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Rambler für 20m hohe Esche (Gelesen 1859 mal)
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simone71
Rambler für 20m hohe Esche
Hallo!Schafft ein Rambler -und wenn ja welcher- eine ca. 20m hohe Esche, deren erste Zweige bei schätzungsweise 6-7 Meter beginnen? Die Lage wäre sonnig, für Nährstoffversorgung kann auch gesorgt werden.Oder ist das ein hoffnungsloses Unterfangen?Ich wäre sehr dankbar für Hinweise!LGSimone
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freiburgbalkon
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Was ich so bisher mir angelesen und aufgeschnappt habe: Rambling Rector und Bobby James.Es folgen sicher noch Tipps.
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Garten-anna
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Hallo Simone71zu erwähnen wäre auch Pauls Himalayan Musk. Wächst recht zügig glaube bis 30m, hat allerdings auch ganz schöne Stacheln.LG Anna
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simone71
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Kiftsgate gehört doch auch zu den Riesen-Rosen?!http://www.helpmefind.com/rose/pl.php?n=3614&tab=1
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
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Querkopf
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Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Hallo, Simone,
... Meine Kiefer war als Stütze für eine Riesenrose die falsche Wahl, denn Kiefern-Astquirle haben so viel (Höhen-)Abstand voneinander, dass ein Klettermaxe diese Distanz kaum aus eigener Kraft überwinden kann. Laubbäume bieten da günstigere Voraussetzungen, weil ihre dichteren, wirreren Kronen den Rosenstacheln mehr und bessere Einhak-Möglichkeiten, also mehr Halt bieten. Trotzdem müsstest du wohl ab und zu in den Baum klettern zum Rosentriebe-"Sortieren". Und vor allem müsstest du einen Weg finden, um die Rose erstmal stammaufwärts in die Krone zu lenken; das ist bei 6-7 Metern ohne Verzweigung keine triviale Aufgabe
, du kämst um ein solide verankertes Klettergerüst nicht herum. Diese beiden Fragen - Stammaufwärts-Lenkung und spätere Rosenpflege in der Krone - würde ich an deiner Stelle vorab zu klären versuchen. Wenn du darauf Antworten hast, kannst du an die Rosen-Auswahl gehen
. Monster, die es mit großen Bäumen aufnehmen können (und sogar der Beschattung trotzen, die sie in einer Baumkrone nun mal abkriegen), gibt es auf jeden Fall. Schöne GrüßeQuerkopf
die Höhe schaffen einige der Riesen schon. Oder doch einen guten Teil davon. 'Kiftsgate' beispielsweise, von Uliginosa schon genannt, ist eine Kandidatin dafür. Sie ist bei mir rausgeflogen, als sie eine Trieblänge von gut 12-13 Metern erreicht hatte, und da war sie längst (!) noch nicht ausgewachsen. Meine Gründe für den Rauswurf füge ich gleich an, denn sie könnten auch für dein Baum-Berosungs-Projekt eine Rolle spielen. Bei mir stand das Monster an einer Kiefer, die (geschätzt) plusminus 12 Meter hoch ist - und es wollte da nur mit Hilfe klettern. Zwei Mal jährlich habe ich auf der Leiter gestanden und Rosentriebe hochgebunden. Ca. einen Meter höher kam die Rose dann von selbst, danach musste ich wieder aufbinden. Das ging bei 6,5 Metern überm Boden nicht mehr, da war nämlich die Leiter zu Ende. Von diesem Zeitpunkt an kamen die Triebe wieder runter, hängend, bis zum Boden. Und angelten mit ihren großen, starken, fiesen Stacheln nach jedem, der vorbeiging... Schafft ein Rambler -und wenn ja welcher- eine ca. 20m hohe Esche, deren erste Zweige bei schätzungsweise 6-7 Meter beginnen? ...
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
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simone71
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Danke, Querkopf; muss zugeben, dass ich diese Probleme zwar kurz in meinem Kopf hatte, sie aber erstmal beiseite geschoben habe...Ich werde mir den Baum morgen nochmal unter diesen Gesichtspunkten bei Licht betrachten...LG Simone
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Endlich meldet sich mal jemand mit Erfahrung
und holt die Rosenträumerinnen auf den Boden der stachligen Tatsachen
und praktischen Probleme
zurück ...
Oh, Simone war schneller!
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
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simone71
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Also, habe nochmal nachgemessen; die ersten Zweige beginnen bei 4,30m. Ich hätte da auch noch eine kleinere Esche, allerdings steht die in einer ziemlich schattigen Ecke, hat nur morgens Sonne; nach oben hin ist es auch nicht wirklich frei, weil drumrum ziemlicher Wildwuchs vom Nachbarn ist.LG Simone
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Querkopf
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Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Hallo, Simone,
. Um ganz genau zu sein: die größte Leiter des Haushalts, die du so am/ im Baum aufstellen kannst, dass du sicher drauf stehst. 4,30 Meter bis zum Kronenansatz sind durchaus nicht unüberwindbar
... Beschattung von oben - die ja mit dem Größerwerden deiner eigenen Esche noch zunehmen wird - ist grundsätzlich zwar nicht so doll für Baumrosen, sie blühen im Schatten meist schwächer als in der Sonne. Andererseits gibt's schon ein paar Rambler, die auch Schatten verkraften. Nur gar zu dunkel darf's nicht sein. Aber was geht und was nicht, lässt sich allein aufgrund von Beschreibungen nicht beurteilen. Auch Fotos nützen wenig, denn die Lichtverhältnisse ändern sich ja im Tagesverlauf enorm. Guck's dir doch einfach mal zu verschiedenen Tageszeiten genauestens an. @Uliginosa: Zum Stichwort "Erfahrung": Ich hab' meine ersten zwei Baumrosen im Begeisterungs-Überschwang gepflanzt, einfach so, ohne jeden Gedanken ans Praktische, nach dem Motto: Das findet sich dann schon. Es fand sich leider gar nix, jedenfalls nicht von allein; ich hatte erstmal Kriechrosen
. Und die nachträglichen Korrekturen haben gedauert
... Man lernt bekanntlich am "nachhaltigsten" aus Fehlern - aber das müssen ja nicht unbedingt die eigenen Fehler sein
... Schöne GrüßeQuerkopf
...am besten misst du zusätzlich deine Leiter... habe nochmal nachgemessen; die ersten Zweige beginnen bei 4,30m. ...
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sonnenschein
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- Registriert: 12. Dez 2003, 23:29
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Hallo Querkopf,im Wesentlichen sprichst du meine Gedanken aus..... - ich könnte sie noch um den Hinweis ergänzen, dass ich gerade eine Leiter für 11 m Arbeitshöhe preiswert abzugeben hätte.....Aber eigentlich will ich Ideen, die früher oder später zu Verdruss führen nicht wirklich fördern! Die "Übergrünung" von naturgemäß bereits "begrünten" Pflanzen innerhalb einer Kulturlandschaft ist m.E. so überflüssig wie ein Kropf - bestenfalls eine liebenswerte Spinnerei. Eine derartige will ich natürlich niemandem verbieten, aber ich erlaube mir auch, darauf hinzuweisen, dass es sinnvolle Grenzen für die Dimensionen künstlich hergestellter Urwaldbedingungen gibt. Ich sehe auf Dauer keine Möglichkeit, eine derartige Pflanzenkombination so zu pflegen, dass sie zu einer optischen Aufwertung eines Gartens führt und frage mich unter dieser Voraussetzung welchen Nutzen man sich davon versprechen könnte....Hallo, Simone,...am besten misst du zusätzlich deine Leiter... habe nochmal nachgemessen; die ersten Zweige beginnen bei 4,30m. .... Um ganz genau zu sein: die größte Leiter des Haushalts, die du so am/ im Baum aufstellen kannst, dass du sicher drauf stehst. 4,30 Meter bis zum Kronenansatz sind durchaus nicht unüberwindbar
...
Es ist eigentlich eine leicht lösbare Aufgabe, starkwüchsige Kletterpflanzen (egal welcher Kletterstrategie) dazu zu bringen, sich in oder auf Bäumen auzubreiten. Man sollte dabei aber bedenken, dass solche Kombinationen auch unter natürlichen Gegebenheiten keine Symbiosen darstellen, sondern dass dabei zwei Pflanzen um das Licht konkurrieren. Bei diesem Konkurrenzkampf gibt es (ohne menschliche Eingriffe) kein Gleichgewicht, sondern früher oder später einen Gewinner und einen Verlierer. Ob sich dabei jemals etwas einstellt, das unterschiedliche Menschen als schön empfinden, darf auch als dahinstehend angesehen werden. Vorrangig wird sich die Kletterpflanze (sofern sie erfolgreich klettert) auf der Oberseite eines größeren Gehölzes vital zeigen. Das ist aber eine Ansicht, die dem meinst "bodenständigen" Gärtner i.d.R. versagt bleibt.Kurz und gut: "Versuch macht klug" - wozu ich ich allerdings beifügen möchte, dass es m.E. lohnendere Erfahrungen gibt, die sich schneller und einfacher erwerben lassen....GrüßeTBMan lernt bekanntlich am "nachhaltigsten" aus Fehlern - aber das müssen ja nicht unbedingt die eigenen Fehler sein![]()
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"Berater" sein ist nicht sehr schwer und obendrein lohnt es sich mehr....
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Querkopf
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Saartal, WHZ 7b/ 8a, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re:Rambler für 20m hohe Esche
Hallo, Biotekt,
, danke!). Sowas macht man, weil man Spaß dran hat, dass ein Baum auf ungewohnte Weise "blüht". Oder weil man sich dadurch Pflanzen in den Garten holen kann, für die eigentlich der Platz nicht reicht - wenn die Waagerechte keine Möglichkeiten mehr bietet, geht man eben in die Senkrechte
. Oder weil man Helligkeit und Farbe in Gehölzpflanzungen hineinbringen möchte, die man als zu düster empfindet (z. B. Koniferen), denen man dennoch nicht mit Säge und Axt zuleibe rücken will. Aber ist schon klar, dass es dabei Größen-Grenzen zu beachten gilt...
: Ganz so ohne ist es nicht immer. Vor allem bei Koniferen. Mein Rosen-Kiefern-Problem habe ich weiter oben schon beschrieben (okay, mit einer weniger monsterhaften Rose, wie sie jetzt dort wächst, ist es gut in den Griff zu kriegen). Außerdem habe ich noch ein Lonicera-Fichten-Problem zu bieten
(L. periclymenum braucht bei mir allerhand Unterstützung/ Lenkung, um eine Omorikafichte zu erobern). Und ein Clematis-Scheinzypressen-Problem
('Paul Farges' kann sich offenbar an den Chamaecyparis-"Blättern" nicht richtig festhalten). Für Tipps, wie das besser ginge, wär' ich dankbar
.Schöne GrüßeQuerkopf
natürlich steckt in solchen Pflanzungen immer ein bisschen Spinnerei (nett, dass du die "liebenswert" nennst... Die "Übergrünung" von naturgemäß bereits "begrünten" Pflanzen innerhalb einer Kulturlandschaft ist m.E. so überflüssig wie ein Kropf - bestenfalls eine liebenswerte Spinnerei. Eine derartige will ich natürlich niemandem verbieten, aber ich erlaube mir auch, darauf hinzuweisen, dass es sinnvolle Grenzen für die Dimensionen künstlich hergestellter Urwaldbedingungen gibt. ...
Einspruch, Euer Ehrenbiotekt hat geschrieben:...Es ist eigentlich eine leicht lösbare Aufgabe, starkwüchsige Kletterpflanzen (egal welcher Kletterstrategie) dazu zu bringen, sich in oder auf Bäumen auzubreiten...
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
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Re:Rambler für 20m hohe Esche
Ein kleines Bespiel für Ramblerrosen in der Kulturlandschaft!
Eine Hundsrose in einer Fahlweide auf einer Wiese in der Elbaue.Die Weide ist natürlich keine 20 m hoch, aber Rosa canina ist ja auch kein Rambler. Die Rose hat wohl unter dem Baum Schutz vor der Mahd gefunden und blüht trotz Beschattung wunderbar!
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
Re:Rambler für 20m hohe Esche
hört sich ja alles so abratend an.ich habe meiner schwester eine paulshimalayans musk an einen riesigen uralten kirschbaum gepflanzt,der kaum noch früchte trug,seit nachbars ihre kirsche gerodet hatten.und zwar haben wir ein dickes seil an die untern äste gebunden und schräg zum boden gespannt.das ganze auf der nordseite des baumes.unten ans seilende die rose gepflanzt,die ja bekanntlich zum licht strebt und damit von selbst richtung baum wächst,anfangs am seil befestigt und ein oder zweimal mit leiter über die unteren äste gezogen,der rest ging von allein.das ganze ist ein paar jahre her.rose ist schon mindestens 15m hoch und hat noch viel platz nach oben.unten wird dann alles weggeschnitten in gehhöhe,so macht das gestachel auch nichts.und schwesterherz freut sich über die zweite "kirschbaumblüte" zu ihrem geburtstag.
der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli
grüsse lubuli