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Gentechnik in der Rosenzucht (Gelesen 1951 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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Lehm

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Lehm » Antwort #15 am:

Klar, kann auch die Gentechnik Lebewesen kreuzen, die sich auch auf 'natürlichem Weg kreuzen ließen.' Doch wozu der technische Aufwand dann?Die Gentechnik kreuzt jedoch gerade Lebewesen, die sich auf 'natürlichem Weg' nie und nimmer kreuzen würden. Pfui Deibel.
Na ja, der Rosist möchte halt gewisse Merkmale, wie sie auch durch natürlich Kreuzung möglich sind, kontrolliert verfügbar haben, dann und in der Menge, wie sie gebraucht werden. So nach dem Motto: Ich will jetzt diese Rose, bitte sehr. Ausserdem könnte es sein, dass die Kosten der gentechnisch veranlassten "Kreuzung" tiefer sind als diejenigen herkömmlicher Zucht.Obschon strikter Gegner der Gentechnik im Pflanzenbereich finde ich es wichtig, dass die Motive hier diskutiert werden. Falls ich was falsch sehe, bitte ich um Korrektur. Im Vergleich mit gentechnischen Basteleien, wo natürlicherweise in einer Pflanze nicht vorkommende Merkmale eingepflanzt werden, ist der obige Prozess ethiknäher.
Marion

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Marion » Antwort #16 am:

Im Vergleich mit gentechnischen Basteleien, wo natürlicherweise in einer Pflanze nicht vorkommende Merkmale eingepflanzt werden, ist der obige Prozess ethiknäher.
Das verstehe ich nicht. Was du meinen?
Lehm

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Lehm » Antwort #17 am:

Pflanze ich der Sojapflanze ein Gen ein, das sie gegen Glyphosphat (Round up) resistent macht, ist das eine Kombination, die in der Natur so nicht vorkommt. Züchte ich durch Gentechnik eine Rose, wie sie gleich auch durch herkömmliche Kreuzung zu bekommen ist, ist das weniger frankensteinähnlich.
Marion

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Marion » Antwort #18 am:

Okay, danke, du meintest das im Sinn von "ethisch eher vertretbar".
Marion

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Marion » Antwort #19 am:

Sollten gentechnisch manipulierte, fortan also pilzresistente Rosen perspektivisch tatsächlich Absatz finden ... wo ich mir nicht so sicher wäre ...... Blühmaschinen.Die Erwartungshaltung gerade an diese Pflanzen ist gigantisch und viel zu hoch gesteckt.Blühen sollen sie wie bekloppt, möglichst von Ende Mai bis in den Winter, tief in den Frost. Wo gibt's denn sowas? :o Das kostet die Pflanze extrem viel Energie und schwächt ihr Immunsystem: Pilzbefall. Zügig soll sie wachsen. Duften soll sie auch noch - und zwar ordentlich. Alles weitere Energiefaktoren - die sie strippen lassen. Potentiell.Voll bekleidete Blühmaschinen soll es also geben. Fein, fein.
Marion

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Marion » Antwort #20 am:

Meine Rosen dürfen jetzt Ruhe geben, sie müssen nicht mehr blühen, schon lange nicht mehr. Lediglich GdF zockelt noch rum, aber die kann das. Anständig bekleidet, wie sich's gehört. ::)
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fars
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Re:Gentechnik in der Rosenzucht

fars » Antwort #21 am:

Höher, weiter, schneller...
zwerggarten

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

zwerggarten » Antwort #22 am:

größer! ich warte auf die newse (passend zum newbiscus)! 8)
Marion

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Marion » Antwort #23 am:

ich warte auf die newse (passend zum newbiscus)! 8)
Du sprichst in Rätseln, Zwergli. ::)
zwerggarten

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

zwerggarten » Antwort #24 am:

newbiscus.moderne rosenblüten sollten nicht kleiner sein als blüten von strauchpfingstrosen oder dekorativen dahlien (ab 20cm durchmesser geht es erst richtig los!). :-X
Raphaela

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Raphaela » Antwort #25 am:

Damit die Blüten dann nicht runterhängen sondern stolz und aufrecht getragen werden brauchen diese Gen-Rosen dann auch noch ein paar Baustahlgene für Triebe mit 10 cm Durchmesser.Und gaaaanz wichtig: Die Blüten müssen mindestens 4 Wochen halten.Wenn sie dann (voll erblüht und in perfektem Zustand) abfallen (nur um Platz für noch mehr Blüten zu schaffen) müssen sie sich auch selbst absorbieren. Noch in der Luft, damit der Boden nicht verschmutzt wird. Da könnte man eventuell die Absaug-Gene eines Elefantenrüssels für verwenden.Der Duft sollte je nach Stimmung des Rosenfreunds variabel (per Fernbedienung vom Wohnzimmer aus) einstellbar sein: Zum Beispiel morgens Vanillearoma, gegen Abend dann eher rotweinig, im Erkältungsfall gerne auch mal in Richtung Eukalyptusessenz.- Vielleicht mithilfe modifizierter Chamäleongene?Das Laub verändert die Farbe nach Jahreszeit: Im Frühling ist es hellgrün, bis Anfang Dezember lackiert dunkelgrün und in der Weihnachtszeit produziert es eigenständig eine wetterunabhängige, hübsch silbrig funkelne Kunstschneeschicht, die ab Einbruch der Dunkelheit romantisch funkelt. - Ich fürchte, in diesem Fall braucht man auch Gene menschlicher Weihnachtsdeko-Enthusiasten.Die Höhe muß auch variabel sein: Innerhalb von 4 Wochen wird das junge Pflänzchen imposante 2 m hoch und breit, wenn in der Umgebung mehr Platz gebraucht wird, schrumpft es auf kompakte 50 Zentimete. Das müßte sich mit einem Sensor machen lassen, welche Gene braucht man dafür?Die perfekte Rose ist also machbar, die Geningenieure müssen sich nur ein bißchen Mühe geben.
zwerggarten

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

zwerggarten » Antwort #26 am:

;D
Marion

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Marion » Antwort #27 am:

Ja. ;DRaphaela war in Wallung, in voller Aktion. ;D
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fars
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Re:Gentechnik in der Rosenzucht

fars » Antwort #28 am:

Die perfekte Rose ist also machbar, die Geningenieure müssen sich nur ein bißchen Mühe geben.
Wieso? Kein anderes Ziel hatten doch alle Rosenzüchter seit Olims Zeiten. Und die die dazugehörigen Käufer!
Raphaela

Re:Gentechnik in der Rosenzucht

Raphaela » Antwort #29 am:

"Perfektion" ist eh schon suspekt: nicht natürlich, nicht evolutionär, nicht menschlich, nicht lebendig.Um wieviel schrecklicher wäre dann eine Perfektion die mit wesentlich effizienteren Werkzeugen als züchterischer Planung und Auslese zustande käme (die sich ja immer noch an natürliche Gegebenheiten wie z.B. zahlenmäßig zusammenpassende Genabschnitte etc pp halten müssen)?Soviel zum ästhetischen und/oder philosophischen Aspekt.Dann gibt´s ja noch den ethischen, en ökologischen, etc.
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