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Rosen und Reben (Gelesen 7067 mal)
Rosen und Reben
Hat jemand Erfahrungen mit Rosen am Rebhang?Sorten, besondere Pflege, was ist zu beachten?Für Tips bedanke ich mich jetzt schon bestensRosas
- rorobonn †
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Re:Rosen und Reben
entschuldige bitte, aber im moment bin ich nicht ganz sicher, worauf deine frage zielt?meinst du jetzt: welche rosen blühen zwischen den reben an weinbergen?
"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es!" (Bertrand Russell)
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freiburgbalkon
Re:Rosen und Reben
Hier sind ja oft am Anfang der Weinreben-Reihen Rosen, als Zeiger-Pflanzen für Mehltau. Wenn man sie zu diesem Zweck möchte, sollte man halt besonders Mehlttauanfällige nehmen. Da würden mir schon welche einfallen... 
Re:Rosen und Reben
ich vermute eher, daß es sich dabei um -eher zweifelhafte- verschönerungsversuche handelt. richtig schöne rosen habe ich an weinbergen nie gesehen. früher war das wohl so, daß die rosen dazu dienten, oidiumbefall anzuzeigen. heute nutzen die winzer die warndienste bzw. spritzen ohnehin turnusmäßig und prophylaktisch.in 99% der weinberge stehen keine rosen und die rosenlosen werden ja auch oidiumfrei gehalten.
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freiburgbalkon
Re:Rosen und Reben
jetzt verschrecke den Neuen/die Neue doch nicht gleich...ich vermute eher, daß es sich dabei um -eher zweifelhafte- verschönerungsversuche handelt...
Re:Rosen und Reben
Freiburgbalken hat meine Frage richtig verstanden. Es handelt sich hier um einen Winzer, der nebst seinen Reben auch an einer zweiten edlen Pflanze Freude hat. Es dürfte sich am ehesten um Strauchrosen (alte Rosen oder auch „einheimische“ Wildrosen) handeln. Mir geht es hauptsächlich darum zu erfahren, ob jemand schon einmal eine diesbezügliche Anlage gesehen hat. Was mich auch wunder nimmt: was versteht max unter „ich vermute eher, daß es sich dabei um -eher zweifelhafte- Verschönerungsversuche handelt"? Was ist daran zweifelhaft, wenn man zwei edle Pflanzen zusammenstellt?Übrigens: aus der Sicht des Rosenfreundes ist es traurig, wenn die Rosen des Winzers als Indikator für Krankheiten herhalten müssen. Dies ist sowieso Schnee von gestern.Meine Frage ist doch einfach: Welche Rosen passen als „Randbepflanzung“ zum Rebberg?Ich freue mich auf kreative Vorschläge.Rosas
Re:Rosen und Reben
theoretisch nichts. praktisch vieles. ich habe mich auf die mir bekannten beispiele bezogen. die sind alle ästhetisch grauenhaft. das liegt wohl daran, daß bei der anschaffung der rosen andere kriterien gelten als die der schönheit, nämlich preis und robustheit.es kommen ja leicht 40-50 rosen bei einem mittelgroßen weinberg zusammen. außerdem müssen die hart im nehmen sein: 10-14 spritzungen pro saison aushalten, dazu meist herbizide, zusätzlich werden sie von mulchgeräten, vollerntern etc gestreift. - daß bei der auswahl dann eher auf robustheit und preis geachtet wird als auf schönheit, ist wohl verständlich....Was ist daran zweifelhaft, wenn man zwei edle Pflanzen zusammenstellt?...
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Tilia
Re:Rosen und Reben
Also ohne irgendwelche wenns und abers zu überlegen, muss ich bei Rebhängen sofort an die Albas denken, wie Alba maxima, Semiplena, Suaveolens, Maiden's Blush oder Felicite Parmentier. Alle haben eine schöne matte Belaubung und auch wenn sie nur einmalblühend sind, wirken sie bestimmt nicht aufdringlich oder deplaziert mit ihren weiß bis blaßrosa Tönen.
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donauwalzer
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Re:Rosen und Reben
Von unserer Gegend kenne ich die Tradition Rosen jeweils am Anfang/Ende einer Rebreihe zu pflanzen nicht (bei uns wurden eher Weingartlpfirsiche am Rand der Pfanzung gesetzt oder Knolauch in den Reihen).Aber ich habe diese Art von Bepflanzung in Australien gesehen und ich muss sagen - mir hats gefallen. Natürlich ist das australische Weinbauklima wesentlich wärmer als unseres - die Auswahl der Rosen also eine andere.Ich glaube jedoch, dass man auf die Platzverhältnisse in einer Rebanlage Rücksicht nehmen muss. Die Rose am Ende/Anfang einer Rebreihe sollte doch nicht wesentlich breiter als die Weinstöcke, sonst kann der Winzer mit keinen der heute üblichen Geräte zufahren. Somit wären Rosensorten geeignet, die man schneiden sollte oder die zumindest durch Schnittmassnahmen nicht verunstaltet aussehen. Da kann ich mir - so sehr ich sie auch liebe - einmalblühende Alba weniger vorstellen - die meisten Alba werden viel zu gross.Von den alten Rosensorten könnte ich mir am ehesten Gallicas vorstellen -- sie wachsen meistens eher schmal aufrecht. Oder auch aufrechtwachsende und kleiner bleibende Strauchrosen. Oder man könnte auch klein bleibende Kletterrosen verwenden, Spaliermaterial gibt es ja im Weingarten.
Mit lieben Grüssen .... Donauwalzer
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Jedmar
Re:Rosen und Reben
freiburgbalkon hat Recht, es waren Zeigerpflanzen für den Mehltau, und nicht Verschönerung. In Kazanlik soll man z.B. Albas am Ende jeder Damascener-Reihe pflanzen.
Re:Rosen und Reben
da diese funktion aber längst ausgedient hat, bleibt die verzierung.bei der auswahl müßte man auf die in #6 und #8 erwähnten bedingungen achten.bisher habe ich immer nur eher aufdringliche geranienrots oder gar orangetöne bei weinbergsrosen gesehen, deren blüten einem kilometerweit entgegenschreien. weiße oder cremefarbene wären viel passender. da müßte es doch die ein oder andere sorte geben, die die rauhen bedingungen der weinberge toleriert...
- rorobonn †
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Re:Rosen und Reben
rosen, die leicht wurzelausläufer bilden, wären sicherlich auch nur bedingt geeigent
"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es!" (Bertrand Russell)
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donauwalzer
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Re:Rosen und Reben
Was meinst Du eigentlich mit rauhen Bedingungen der Weinberge? Zumindest bei uns haben die Weingegenden das mildeste Klima.PS:Ich habe nachgesehen - aber leider habe ich in Australien kein Foto von den Rosen bei den Rebanlagen gemacht (es gab so viel anderes zu fotografierenda diese funktion aber längst ausgedient hat, bleibt die verzierung.bei der auswahl müßte man auf die in #6 und #8 erwähnten bedingungen achten.bisher habe ich immer nur eher aufdringliche geranienrots oder gar orangetöne bei weinbergsrosen gesehen, deren blüten einem kilometerweit entgegenschreien. weiße oder cremefarbene wären viel passender. da müßte es doch die ein oder andere sorte geben, die die rauhen bedingungen der weinberge toleriert...
Mit lieben Grüssen .... Donauwalzer
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donauwalzer
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Re:Rosen und Reben
ja, da hast Du recht, roro. Daran hatte ich nicht gedacht als ich Gallicas vorschlug.rosen, die leicht wurzelausläufer bilden, wären sicherlich auch nur bedingt geeigent
Mit lieben Grüssen .... Donauwalzer
Re:Rosen und Reben
wenn man veredelte pflanzen nimmt, hat man doch keine probleme mit den rosen und wurzelausläufern. ich glaube auch, dass gallicas sich für den boden der weinberge eignen würden. für albas wäre es vermutlich zu trocken. damascener ginge auch noch.
der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli
grüsse lubuli