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Mist: So ein Mist ... (Gelesen 35627 mal)
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Heinone
Re:Mist: So ein Mist ...
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Günther
Re:Mist: So ein Mist ...
Nur so am Rande, auch schon anderweitig erwähnt: Die Dreifelderwirtschaft klappte nur, weil die sogenannte "Brache" eigentlich die Düngung des Feldes durch die drauf weidenden Tiere war. Nach der Ernte wuchs diverses Zeug auf dem Feld, die Viecher kamen drauf, kriegten dadurch was als Futter und düngten eben. Vor dem nächsten Bestellen des Feldes wurde alles untergepflügt.Daß Mist nicht gleich Mist ist, ist trivial.
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Tina aus Hohenlohe
- Beiträge: 133
- Registriert: 6. Jan 2005, 16:07
Re:Mist: So ein Mist ...
Hallo!endlich mal "Mist", bei dem ich mitreden kann. Ich halte sehr Tier-und Artgerecht Schafe, Enten und Kaninchen. Alle machen Mist, den ich lagere, kompostiere und verteile. Meine Ergebnisse können sich, so glaube ich, sehen lassen. Leider komme auch ich nicht ohne Antibiotika aus, denn es wäre wohl nicht sehr nett, wenn ich im Hinblick auf meinen Garten darauf verzichte und die Lungenentzündung meines Schafes nicht behandeln lasse. Einen Moment halte ich dann inne, wenn ich den Mist verteile, aber....Trotz des vielen M...., hat mir dieser Beitrag weitergeholfen, ich Danke!Grüße Tina
- Zuccalmaglio
- Beiträge: 2831
- Registriert: 27. Jan 2005, 19:55
Re:Mist: So ein Mist ...
Warum wird hier eigentlich so auf fisalis rumgepickt?Hat es etwas mit Minderheiten/Außenseitern zu tun (bio, vegetarisch bzw. vegan) oder mit dem Neid auf eine Art des (gelungenen) gärtnerns der anspruchsvolleren Art?Den Garten (wie auch den landwirtschaftlichen Betrieb) ohne tierischen Dung herkömmlicher Art (Haustiere) bei guten Ernten im Gleichgewicht zu halten, verlangt schon etwas mehrKenntnis und Fingerspitzengefühl als relativ berechen- oder abschätzbare "Misteinheiten" auszubringen. Sei der Mist nun frisch,verrottet, bio oder nichtbio.Im übrigen halte ich den Verzicht auf irgendwelche synthetischen-chemischen-pharmazeutischen Keulen wenn irgend möglich fürerstrebenswert, trage Lederschuhe und esse gerne und zuviel Fleisch;wenn Zeit und Geld es erlauben am liebsten aus biologischer Haltung.Zum Ausgangsthema: Mist von Kühen bzw. Rindern soll nach den Inhaltsstoffen der ausgeglichenste sein nach dem Prinzip "fast von allem etwas aber von keinem zuviel". Das jeglicher tierische Dungvor dem Einsatz verkompostiert werden sollte, ist eine jahrelang praktisch und wissenschaftlich bestätigte Binsenweisheit des biologischen Landbaus.
Tschöh mit ö
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brennnessel
Re:Mist: So ein Mist ...
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Günther
Re:Mist: So ein Mist ...
Wer "hackt" denn aller auf fisalissen herum? Vegetarier werden beknabbert, wie Karotten (für Germanen: Mohrrüben).Ich hab mich zeitweise sogar mit Zeugen Jehovas oder (auf besserem Niveau) mit Mormonen unterhalten 
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thomas
Re:Mist: So ein Mist ...
Genau! Extremisten sollen sich nun mal nicht wundern, wenn da ab und an mal ein 0815-Normalo was Gegenteiliges vorbringt. Ist alles in Butter, äh Margrarine, weitere "zündende" Posts sind unbedingt erwünscht.
Re:Mist: So ein Mist ...
Super! In dem Punkt hast du meine volle Unterstützung!Ist alles in Butter, äh Margrarine
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
Re:Mist: So ein Mist ...
Hallo, ich komme leider erst heute dazu, all die Nachrichten zu dem Thema "Mist" durchzulesen. Die Meinungen gehen ganz schön auseinander, die Informationen sind vielfältig.Ich denke, dass es die "gesunde Mischung" von tierischem und pflanzlichem Dünger ausmacht, die über "Wohl und Wehe" in unseren Gärten entscheidet. Unsere Großmütter/Mütter haben alle ihre Gärten mit tierischem Mist gefüttert, und wir sind alle (gesund) groß geworden. Man muss allerdings bedenken, dass die Bedingungen heutzutage leider, leider nicht mehr optimal sind, ein gesundes Gemüse im eigenen Garten zu produzieren, da die Schadstoffe und Rückstände nunmal in uns, um uns und eigentlich überall sind.Aber trotzdem sollte man sich nicht entmutigen lassen und seinem Bedürfnis nach gesundem Gemüse nachgeben und t r o t z a l l e m versuchen, den ungesunden "Ausschreitungen" Einhalt zu gebieten. Durch das Rückführen von Bio-Gemüse-Abfall, Mist von nicht "gedopten" Tieren - egal welchen, je nach Sympathie, gewünschten Nährstoffen oder eigenen Erfahrungen - in den Naturkeislauf leisten die Gärtner einen nicht unerheblichen Beitrag, um wenigstens im eigenen Garten eine "heile" Welt zu schaffen und zu erhalten. Wenn ein Gärtner so zum natürlichen Gleichgewicht beiträgt, wie ist das erst, wenn 100 oder 200 oder noch mehr Gärtner diesem Ansatz folgen? Die Masse machts (beim Gärtner) - wie beim Mist das richtige Maß, gell?Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu "missionarisch" geklungen mit meinem Beitrag. Aber ich musste das jetzt einfach loswerden.Viele GrüßeRita
Ein zarter Duft liegt wie ein Hauch von Zärtlichkeit über den Blüten, ein Zauber wie von einer vergangenen Welt. (R.W.)
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Heinone
Re:Mist: So ein Mist ...
Nein!! Überhaupt nicht! Das war eine 1a-Moderation.Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu "missionarisch" geklungen...
Re:Mist: So ein Mist ...
Danke!!!

Ein zarter Duft liegt wie ein Hauch von Zärtlichkeit über den Blüten, ein Zauber wie von einer vergangenen Welt. (R.W.)
Re:Mist: So ein Mist ...
Hallo fisalis, bei Deinem Interesse am geschlossenen Kreislauf wäre das doch vielleicht ein Schritt hin zur Perfektionierung? Die Methode ist lange bekannt und weltweit verbreitet, kein Scherz und wirklich lesenswert! EquisetumDu hast mich falsch verstanden: Ich sch... nicht in den GartenDas verstehe, wer will. Du entnimmst dem Garten und trägst wieder in ihn rein, was du ausscheidest? Und was ist mit den Medikamenten, die du hin und wieder zu dir nehmen musst?. Aber auch ich komme (noch?) nicht drum rum, ab und zu einen Blumenkohl im Supermarkt zu kaufen. Dessen Rüstabfälle wandern dann auf den Kompost und ersetzen die Nährstoffe, die ich dem Beet mit der Ernte entnehme.
Es lebe der Wandel
Re:Mist: So ein Mist ...
Das ist ja witztig, deutsche Gründlichkeit kombiniert mit einfachsten Prinzipien. 
Das Natürliche bleibt immer gleich. Das Normale ändert sich alle 100 km oder alle paar Jahre.
Pat Parelli
Pat Parelli
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thomas
Re:Mist: So ein Mist ...
Ja danke, sehr interessant!Hallo fisalis, bei Deinem Interesse am geschlossenen Kreislauf wäre das doch vielleicht ein Schritt hin zur Perfektionierung? Die Methode ist lange bekannt und weltweit verbreitet, kein Scherz und wirklich lesenswert!Equisetum
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thomas
Re:Mist: So ein Mist ...
Die Problematik der tierischen Dünger hat sich erneut gezeigt:
Antibiotika also auch im eigenen Gemüse? Muss ich nicht haben.So kommen Antibiotika ins GetreideLebensmittelchemiker der Universität Paderborn (D) haben nachgewiesen, dass Antibiotika aus der Tierhaltung über die Gülle in die Nahrungskette gelangen. Die deutschen Forscher verabreichten für diese Untersuchungen Ferkeln die Antibiotika Chlortetracyclin und Sulfonamid. Die Ausscheidung der Tiere vereinigten sie zu Gülle und düngten damit Felder, auf denen Winterweizen und Feldsalat angebaut wurden. Mit sehr empfindlichen Analyseverfahren gelang ihnen dann der Beweis, dass die Antibiotika in den Wurzeln und Grünanteilen der Pflanzen enthalten sind. «Wir waren sehr überrascht, sogar im Korn des Winterweizens Spurengehalte von Chlortetracyclin zu finden», sagt Manfred Grote, Professor an der naturwissenschaftlichen Fakultät. SbCopyright © Saldo 12/05 vom 22. Juni 2005 - Seite 25