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Aufgeplatze Rosentriebe (Gelesen 5357 mal)
Re:Aufgeplatze Rosentriebe
Freiburgbalkon, das war auch meine erster Gedanke. Wir haben zwar einen lehmhaltigen Boden aber reinen Lehm ???Ton hätte ich noch zu Hause. Das ist so ein trocknender Ton, der ohne Hitze aushärtet. Allerdings bei Feuchtigkeit auch wieder schluffig wird. Ursprünglich wollte ich daraus Schilder für meine Rosen anfertigen. Geht aber nicht.
Danke RaphaelaIch befürchte, dass ich letztes Jahr Kalimagnesia zu spät gegeben habe. Wir hatten schon Anfang September und ich hatte das Gefühl, die Rosen trieben nochmal aus. Du hast Recht, die geplatzten Triebe sind alles Triebe vom letzten Jahr, obwohl sie seit November unter einer Schneedecke lagen. Dieses Jahr werde ich darauf achten, nicht zu spät zu düngen. Vielleicht habe ich das letztes Jahr auch falsch gemacht.Aus Fehlern lernt man 8)Liebe Grüße felidaeNoch vergessen...Zur Vorbeugung kann man folgendes tun:1. Frostempfindliche Sorten so pflanzen, daß zumindest die unteren Triebbereiche im Winter Schatten haben.2. Junge Triebe frostempfindlicher Sorten gegen Winter-/Vorfrühlingssonne schattieren.3. Spätestens (je nach Gegend) Mitte Juli keinen stickstoffhaltigen Dünger mehr verabreichen, stattdessen Kalimagnesia.4. Auf Herbst- und Spätsommerrückschnitt bei öfterblühenden Sorten weitgehend verzichten um keinen verspäteten Neuaustrieb anzuregen. Verholzte Triebe sind meist wesentlich frosthärter. Bei frostempfindlichen Sorten lohnt sich aber die Mühe, sie zumindest bis zu einer gewissen Höhe trotzdem zu schattieren.