martina 2 hat geschrieben: ↑16. Feb 2026, 23:52
Kasbek hat geschrieben: ↑16. Feb 2026, 20:20
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Ketzerische Frage: Wenn GG Rosen haßt, wieso müssen dann unbedingt welche gepflanzt werden, wo es doch Hunderte andere schöne Sträucher gibt, von denen viele nicht stacheln und einige auch duften?
Weil er erstens gar nicht weiß, was ihm entgeht und zweitens die Dame des Hauses sich welche wünscht und drittens Rosen nicht irgendwelche Sträucher sind.
Ein Garten ohne Rosen ist wie ein Fest, auf dem der interessanteste Gast schon gegangen ist (co Martina
)
Naja, ich bin nicht Chelidonias Paartherapeut

Ich hab' mich halt nur gefragt, inwieweit es nötig ist, da eventuell 'ne zwischenmenschliche Baustelle aufzumachen, oder ob man vielleicht doch zumindest für den einen oder anderen Standort über Alternativen nachdenken möchte.
Falls letzteres, werfe ich eine für diese Situation ins Feld (OT ein):
Chelidonia hat geschrieben: ↑16. Feb 2026, 18:00
Halbschatten zwischen Garageneingang, Holzstapel, Sichtschutzzaun des Nachbarn, morgens knallt die Sonne, nachmittags Schlagschatten der Häuser. Beim Nachbarn ist gepflastert, aber zu viel Ausläufer wären da blöd wegen des Durchgangs, auf keinen Fall Stacheln
Das klingt nach von zwei, vielleicht sogar drei Seiten geschützter Lage. Da könnte Lonicera fragrantissima in 7a klarkommen (bei mir in 7a an der Grenze zu 6b wächst sie bei nur anderthalb geschützten Seiten und Sonne bis zum frühen Nachmittag prima). Hat keine Stacheln, macht keine Ausläufer und ist problemlos beschneidbar, wenn sie zu weit in Richtung Garageneingang wächst. In Nicht-Wintern kann es Blüten von November bis April geben, in Wintern wie diesem dann „nur“ von März bis April – aber jedenfalls zu Zeiten, wo so gut wie keine Rose blüht. Ach ja, und Duft gibt's auch reichlich. Im Sommer steht dort dann freilich nur ein grünblättriger Strauch, aber wenn man 'ne zartere Clematis z.B. aus dem alpina-Umfeld reinranken läßt, könnte es auch da eine „Zweitblüte“ geben. Was ich nicht einschätzen kann, ist, ob das unter den gegebenen oder herstellbaren Bodenverhältnissen funktioniert. (OT aus)
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)