Die Larven fühlen sich in organischen, also humusreichen, vor allem aber torfigen Topfsubstraten besonders wohl. Sei es wegen des Milieus, weil es schön locker oder wasserhaltend ist. Kann auch sein, dass die Eier schon entsprechend abgelegt werden. Irgendwann habe ich mal angefangen für besonders gefährdete Sachen die ich im Topf halte (bspw. Primeln), die von einem kleinen regionalen Produzenten gekaufte "Sackerde" mit Lehm vom Zweitgarten/Acker zu vermischen. Verhältnis 2:2, dazu, je nachdem welche Pflanze, noch ein Teil Basaltsplitt. Den Lehm vorzugsweise von Stellen wo mal zuvor drüber ein Komposthaufen war. Mit den Umtopfabfällen gelangt er dann früher oder später wieder auf den Acker zurück.
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Die Schäden durch DMR-Larven hat es radikal reduziert, mit explizit den Oktoberle-Saxifraga habe ich es allerdings nie probiert. Müsste man mal ein bisschen testen ob und in welchem Verhältnis es klappt. Und bei Gepflanztem ists halt nur bedingt anwendbar.
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Nematoden sind auf jeden Fall ein probates Mittel, am jedes Mal den richtigen Zeitpunkt zu treffen würde es bei mir jedoch scheitern.