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husar2003 hat geschrieben: ↑8. Jun 2026, 15:02
Bei RdB habe ich nur Herbstfeigen, ab Mitte Oktober.
Bei intakten Knospen schaffts sies auch im Norden etwas früher. Übrigens hab ich bei der RdB die letzten Jahre immer Brebas, sind sortenbedingt aber nicht viele. Muss dann ab Ende März bei Bedarf vor Nachtfrost geschützt werden. Grosse Haube, unten Wärmequelle drin. Der Punkt ist: Auch da ist nicht mehr Winterfrost am ungeschützten Gehölz das Problem, sondern immer Spätfröste im oder nach Austrieb.
Zeigen auch andere Sorten. Brebas gibts immer häufiger. Früher sind die kleinen Fruchtanlagen regelmässig im Winter abgefroren. Angesetzt werden sie ja schon im Vorjahr.
Arni99 hat geschrieben: ↑8. Jun 2026, 15:40
RdB Herbstfeigen reifen im Wiener Raum ab Anfang August frühestens.
Das wären 10 Wochen vor meinem Standplatz in Hamburg.
Das Frühjahr kommt hier wohl 4 bis 6 Wochen später. 3 bis 4 Wochen sind es im Vergleich zu Köln. Den Rest der Differenz dürften die niedrigeren Temperaturen hier verursachen.
Als Ausgleich zum Feigenlotto haben wir hier längere Tage im Sommer und Frost kommt sehr spät, manchmal erst zu Weihnachten.
2×Isi d'Oro, Brown Turkey, Ronde de Bordeaux, "LdA/Peretta?",
Ohne Ernte : Petrovaca, Twotimer Early Blue, Gustis Hellas, Unbekannte aus Ungarn, Faruks Turka, Gota de Miel
husar2003 hat geschrieben: ↑8. Jun 2026, 15:02
Bei RdB habe ich nur Herbstfeigen, ab Mitte Oktober.
Bei intakten Knospen schaffts sies auch im Norden etwas früher. Übrigens hab ich bei der RdB die letzten Jahre immer Brebas, sind sortenbedingt aber nicht viele. Muss dann ab Ende März bei Bedarf vor Nachtfrost geschützt werden. Grosse Haube, unten Wärmequelle drin. Der Punkt ist: Auch da ist nicht mehr Winterfrost am ungeschützten Gehölz das Problem, sondern immer Spätfröste im oder nach Austrieb.
Zeigen auch andere Sorten. Brebas gibts immer häufiger. Früher sind die kleinen Fruchtanlagen regelmässig im Winter abgefroren. Angesetzt werden sie ja schon im Vorjahr.
Einzelne Brebas hatte ich auch schon, wurden aber leider abgeworfen.
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Hier sind BT im Juli reif, vielleicht 4 Wochen früher wie in Hamburg. Zweite Ernte gibts im September und Oktober. Frost meist erst nach Weihnachten.
Gießen, bloß nicht bei Feigen, das verzögert die Reife. Hamburg ist nass im Vergleich zum Oberrhein (nass, nicht feucht, 800mm ist was ganz anderes als 500). Auch kein Dünger oder Kompost geben, möglichst gar keine Pflege außer verhalten schneiden. Im Schotter unter der Straße der Boden ist anzustreben.
Holzreife erkennen: Nicht den Triebdurchmesser beurteilen, sondern den Triebquerschnitt. Wie hoch ist der Anteil vom Mark im Vergleich zum Holz? Je mehr Mark, desto weniger Holzreife.
Bei meinem großen Feigenbaum sind auf den Blättern weiße Punkte wie Zuckerkristalle. Auf der Blattunterseite sind wie so kleine Larven. Es müsste der Feigenblattsauger sein. Hatte das schon mal jemand von euch und sollte man was dagegen unternehmen. Das ist natürlich bei einem großen Baum nicht einfach.
thuja thujon hat geschrieben: ↑8. Jun 2026, 15:54
Hier sind BT im Juli reif, vielleicht 4 Wochen früher wie in Hamburg. Zweite Ernte gibts im September und Oktober. Frost meist erst nach Weihnachten.
Gießen, bloß nicht bei Feigen, das verzögert die Reife. Hamburg ist nass im Vergleich zum Oberrhein (nass, nicht feucht, 800mm ist was ganz anderes als 500). Auch kein Dünger oder Kompost geben, möglichst gar keine Pflege außer verhalten schneiden. Im Schotter unter der Straße der Boden ist anzustreben.
Holzreife erkennen: Nicht den Triebdurchmesser beurteilen, sondern den Triebquerschnitt. Wie hoch ist der Anteil vom Mark im Vergleich zum Holz? Je mehr Mark, desto weniger Holzreife.
Ich weiß nicht wo und wann es nass ist in Hamburg, vielleicht direkt an Gewässern. Es ist meist f*rztrocken, weil der Regen, den wir in der wärmeren Jahreszeit aus der Kölner Bucht bekommen sollten schon südlich der Elbe ausgelöscht wurde. Wenn jemand ohne Regenschirm leben möchte, bitteschön, bei uns. Die Statistik mit den 800mm ist mir seit 30 Jahren ein Rätsel. Vielleicht kommt alles auf einmal in einer Herbstnacht runter und ich verschlaf das
Aber danke für die Gießwarnung. Die Teile hängen dann eben runter. Wenn sie total am Ende sind, dann bekommen sie gezielt Regenwasser.
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philippus hat geschrieben: ↑8. Jun 2026, 09:31
Bei einer BT wird in einem solchen Klima immer das Risiko bestehen, dass diese zu spät reifen. Dazu kommt die deutlich stärkere Anfälligkeit der Früchte auf nasse Wetter- und Bodenverhältnisse in qualitativer Hinsicht (extrem verwässerte Früchte, die dann nach wenig schmecken).
Ich denke die "nordischen" BTs, auch z
B. auf Bornholm, profitieren von den ozeanischen Wintern. Dadurch überleben die Brebas. Wegen der kühlen Sommer reifen diese dann August/September. Herbstfeigen sind denke ich gar nicht erst Thema. Verglichen mit Brebas wird RdB dort dann natürlich als spät empfunden.
philippus hat geschrieben: ↑8. Jun 2026, 09:31
Bei einer BT wird in einem solchen Klima immer das Risiko bestehen, dass diese zu spät reifen. Dazu kommt die deutlich stärkere Anfälligkeit der Früchte auf nasse Wetter- und Bodenverhältnisse in qualitativer Hinsicht (extrem verwässerte Früchte, die dann nach wenig schmecken).
Ich denke die "nordischen" BTs, auch z
B. auf Bornholm, profitieren von den ozeanischen Wintern. Dadurch überleben die Brebas. Wegen der kühlen Sommer reifen diese dann August/September. Herbstfeigen sind denke ich gar nicht erst Thema. Verglichen mit Brebas wird RdB dort dann natürlich als spät empfunden.
Auf den Punkt gebracht.
BT Brebas sind reif 7. bis maximal 20. 8. bei mir. Isi d'Oro vielleicht eine Woche früher. Beide Sorten zuverlässig.
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