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Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten? (Gelesen 23495 mal)
Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Ich seh nix, ist das eine Esche?
Zuletzt geändert von Chica am 21. Jun 2026, 12:23, insgesamt 1-mal geändert.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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- RosaRot
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten
Hm. Wüste aus Efeu und wildem Wein...
Wohnt da jemand?
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Viele Grüße von
RosaRot
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- Hyla
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten
Wisterie, das Problem kennen wir. 
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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polluxverde
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Wisterie , Efeu, Wilder Wein - alles richtig. Wohnen tun da Hunderte wenn nicht tausende ( Fledermäuse, Mäuse, Marder, ganz viel
Singvögel , Käuze , im Herbst Bienen im blühenden Efeu, Rehe im Garten, Igel, Eichörnchen , die reinste Arche Noah ( Menschen leben momentan allerdings nicht mehr dort ).
Das Anwesen grenzt direkt an unseren Garten - und steht aktuell zum Verkauf.
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Rus amato silvasque
- Hyla
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Kann man nur im Sommer kaufen. Ab Herbst wird's kritisch. 
Liebe Grüße!
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- Staudo
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Roter Fenchel.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Wohl Bronzefenchel.
Liebe Grüße!
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- Frau P
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten
Ja ich finde es irgendwie "unglaublich". Ein bisschen peinlich auch für mich, weil ich offensichtlich so "naturentfernt"* war, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass sich quasi alles von selbst einstellt- bisher über 10 neue Arten, von der Wiesenwitwenblume über Wegwarte bis hin zur Ochsenzunge und knäueligen Glockenblume oder Moschusmalve. (Ich kann eigentlich gar nicht aufhören, sie alle aufzuzählen...) und nichts davon habe ich ausgesät oder eingepflanzt. 2024 im Herbst habe ich das Staudenbeet (im Vorderteil des Gartens) mit Natternkopf, Rainfarn (der inzwischen im dichten Kübel) und wilder Möhre als heimischen, trockenheitsverträglichen Wildstauden (gekauft) bepflanzt, dieses Jahr wächst der Natternkopf an allen möglichen (da darf er bleiben) und unmöglichen Stellen (unter dem Tisch und unter der Sitzbank auf der Terrasse muss er wegen Kratzigkeit weichen) und auch die Wilde Möhre fühlt sich wohl. Alles andere ist von selbst gekommen, das bringt mich immer wieder zum Staunen.
Letztes Jahr habe ich an der "wilden Ecke" auch eigentlich nichts gemacht, sondern alles wachsen lassen- da gab es viel Klettenlabkraut, Hartriegel, irgendeine seltsame Pflanze (die Blätter wie Beifuß aussehend, aber keine Blüten bzw. diese kleinen Kügelchen, aber sehr starker Geruch der Blätter) und Quecke, vielleicht ein bisschen Weißklee dazwischen und natürlich die bei mir im Garten allgegenwärtige Nachtkerze. Die habe ich damals schon entfernt, auch diesen "Beifuß" und den Hartriegel, auf den ich mit juckender Haut reagiere, habe ich gezielt weggemacht.
Eigentlich wollte ich an einer anderen Stelle eine wilde Ecke haben- da wo der Giersch wächst und ich letztes Jahr auch Beinwell und Lungenkraut gefunden hatte, aber die Natur hat anders entschieden.
Die Eidechsen sind schon länger im Garten unterwegs, aber sie sind immer schneller als ich das Handy rausgeholt habe.
Am Freitag sind die Hausrotschwänze aus dem Nistkasten ausgeflogen, das war auch sehr schön- und wie in Geschichten: es gibt immer eine:n, die sich nicht traut und lange für den Abschied braucht, während die anderen schon hoch in den Lüften sind.
*ich war die letzten 15 Jahre hauptsächlich im Wald unterwegs, den Schrebergarten nennen wir erst seit 2 Jahren unser.
Das Foto sieht so schön sattgrün aus, das gefällt mir wirklich gut. Giersch ist zwar im Kleingarten nicht gern gesehen, aber ich finde seine Blätter sehr hübsch und auch in der Blüte wunderbar. Die unterschiedlichen Formen in deinem Garten sind auch spannend anzuschauen. Mir gefällt es auch "reingrün", wobei die vielen Nuancen ja eben kein einheitliches Bild geben. Und bei den aktuellen Temperaturen fühlt man beim Anschauen förmlich die Kühle dieser Stelle und möchte sich ins Gras legen oder zumindest setzen.Lou-Thea hat geschrieben: ↑19. Jun 2026, 12:10 Meine Wiese sieht gerade so aus..., weit entfernt von Chicas blütenreichem Trockenparadies.
Gerade blüht hauptsächlich der Giersch, aber bald kommen Nesselblättrige Glockenblumen, Wiesenbärenklau, Johanniskraut und co. Und bald hoffentlich auch die Wiesenfalter. Auch Saumstrukturen und Gräser sind wertvolle Lebensräume, es muss nicht immer bunt blühen.
20260619_120251_kl.jpg
Wie ist denn der Boden bei Dir? Frisch? Es wirkt auf alle Fälle nicht wie eine Trockenwüste.
Zuletzt geändert von Frau P am 21. Jun 2026, 13:31, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Brauchst Du! Schon als Futter für Schwalbenschwänze, außerdem gibt es viele Solitärwespen die total drauf abfahren. Ich glaube ich hatte im Saum mal eine Fotosession gemacht…
Es klingt toll wie Du die Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Tieren entdeckst
.
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Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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- Lou-Thea
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Ja, Fenchel braucht man unbedingt!
Ich hatte jahreweise ganze Fenchelwälder, herrlich, und fast immer Schwalbenschwanzraupen drauf.
Bei uns ist es relativ frisch, ja, wobei das gesamte Gelände 12m fällt und es unterschiedliche Bereiche gibt und es im Sommer durch die Bäume doch ziemlich trocken werden kann. Aber generell ist das Graswachstum im Frühling sehr üppig, die klassische Blumenwiese mit Margeriten funktioniert da nicht, also nehme ich eben auch, was so von selbst kommt. Aus dem Garten versuche ich den Giersch noch rauszuhalten, aber in der Wiese und am Gehölzrand keine Chance, da wächst er flächig. Gibt schöne Blumensträuße zusammen mit Rosen...
Im Gras liegen möchte man grade eher nicht wegen massenhaft Zecken, aber es gibt einige gemähte Plätze und wenn iiirgendwann mal diese
Hitze aufhört werde ich es hoffentlich auch noch schaffen, die dazugehörigen Sitzmöbel da hin zu schaffen.
Ich hatte jahreweise ganze Fenchelwälder, herrlich, und fast immer Schwalbenschwanzraupen drauf.
Bei uns ist es relativ frisch, ja, wobei das gesamte Gelände 12m fällt und es unterschiedliche Bereiche gibt und es im Sommer durch die Bäume doch ziemlich trocken werden kann. Aber generell ist das Graswachstum im Frühling sehr üppig, die klassische Blumenwiese mit Margeriten funktioniert da nicht, also nehme ich eben auch, was so von selbst kommt. Aus dem Garten versuche ich den Giersch noch rauszuhalten, aber in der Wiese und am Gehölzrand keine Chance, da wächst er flächig. Gibt schöne Blumensträuße zusammen mit Rosen...
Im Gras liegen möchte man grade eher nicht wegen massenhaft Zecken, aber es gibt einige gemähte Plätze und wenn iiirgendwann mal diese
...and it was all yellow
Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
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- Frau P
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Notiert! Ich hatte ihn als hohe Staude - und damit als eine Art Sichtschutz geplant, dann ist er eingegangen. Der Eisenhut, den ich als Ersatz besorgt habe, fühlt sich hier allerdings nicht wohl. Im fast 3. Standjahr wird er noch nicht mal kniehoch, deshalb werde ich ihn dann wohl durch den Bronzefenchel ersetzen.
Ich liebäugele immer mal wieder mit Engelwurz, weil der auch hoch und schön ist, aber Bronzefenchel gefällt mir jetzt doch besser, glaube ich.
- Frau P
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Re: Naturgarten, Wildgarten, Biogarten oder Biodiversitätsgarten?
Ja herrlich! Bin schon überzeugt!Chica hat geschrieben: ↑21. Jun 2026, 13:51 viewtopic.php?p=3915912#p3915912
#383 Hab‘s gefunden, ich werf es mal so hin…