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Der schöne Sonnenschein lud auch heute zur Gartenarbeit ein, auch wenn das Thermometer nicht wirklich über die 0°C-Marke hinauskam und der Wind wirklich eisig war. Gegen Mittag legte sich letzterer zum Glück, und so habe ich vier Stunden im Garten gewerkelt. Mein Vater war mit der Kettensäge da, und wir haben einen der beiden Stämme des uralten Holunders hinterm Gartenhaus Stück für Stück abgetragen, da sich selbiger im Laufe des vergangenen Jahres doch arg zur Seite geneigt hatte.
Morsches Holz an der Stammbasis und üppiger Efeubewuchs in der Krone hatten ihn so weit niedergedrückt, dass ich fast nicht mehr an den Kompost kam. Der Stamm war schnell zerlegt, aufwändiger war das Häckseln der sparrigen Zweige und der Efeuranken, drei volle Behälter mit Häckselgut sind nun auf dem Kompost gelandet, die Stammstücke handlich abgelängt am Gartenhaus aufgestapelt und die dickeren Zweige haben noch den Kübel mit Holzhäcksel für Wegebelag u. ä. wieder aufgefüllt.
Ab morgen soll das Wetter dann leider wieder schlechter werden, mindestens eine Woche lang soll es immer wieder schneien oder regnen, und der gerade so schön abgetrocknete Garten wird dann leider wieder triefnass sein.
Wir haben hier schon fast zwei Wochen Sonne satt. Ich habe heute nach frühen Feierabend in Schattenbeeten vor Eingang die Stauden runtergeschnitten. Es war etwas mühsam da Schneeglöckchen und Narzissen bereits ziemlich weit aus der Erde schauen.
Die Heleboren sind auch schon in Knospe. Erste Beet habe ich schon fertig und musste am Rand die Äste reinstecken. Weil manche Mitmenschen marschieren einfach durch, obwohl so arg nackig sieht es nicht aus. Eine Heleborus wurde schon zertrampelt. Ich hoffe, dass die Äste doch wie eine Abgrenzung aussehen.
Bei uns war es den ganzen Tag grau und irgendwie um die 0°C. Der Boden ist nicht mal angetaut. Ich habe mich dick angezogen, 80 Meter Hainbuchenhecke mit der Benzinmotorheckenschere geschnitten und hinterher aufgeräumt. Gefroren habe ich nicht und das Grauen bekam ich irgendwann nicht mehr mit.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
@Konstantina: Ich hoffe, die Leute halten sich daran, wenn sie die Äste sehen, aber die Meckerer werden sich wahrscheinlich wieder beschweren, wie hässlich das aussieht...
Wider Erwarten blieb das Wetter heute recht schön, der vorhergesagte Schnee bzw. Eisregen kam nicht, und so konnte ich am Nachmittag wieder in den Garten. Heute habe ich die Stauden im "Waldbeet" unter der Tanne ausgeputzt (und dabei festgestellt, dass es genau der richtige Zeitpunkt ist, denn Geranium nodosum und Co. treiben bereits die ersten Blätter, etliche aus Tanne und Fichte heruntergefallene Zweige aufgeklaubt, die vom Zaun her eindringenden Efeuranken zurückgeschnitten und die restlichen Wurmfarne von den abgestorbenen Wedeln befreit. Fotos habe ich auch ein paar gemacht, und festgestellt, dass nun auch die letzte Zaubernuss ('Pallida') aufblüht, allerdings hat sie dieses Jahr nur wenige Knospen.