Hier orakeln sie Regen frühestens übernächstes Wochenende. Momentan gerade mal wieder 30°C und vollsonnig.
Ich hatte noch etliches vom Gartenmarkt "vide jardin" übrig, das habe ich in die Rabatten versenkt, denn Töpfchen sind einfach schwieriger zu giessen.
Noch schaffe ich es, meine Pflanzen mit Notwässern über die Runden zu bringen, mal sehen, wie lange noch. Gleichzeitig mache ich mir auch Gedanken, einige zu ersetzen oder zu verpflanzen:
Entlang der Strasse wächst eine alte Rhododendronhecke von den Vorbesitzern, die ist über 2m hoch und ein schöner Sichtschutz. Darin gibt es weiss- und rotblühende Sorten, die hätschel ich. Aber auch den lilanen Rh. ponticum.
Bei Rhododendron ponticum lasse ich nun das Giessen sein. Sie packens - oder nicht. Es gibt zwischen dieser Rhodohecke und der Strasse noch einen bewachsene Wall - darauf haben sich ebendiese lilanen wilden selbst eingewurzelt, zusammen mit einigem, das ich gepflanzt hatte und das sich immernoch wacker schlägt (Arbutus, Pittosporum, Ilex).
Die wilden lilanen auf der Gartenseite des Walles sollen im Herbst Gesellschaft bekommen: Erdbeerbäume sind meine Wahl für's neue Klima. Woimmer sie schon stehen, sehen sie top aus, ganz ohne Giessen. Arbutus unedo in Sorten ist narrensicher, der versamt sich hier schon. Arbutus x andrachnoides und Marina mit ihren wunderschönen Stämmen sind leider etwas empfindlich, 3 sind mir schon verstorben, vermutlich an Wurzelinfektionen.
Noch ein guter Kandidat ist Osmanthus
Ilex ist so eine Sache, bei Winternässe ist mir schon mancher eingegangen, aber in der Hecke halten sie sich gut.
Allerdings ist mir schon klar, dass ich hier in einer wintermilden Gegend gärtnere, in der viele Trockenkünstler aus südlicheren Gefilden funktionnieren, wenn auch einige bei zuviel Nässe ersaufen, leider, wie Ihr auch schon schreibt.
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Dürregejammer (Gelesen 1044728 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
Re: Dürregejammer
nicht aufregen,
einige Sandbienen sind recht dankbar dafür, dass es anstelle der eher seltenen heimischen Goldrute jetzt durch die Kanadische ein
umfangreicheres Nahrungsangebot gibt
Außerdem gibt es davon eine Gartensorte, die weder Ausläufer macht noch sich aussät und die gönne ich den vielen unspezialisierten Arten (einschießlich der Honigbiene), die diese Pflanzen mögen und die ich bis jetzt nicht gießen mußte.
gardener first
- thuja thujon
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Re: Dürregejammer
Solidago virgaurea kommt hier im Planquadrat nicht vor. Gebietsfremd sozusagen.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
Re: Dürregejammer
Pollen von Solidago canadensis können 9 Wildbienenarten zur Fortpflanzung nutzen, davon sind 4 oligolektisch, vermutlich auf Asteracea spezialisiert, müsste ich genauer lesen. Habe gerade in der Bibel nachgesehen. Ich habe hier auch ein, zwei Horste aber unbeobachtet wachsen lassen kann man die nicht. Andrena denticulata ist die einzige Sandbienenart.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)