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Dürregejammer (Gelesen 1081580 mal)

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Lou-Thea
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Re: Dürregejammer

Lou-Thea » Antwort #8355 am:

Medi, das sieht echt heftig aus bei Euch. Aber wenn es was Gutes hat, dann doch immerhin wertvolle Erkenntnisse, was noch funktioniert und was eben nicht mehr. Und wenn Du eine Samenbank im Boden hast, wird da auch nach Regen wieder mehr als genug austreiben. Vielleicht daher keine schlechte Idee, mehr auf kurzlebige, aber selbstaussamende Arten zu setzen?
Jedenfalls von mir mal ein großes Danke für's Teilen des Frustes.
Mediterraneus hat geschrieben: 21. Aug 2026, 10:26 Und das riesige Regengebiet im Süden wird wohl ganz Bayern, mit Ausnahme des Spessart treffen.
Also wir sitzen ja nun tatsächlich seit heute morgen in diesem grünen Band auf dem Radarbild :D , aber was da runterkommt ist hier bisher nicht mehr als Niesel. Selbst die Regentonne, die das große Stadeldach auffängt, füllt sich nur tröpfelnd. Naja, letzte Chance auf gescheiten Regen dann heute nachmittag...

Pflanzenfrustkäufe sind aktuell ja völlig sinnlos, daher habe ich ein paar Fachbücher gefrustshopped, unter anderem dieses. Mal sehen, ob sich aus dem üblichen Witt-Geschwurbel ;D ein paar neue Erkenntnisse jenseits von "auf Rasen und Thuja verzichten" herausfiltern lassen.
(Nicht falsch verstehen, ich schätze den Autor sehr, aber die Bücher sind immer echt anstrengend zu lesen).
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Lou-Thea
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Re: Dürregejammer

Lou-Thea » Antwort #8356 am:

thuja thujon hat geschrieben: 21. Aug 2026, 13:06 Die hohe Luftfeuchtigkeit sorgt auch hier für Entspannung wie weniger gerollte Blätter.
Der Wahnsinn, jetzt freut man sich schon über etwas höhere Luftfeuchte. :P :-\
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Chica
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Re: Dürregejammer

Chica » Antwort #8357 am:

Lou-Thea hat geschrieben: 21. Aug 2026, 13:11 Pflanzenfrustkäufe sind aktuell ja völlig sinnlos, daher habe ich ein paar Fachbücher gefrustshopped, unter anderem dieses. Mal sehen, ob sich aus dem üblichen Witt-Geschwurbel ;D ein paar neue Erkenntnisse jenseits von "auf Rasen und Thuja verzichten" herausfiltern lassen.
(Nicht falsch verstehen, ich schätze den Autor sehr, aber die Bücher sind immer echt anstrengend zu lesen).
Sei bloß vorsichtig, so wie ich den kenne, ich habe den schon persönlich getroffen, wird er auf Wildarten verweisen ;D. Aber für Dich ist das ja nicht ganz so problematisch :-* ;D.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #8358 am:

Lou-Thea hat geschrieben: 21. Aug 2026, 13:11Pflanzenfrustkäufe sind aktuell ja völlig sinnlos
Aktuell steht zB die Aussaat von Feldsalat an, einer heimischen Wildpflanze. Deshalb wurde bereits die betroffene Beetfläche gewässert, um die Keimung der vorhandenen Spontanvegetation (heimisch und nicht heimisch) anzuregen. Ist diese später beseitigt, kann sich die heimische Wildpflanze mit weniger Konkurrenz und damit besser entwickeln.

Rechts das Beet nur für heimische Wildpflanzen, ein Traum und Megabeitrag für die Umwelt. :)
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Nox
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Re: Dürregejammer

Nox » Antwort #8359 am:

Mediterraneus hat geschrieben: 21. Aug 2026, 10:15 Da ist doch der Sport gesichert ;)

Wir hatten gestern wieder 28 Grad und die Sonne scheint auch momentan bei 22.Wird wieder ei Sommertag, trotz Tiefdruck. Regen gibts woanders.

Meine über den ersten Winter gebrachte Camellia sasanqua. Eine Woche vergessen zu gießen. Unten sind zum Glück ein paar Blättchen wieder grün geworden, ich hoffe, sie überlebt.
Ansonsten überall Ausfälle
Nicht aufgeben, Medi ! Kamelien haben sich bei mir als äusserst dürrefest bewährt. Es wird ja (hoffentlich) nicht jeder Sommer so fürchterlich. Nachpflanzen und hoffen auf ein paar Jahre mehr Regen für's Einwurzeln.
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Lou-Thea
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Re: Dürregejammer

Lou-Thea » Antwort #8360 am:

Chica hat geschrieben: 21. Aug 2026, 13:35
Sei bloß vorsichtig, so wie ich den kenne, ich habe den schon persönlich getroffen, wird er auf Wildarten verweisen ;D.
Tja, damit muss man rechnen, wenn man Witt-Bücher kauft. ;D
Ist auch ok, ist ja auch größtenteils meine Philosophie, aber leider z.B. im öffentlichen Grün, mit unsensiblen GaLabauern und langfristig unsicherer Pflegesituation oft schwer zu erreichen. Da ist man dann schon froh über Symphoricarpos statt gar keinem Grün. Aber vielleicht gibt's ja noch den ein oder anderen Geheimtipp...

übrigens regnet es jetzt tatsächlich!! :D Der erste gescheite, normale Regen seit Juni, wenn ich mich recht erinnere.
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super, Feldsalat! wünsche gutes Gelingen und vielleicht doch mal heimischen Regen statt dauerhafter Bewässerung. ;)
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Chica
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Re: Dürregejammer

Chica » Antwort #8361 am:

@Lou-Thea
Ich habe gleich die Beschreibung gelesen: Pflanzen aus Südosteuropa wären zur Ergänzung sinnvoll, an die wären auch die Tiere am besten angepasst. Also: keine Bananen ;D ! Bisher hat er den sauren, sandigen Osten immer nur am Rande erwähnt. Es gibt, wie immer bei ihm, Artenlisten, dieses Mal, Artenlisten der Zukunft. Ich glaub, ich brauch das auch das Buch. Wir müssen aus dem Thread raus :-X, sorry an die Dürrejammerer :-* .
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Re: Dürregejammer

hqs » Antwort #8362 am:

Tempel-Hof-Gärtner hat geschrieben: 21. Aug 2026, 00:16 Obwohl Versickerung auf dem Grundstück ein deutlich größeres Projekt wäre (auf Kosten Deiner Muskel-Hypotheken), wäre es aber KEIN Keller-Feuchtigkeits-Gefahr-Projekt...
Also vllt. doch ne Option, dem Bedenkenträger den Wind aus den Segeln zu nehmen...?

Meine Mutter ist auch so eine, die einfach große Klasse ist im Erfinden von eingebildeten Gefahren, auf die man erstmal kommen muss.
Aber ist Dein alter Herr noch mobil? Eine Direktkonfrontation mit den Praxiserfahrungen von Nachbarn auf deren Grundstücken ist tendenziell weniger "ideologisch" argumentierbar, als das rein theoretische Verhandeln von Argumenten versus Einbildungen am Küchentisch... ;)
Hmm müsste man wahrscheinlich aber recht genau kalkulieren, dass dann auch der größte Starkregen sicher versickern kann. Wir haben ja Lehmboden und keinen Sand. Damit habe ich mich noch nicht so beschäftigt.
Da erscheint mir so ein Regensammler erstmal einfacher zu realisieren. Ja, mein Vater ist noch halbwegs mobil :) Aber ihn zu überreden, sich das bei den Nachbarn anzuschauen, dürfte schwierig werden.
Ob sowas undicht werden kann? Ich weiß nicht. Wahrscheinlich. Aber man kann es ja auch regelmäßig kontrollieren, wird ja wohl nicht sofort eine riesige Überschwemmung geben?

Hier gab es übrigens insgesamt ca. 20 mm über die letzten Tage. Damit sind wir bei etwa 30 im August insgesamt. Ist ja schon mal was.
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Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Dürregejammer

Tempel-Hof-Gärtner » Antwort #8363 am:

Natürlich KANN ein Regensammler undicht werden, ebenso, wie das Haus abbrennen KANN oder das Dach wegfliegen KANN, alles Pi x Daumen mit derselben Wahrscheinlichkeit... ;D
Die bottom-line bleibt, mit welcher Kreativität man(n) sich solche Gefahren einredet und dann daran glaubt... ;)
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Re: Dürregejammer

Isatis blau » Antwort #8364 am:

Lou-Thea hat geschrieben: 21. Aug 2026, 14:00 übrigens regnet es jetzt tatsächlich!! :D Der erste gescheite, normale Regen seit Juni, wenn ich mich recht erinnere.

Hier auch, ich habe mich noch nie so sehr über einen verregneten Nachmittag gefreut
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Re: Dürregejammer

Gersemi » Antwort #8365 am:

Wir hatten aus den Nächten ab dem WE 11 l Regen und am Mittwoch gabs dann wunderbare 19 l auf einmal noch dazu. 30 l sind schon was, aber wie ich heute beim ausgraben von vielen mistigen Rosenausläufern feststellen mußte, reichte das erwartungsgemäß nicht weit in die Erde, keine 10 cm und die Arbeit war sehr mühselig. Die braun-verdorrten Asternstiele, allesamt novi-belgiis, kamen gleich mit raus, hab mich spontan fürs Roden entschieden.
LG
Gersemi
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