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Rosenbegleiter in gebührendem Abstand? (Gelesen 7265 mal)
Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Hallo allerseits,ich hatte in meinen tiefen Beeten zu den Rosen eine Horde Rosenbegleitpflanzen gesetzt, Hosta, Katzenminze, Lavendel, Frauenmantel etc., damit der Boden dazwischen und davor bedeckt wird. Nun wächst alles prima, was ja schön ist, aber mir die Frage eröffnet, ob das nicht zu eng für die Rosen wird. Wie handhabt Ihr das mit einem explodierenden Frauenmantel, der sich an die Rose schmiegt? Weiss die Hosta, dass sie lieber um die Rosen drumrum wachsen sollte? Ist das in Ordnung, wenn der Lavendel die Rose eindeckt? Meine Güte, wenn das so nicht geht, muss ich ja jedes Jahr das Beet aufwühlen und Pflanzen abstechen. Lassen sich Rosen als Tiefwurzler davon überhaupt stören?
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SWeber
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Sarzine, ich kämpfe mit genau den gleichen Problemen! Ich habe ein schönes rundes Beet mit roten Rosen, und um dieses eine Frauenmantel-Einfassung. Außerdem hatte ich - als Anfänger hält man sich ja sklavisch an alle Empfehlungen in den Büchern - ein sehr großes Beet auch mit Stauden zwischen den Rosen angelegt (Schafgarbe, Lavendel, Salbei, Melisse, Oregano, Pfefferminze etc.).Meine Erfahrungen: Frauenmantel wuchert alles zu, wenn man ihn nicht in Schach hält. Das gleiche gilt für Schafgarbe, Melisse, Oregano und Pfefferminze
Lavendel und Salbei sind hier harmlos, auch Katzenminze wuchert bei mir nicht so stark.Ich rupfe immer die Rosen so weit frei, dass man bei ihnen "auf Grund" sehen kann und ja nichts zwischen den Trieben herauswächst (im Umkreis von ca. 10 cm sollte zumindest die Bodenoberfläche nicht "fremddurchwurzelt" sein). Es stört Rosen schon gewaltig, wenn um die Triebe keine Luft und wenig Licht ist, bei mir zumindest treiben sie dann auch nicht so schön von unten nach.Vielleicht ist das aber in nicht so schwerem und lehmigem Boden anders.
- rorobonn †
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Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
auf die gefahr hin lässig zu klingen: das entwickelt sich, finde ich immer :Dich beispielsweise mag es, wenn allles bunt durcheinander wuchert...aber mein garten ist sehr klein (stadtgärtchen) und ich kann gar nicht so auf größe und form achten, wie es bei einer größeren fläche möglich wäre
(gute ausrede, no?)dazu kommt, dass meine rosen alle am besten gedeihen, wenn ich sie recht staksig wachsen lasse (licht und luftverhältnisse sind in meinem tief im herzen der stadt liegend und von hohen häusern umgebenen garten einfach erst ab einer gewissen wuchshöhe richtig gut)das führt dazu, dass ich die staksigen beine natürlich geren mit dúftenden kräutern und ähnlichen "kaschiere" ::)aber jeder nach seiner fasson, denke ich!!!du wirst selber sehen, welche rose, was mag, ob die die bunte vielfalt in diesem beet willst oder die reinheit von linie und farbe, formim laufe der jahre kannst du auch experimentieren... der möglichkeiten sind soooo viel
und bloß platz und geldbeutel sind echte hindernisse
;)ich würde sagen: nur mut zum eigenen wunsch!!!! :Dund nur so kannst du ja auch sehen, welche pflanzen bei dir gut kommen, welche kümmern...welche sorten du im verlauf des jahres immer wieder neu entdeckst, welche pflanze "gar nicht geht" und so weiterich bin so bilderhungrig dies saison
....vielleicht kannst du uns mit einem bild erfreuen deiner beete? ich bin ziemlich sicher, das es ein wahrer augenschmaus ist 
"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es!" (Bertrand Russell)
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Irisfool
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Da kann mir sicher jemand in diesem Thread auch sagen, ob es den Rosen etwas ausmacht wenn sich Maiglöckchen unter und zwischen den Rosen invasiv vermehren?
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SWeber
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Roro, Du hast natürlich ganz recht - Experimentieren ist klasse. Und oft wechselt ja der eigene Geschmack von Jahr zu Jahr (hab ich schon erwähnt, dass ich momentan alle "fliederfarbenen" Rosen haben muß?)Eine Mischung Rosen/Stauden ist auf jeden Fall fein (allein die tollen Farbkombinationen - oft völlig unbeabsichtigt und trotzdem schön!) und auch gesund. Und ich meine ja auch wirklich nur, dass ich die am Boden in die Rosen hineinwachsenden Pflänzchen entferne (Mann, keine Ahnung wie ich das am besten ausdrücken soll *stammel*) :-XZumindest meine noch nicht etablierten Rosen sind schon sehr verschreckt, wenn sie sofort von Stauden überwuchert werden. Die armdicken Westerland- oder Moyesii-Triebe putzen sich natürlich ab
@Irisfool: Leider nein, bin aber auf Anworten gespannt! Das wäre eine Idee zum Ausprobieren
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
ich halte es da so ein bißchen wie Roro. Bei mir wächst so ziemlich alles dicht an dicht. Die meisten Rosen kommen sehr gut damit zurecht. Es scheint, als würden sie dann sogar noch schneller wachsen. Ist ja klar, wollen ja an´s Sonnenlicht
. Nur den sehr jungen Rosen verschaff ich hin und wieder Luft. Was die Maiglöckchen angeht, kann ich dir leider aus eigener Erfahrung kein Rat geben. Vielleicht würde ich den Rosen einen kleinen Sicherheitsabstand gewähren.Unten hab ich noch ein Foto von Louise Odier. Die muß sich durch Cosmeen, Ringelblumen und Mornaden kämpfen. Tut sie auch ganz tapfer und war im letzten Jahr richtig gesund 
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Mufflon
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Irisfool, ich hatte/habe auch Maiglöckchen im Rosenbeet.Ich meine, die stören die Rosen doch schon, weil sie recht viel Futter wegnehmen.In den Jahren, wo ich den Fimmel hatte sie alle auszureiße (ganz schafft man es sowieso nicht
) sind die Rosen besser und vor allem gesünder gewachsen.Ich rupf soviel ich kann von dem Zeug aus.Grüße,Mufflon
- rorobonn †
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Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
oh, bei soviel farbe und formenreichtum lacht einem ja das herz :Dfein :Dich muß einmal wieder die technikversierte front in meinem freundeskreis bemühen ein paar bilder von meinen garten zu knipsen um sie hier einstellen zu können :Dalso mit den maiglöckchen...ich weiß nicht so recht...bei mir sind sie zwischen den rosen nie gut gekommen...wohl weil ich einfach zu oft umgrabe, umpflanze u.ä....maiglöckchen mögen es wohl etwas ruhiger, denn bei meinen eltern wuchern sie an unbeachteten stellen schlimmer als gras...ich denke da kann man folgendes daraus ableiten: wenn du den boden um deine rosen entsprechend oft lockerst und dort andere pflanzen nach saison geschmack immer wieder einmal hinsetzt, aussääst u.ä....dann könnte es sein, dass die maiglöckchen auf dauer dort von selber etwas zurückgehen...eine theorie wohlbemerkt 
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Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Bei mir explodiert vor allen Dingen der Frauenmantel, und ein Rittersporn bedrängt Mortimer Sackler.Dann hat die Schere ihren Auftritt und ich schneide kreisförmig die Rose frei. Ich habe Respekt vor unseren "geliebten" Pilzen, daher bemühe ich mich, das Laub der Rosen freizuschaufeln!!Bis baldGloria
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Querkopf
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Saartal, WHZ 7b, 245m ü. NN, toniger Lehmboden
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Hallo, Frauenmantel, der sich Rosen auf mehr als 40, 50 Zentimeter nähert, habe ich inzwischen als Unkraut betrachten gelernt - ich reiße ihn dort erbarmungslos aus. Denn er frisst und säuft gierig, wurzelt für Stauden-Verhältnisse recht tief, stört die Luftzirkulation (Abtrocknen der Blätter!), und er hindert einen außerdem dran, rund um die Rosenwurzeln zu lockern, zu düngen und im Herbst anzuhäufeln. Bei den meisten anderen Stauden sehe ich's gelassen. An gut eingewachsene Rosen dürfen sie sich anschleichen, die Rosen holen sich ihr Futter eh ein, zwei Etagen tiefer. Ausnahmen: Veilchen jäte ich, denn die bilden so dichten Filz, dass sie Rosen glatt erwürgen können. Gegen Maiglöckchen, so sehr ich sie liebe, würde ich aus dem gleichen Grund in Rosen-Nähe auch was tun - aber da Maiglöckchen es nicht mögen, wenn man sie stört, werden sie sich nach ersten Ausrupf-Aktionen vermutlich bald gesitteter benehmen
. Bei Rosen, die noch nicht mindestens drei, vier Jahre stehen, halte ich eine "Pflanzscheibe" von ca. einem halben Meter Durchmesser ganz frei. Schöne GrüßeQuerkopf
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Ich gebe zu, dass die meisten meiner Rosen ziemlich umzingelt sind, hin und wieder greife ich ein, um den Rosen etwas Freiraum zu schaffen. Bei etablierten Rosen ist es auch wirklich nicht problematisch, bei neuegepflanzten Rosen sollte man aber schon ein Auge darauf haben, sonst kann es leicht zu Lasten der Rose schief gehen
. Frauemantel bei Jungpflanzen ist auch hier eine Katastrophe
, da muss auf alle Fälle für Abstand gesorgtwerden. Mit Maiglöckchen bin ich auch etwas vorsichtig, wenn ich dort neue Rosen gepflanzt habe, versuche ich ein Auge auf sie zu haben.
VLG - Beate
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Irisfool
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Danke , für eure Antworten, dann werde ich nächstens nicht nur weisse Winden , sondern auch noch Maiglöckchen zwischen den Rosen jäten müssen. Wenn ich Glück hab kann ich die Rosen aus dem Beet im Herbst auf einen anderen Platz setzen und kann mir das Gefitzel sparen. 
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Raphaela
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Manche Rambler stört es sogar kaum, wenn sie usammen mit Efeu :owachsen, aber grundsätzlich ist es schon richtig, die Rosenpflanzscheibe möglichst frei zu halten. Unproblematisch sind nach meinen Beobachtungen flachwurzelnde, nicht zu filzige olsterstauden wie Aubrieta u.a. Ganz schlimm sind außer Veilchen und Efeu auch Immergrün und andere Wucherpflanzen.Die Vergesellschaftung mit Stauden und Kräutern ist zwar gesundheitsfördernd, aber nur, wenn sie den Rosen nicht dauerhaft zu dicht auf den Pelz rücken: Ein paar Wochen inniger Umarmung durch Glockenblumen oder Staudenclematis überstehen erwachsene, kräftige Strauchrosen meist sehr gut, sehr junge und/oder kleine Rosen brauchen dagegen wirklich mehr Freiraum.
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
@ Irisfool (meine ersten blühen übrigens
)ich hätt lieber die Maiglöckchen lassen sollen - weil ich sie aus der Nähe meiner nagelneuen Zephirine D. im Schattenbeet entfernen wollt und man in das Eck WIRKLICH schlecht hinkommt, da alles spriesst und blüht, hab ich es letztendlich geschafft einige wenige Maiglöckchen zu entfernen, dabei aber alle neuen Triebe der Zephirine geschrottet. Wie doof kann Frau sein
?Ergo: lieber schwache Zephirine MIT Maiglöckchen als keine Zephirine ohne Maiglöckchen...PS: Kann man Maiglöckchen mit einem Sperrring (dachte vielleicht an so einen flachen Alu-Tortenrand, ebenerdig eingegraben) auf Abstand halten, oder muss ich da jedes Frühjahr einen so gefährlichen (für Zephirine, nicht mich) Stunt hinlegen?
Re:Rosenbegleiter in gebührendem Abstand?
Ich freue mich, so viel feedback zu bekommen. Bei meiner morgendlichen Wanderung im Garten hab ich dann schon mal so einige vorwitzige Frauenmäntel auf die Abschuss- (Umpflanz-)Liste gesetzt. Die meisten meiner Rosen sind noch jung, das Fieber hat mich vor 2 Jahren erwischt.Irgendwie vergess ich beim Pflanzen immer zu berücksichtigen, dass alles ja noch wächst, und so steh ich dieses Jahr davor und muss wohl einige neue Beete anlegen, um die bedrängten Stauden auszulagern (und die noch nicht ausgetopften neuen Rosen dazu). Bilder kann ich leider noch nicht anbieten, es treibt zwar alles wie wild, aber hier sind wir noch in der Maiglöckchen/Goldlack-Phase - alles andere knospt zwar, blüht aber noch nicht. Wenn es die nächsten Tage mal Sonnenschein gibt, hole ich das mit den Fotos nach.Ich nehme als bisheriges Resumee also erstmal, daß ich von dem Aussehen der Rosen ausgehen kann. Wachsen sie prächtig und unbeeindruckt, auch wenn sich Stauden an sie anschmiegen, lass ich die Stauden erstmal blühen und setz sie später um. Mickern die Rosen, schau ich nach Möglichkeit, die dabeisitzende Staude (notfalls die Rose) auszulagern.