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Kann mir bitte jemand sagen, wie ich am besten mit der Aussaat von Leycesteria formosa verfahre? Ich bekomme nämlich demnächst Beeren geschickt !!!!!!!!!!
Ganz normal aussäen, die gehen von selbst auf! Vielleicht kann man das Fruchtfleisch noch entfernen, wenn noch vorhanden. Kältebehandlung ist von Vorteil, muss aber nicht. Später als Jungpflanze wie eine Kübelpflanze kalt überwintern, wenn größer an einen sonnigen Platz setzen. Wird sehr wuchtig und groß. Grüße Sarastro
Ganz herzlichen Dank, lieber sarastro! Sind die bei uns (Zone 6?) nicht winterhart? Ich bekomme die Beeren aus der Freiburger Gegend, wo sie gut überwintert, aber das ist natürlich kein Vergleich ..... Lieben Gruss Lisl
Und es ist eine Lüge, daß die Beeren wie Bonbons schmecken... sie sind abscheulich bitter, selbst wenn man sie ganz lange hängen läßt.Nur die Fasanen finden sie gut und reisen extra dafür an. Deshalb heißt Leycesteria formosa im Englischen "Phaesant Berry".
...ja, freilich !!! Zwei Quittensämlinge leben auch noch! !!!!Dass diese Beeren das Lieblingsessen von Fasanen sind, ist auch in Ordnung! Davon gibt es in den Wäldern nebenan ja genug, und ich freue mich auf ihren Besuch! Aber wenn ich die Pflanze im Haus überwintern muss...... .... .... da werde ich die hübschen Hühnervögel wohl nicht hereinlocken können !Gruss Lisl
Ich habe Leycesteria schon länger in Kultur, doch erreicht sie nie die Schönheit wie in meiner alten Heimat in Südbaden. Trotzdem, wenn man einen geschützten Platz an einer Hauswand besitzt, können die Pflanzen ganz schön imposant werden. Der Herbstaspekt ist besonders beeindruckend. Übrigens haben wir bei unserem Haus an der Südwestecke begonnen, ein pseudo-"mediterranes" Eck zu gestalten. Drei verschiedene winterharte Bananenarten gedeihen seit 2 jahren vorzüglich, besonders die Musa basjoo aus Japan besitzt schon 6 Stämme bei 3,50 Höhe! Die Nachfragen der Nachbarn und Begräbnisbesucher sind gar nicht zu decken wir wohnen direkt zwischen Leben und Tod, zwischen Kindergarten und Friedhof! Grüße Sarastro
Aber wenn ich die Pflanze im Haus überwintern muss
Wenn du eh mehrere Pflanzen anziehst, kannst du ja ein kräftiges Exemplar mit gutem Wurzelballen im nächsten Frühjahr an einen geschützten Standort setzen. Vielleicht ein bißchen tiefer in eine Mulde pflanzen, dann im Herbst einen Laubhaufen drüberwerfen und mit ein paar Zweigen abdecken. Das habe ich mit meiner im zweiten Jahr gemacht, nachdem sie mir im ersten Jahr die Freilandüberwinterung im Topf schwer übel genommen hatte. Jetzt gedeiht sie wieder prächtig. Bei uns haben mehrere Leycesteria formosa an verschiedenen Standorten härtere Winter (Barfrost bis -14°C) ganz gut ohne Schutz überstanden, dann müßte es bei dir mit Schutz auch klappen.Allerdings kann es immer passieren, daß sie bis zum Boden 'runterfrieren, sie treiben dann aber um so schöner wieder aus dem Wurzelstock aus.
Das lässt ja alles hoffen! Wenn die Pflanze bis zum Boden zurückfriert, schafft sie dann trotzdem bis zum Frosteintritt noch reife Beeren? .... was rede ich denn da? ... muss ja erst einmal Pflänzchen zustande bringen ...!!!!!!Lieber Sarastro: ich bräuchte schon soooo viele Meter Süd- und Südwestseite an unserem Haus !!!!!!!!! Grüsse euch alle! Lisl
Bin mal gespannt ob die Aussaat so einfach funktioniert wie sarastro schreibt. Letzten Herbst sind mir nämlich ein paar "verunglückte" Beeren in die Hände gefallen und ich will es dieses Jahr auch mit der Aussaat probieren. Leider werde ich Sie wohl bei mir im Nordosten nur als Kübelpflanze halten können. Gesehen habe ich sie im Botanischen Garten Frankfurt und im BG Freiburg. Wenn ich mich richtig erinnere (und wie ich es auch gelesen habe), sahen sie so aus als ob sie auch dort jeden Winter in aller Regel bodeneben abfrieren und im Frühjahr wieder austreiben. Gruß Andreas
In der Umgebung von Ansbach (Zone 6) friert sie sicher zurück, kommt genauso sicher aber wieder wie Susanne es schreibt. Also vergleichbar mit winterharten Fuchsien oder z.B. Indigofera heterantha.Leycesteria formosa kann man auch gut über Stecklinge vermehren.Viel Erfolg beim Aussähen!Iris
Was juckt es die Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr kratzt?
Bin mal gespannt ob die Aussaat so einfach funktioniert wie sarastro schreibt.
jaaaa! hat funktioniert: aus dem staubfeinen Samen von beas Beerchen erhielt ich 3 Pflänzchen: zwei habe ich noch, eins ging auf dem wochenlangen Postweg in die Steiermark (via Nürnberg und Kirchham in Bayern - bei Sommerhitze) verloren. Die zwei restlichen sind ca. 25 cm hoch und beginnen mit der Herbstfärbung. Hab vor einiger Zeit mehr aus Spaß einen Ableger versucht, der sieht auch noch immer ganz passabel aus....Diesen Winter lasse ich die mal sicher noch im Haus - sind mir zu kostbar, sie eventuell dem Winter zu opfern!LG Lisl
bei der geringen stückzahl kann ich deine freigiebigkeit nun noch umsomehr schätzen. im gleichen ausmaß allerdings erhöht sich auch der ärger über die glanzleistung der post. ich frage mich, warum sie nicht kurz versucht haben, das packerl nach oregon zu senden. via air mail versteht sich.
wenn das mit den Stecklingen funktioniert, bekommst eh noch einmal eine! Sieht ja ganz gut aus, obwohl ich mich überhaupt nicht viel gekümmert habe (dachte, so ein dünnblättriges Zweigerl und das noch an den damals so sonnigen Tagen....).LG Lisl