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Eschscholtzia (Gelesen 1292 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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bea
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Eschscholtzia

bea »

Ich liebe diese filigranen Pflanzen mt ihren leuchtenden Farben. Leider hatte ich bisher nie so rechten Erfolg damit.Aaaber: vergangenes Jahr liefen bei der Aussaat einer Samenlieferung aus USA als "Verunreinigung" 2 Eschscholzia auf. Ich habe sie zwangsläufig pikiert - was sie eigentlich nicht mögen, aber sie haben diese Prozedur ohne zu murren überstanden, sind brav weitergewachsen und haben nach dem auspflanzen auch reich in cremeweissgelb geblüht. Die eine verschied auch, wie es sich für Eschscholtzia gehört, beim ersten Frost. Die zweite steht mit 4 Blattrosetten da, als wärs ne Staude und man sieht schon kleine Neuaustriebe.Sie hat keinerlei Abdeckung oder Frostschutz gehabt.Habt ihr dafür eine Erklärung? Gibt es mehrjährige, winterharte Eschscholtzia? Oder hab ich da was ganz neues besonderes? - Natürlich habe ich keinen Samen im vergangenen Jahr davon gesammelt..... :-\ ...werde aber, wenn sie bis im Sommer am Leben bleibt, das auf jeden Fall machen.LG, Bea
cimicifuga

Re:Eschscholtzia

cimicifuga » Antwort #1 am:

SChlafmützchen überwintern häufig in rosettenform. ich habe die erfahrung gemacht, dass sie auf warmem durchlässigen boden schon fast ein unkraut sind, das sich immer wieder aussamt.Ich habe die gelben und orangen "urformen" schon seit jahren im gartenmit den gefüllten und sonstigen zierformen hab ich aber noch keine erfahrung - habe aber ein paar samentüten auf halde liegen, die demnächst zum einsatz kommen werden. ;)am einfachsten ist es samen über einem zusagenden standort einfach auszustreuen.
bea
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Re:Eschscholtzia

bea » Antwort #2 am:

am einfachsten ist es samen über einem zusagenden standort einfach auszustreuen
Genau das hat bei mir noch nie funktioniert!Ich kenne auch Gärten, wo im Frühsommer Eschscholtzia gejätet werden muss. Aber bei mir starben bisher alle im Lauf des Sommers ab. Hügin hat immer mal wieder besonders schöne Selektionen, bei denen ich nicht widerstehen kann - spätestens nach 2 Monaten waren sie dann kaputt. :'(Aber dann ist es mit der Einjährigkeit wohl nicht so genau zu nehmen?LG, Bea
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Susanne
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Re:Eschscholtzia

Susanne » Antwort #3 am:

Wo hast du sie denn hingesät? Sie brauchen ein gut drainiertes Stück Steppe...Allerdings kommen die besonderen Sorten auch bei mir nie so gut wie die Wildform. Im Garten meiner Schwester in Spanien hingegen, wo im Sommer alles trockenfällt, breitet sich regelmäßig ein goldener Teppich aus, und da funktionieren auch die zickigen Sorten.
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bea
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Re:Eschscholtzia

bea » Antwort #4 am:

Wo hast du sie denn hingesät?
Ich habe sie schon an die sonnigsten Plätze gesät. - Hauptsächlich die einfache Form. Von den speziellen hab ich bisher die Finger gelassen, ausser, wenn ich mir eine vorgezogene gekauft habe. (Bei T&M gibts dieses Jahr sooo schöne. :-\ :-X )Aber ich freu mich jetzt an meiner überlebenden "staudigen" - vielleicht keimen ja ihre ausgefallenen Samen in Vielzahl und etablieren sich bei mir.... :DLG, Bea
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June
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Re:Eschscholtzia

June » Antwort #5 am:

Ich habe letztes Jahr erstmals eine Sorte von T&M gesät, die hat nicht geblüht, aber anscheinend kommt sie über den Winter.LG June
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macrantha
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Re:Eschscholtzia

macrantha » Antwort #6 am:

Bisher hats bei mir (in dem "Lehm-Garten") einmal geklappt. Und zwar im Splittbett eines Weges unter dem Dachüberstand.Ich unterstütze also Susannes Theorie der Steppe voll und ganz.Hingegen im dichteren Lehmboden von Beeten, die im Sommer sehr trocken und sonnige sind, hat es nie funktioniert.Sie mögen anscheinend das lockere, mineralische Substrat. Vielleicht auch den Kalksplitt?
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cimicifuga

Re:Eschscholtzia

cimicifuga » Antwort #7 am:

am besten wachsen sie auf vergessenen sandhaufen ;D
macrantha
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Re:Eschscholtzia

macrantha » Antwort #8 am:

Oh- gutes Stichwort - da hätte ich in meinem neuen Garten einen ;D
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