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Pechnelke (Gelesen 1077 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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Sabine G.

Pechnelke

Sabine G. »

Hallo allerseits,letztes Jahr habe ich Samen ausgebracht - ich meine, es waere Pechnelke gewesen. Nun blueht sie wunderhuebsch und rosa und ich moechte sie gerne dauerhaft im Garten behalten. Was muss ich beachten? Im Net steht was von ausdauernder Wurzelstock, stimmt das? waere sie eigentlich auch fuer meine beruechtige Fuge zwischen Grundstueck und Strasse geeignet? Viele GruesseSabine
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Phalaina
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Re:Pechnelke

Phalaina » Antwort #1 am:

Die Gemeine Pechnelke Lychnis viscaria braucht einen trockenen und mageren Platz. Den einzigen Wildstandort, an den ich erinnere, war eine südexponierte Felswand an einer Strasse. Im Garten sollte sie nicht zu fett stehen, sonst ist sie manchmal kurzlebig, bleibt aber durch Selbstaussaat meist erhalten. Sie hält sich zum Beispiel sehr gut auch auf begrünten Dächern, sofern diese nicht zu dünne Substratschichten aufweisen. ;)
rhoeas

Re:Pechnelke

rhoeas » Antwort #2 am:

Bei Pechnelken brauchst du eigentlich gar nichts beachten, die wachsen ganz von alleine. ;) Nach der Blüte die Samenstängel bis kurz über dem Boden herausschneiden. Aller 3 Jahre im Spätsommer die Polster teilen, mehr Arbeit machen sie nicht. :) Für Fugenbepflanzung sind sie geeignet. Bei mir im Garten stehen sie in der bunten Staudenrabatte und erhalten im Herbst Komposterde, im Frühjahr mit allen anderen Stauden, Hornspäne, Blut- und Knochenmehl. :)Bildgarten_26_05_2006 von rhoeas - Album.deIch kombiniere sie mit Enzian-Ehrenpreis, Herbstaster, Grasnelken, Sonnenhut, Phlox, Langblättriger Ehrenpreis, Margeriten um nur einige zu nennen. :)
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Re:Pechnelke

Phalaina » Antwort #3 am:

Ja, korrekt! Dein Bild erinnert mich an meinen alten Schrebergarten, wo in meinem Garten und auch bei den Nachbarn auf lehmigen Boden dicke Polster an Pechnelken standen. ;) In meinem jetzigen Garten jedoch, dessen Boden sehr viel mehr Ton enthält, zeigten sie sich kurzlebig - in nassen Sommern verschwanden immer wieder Horste durch eine Pilzinfektion. Aber wie erwähnt, durch Selbstaussaat bleibt die Pflanze erhalten, und auf mageren Standorten ist sie graziler (= weniger mastig) und langlebiger. :)
Sabine G.

Re:Pechnelke

Sabine G. » Antwort #4 am:

huch,sogar teilen wird man sie koennen... da ist noch a weng hin. Aber wenn sie`s mager mag, dann werde ich huebsch Samen sammeln und meine bewusste Ritze ebenfalls anbieten. Da sind schon so manche Hungerkuenstler wunschlos gluecklich geworden ;)Liebe GruesseSabine
Lilo

Re:Pechnelke

Lilo » Antwort #5 am:

Heute habe ich körbeweise Pechnelke aus den Treppen am Waldrand ausgejätet. Hier ist ein Naturstandort sie samen sehr stark aus und inzwischen beeile ich mich, sie nach der Blüte zurückzuschneiden.LG Lilo
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