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Lehmboden (Gelesen 2335 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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vera76
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Lehmboden

vera76 »

Hallo, habe mit die Tage mit einem Berufsgärnter unterhalten, der mir sagte ich solle meinen brandenburgischen sandlastigen Boden für die Rosen durch Lehmboden ersetzten. ALso die Pflanzlöcher richtig tief ausheben und mit Lehm auffüllen.. Am besten soll ich auch die älteren Rosen ausgraben und Lehm nachfüllen???Ich hab den Sandboden schon mmit Kompost aufgewertet. Die Rosen von letzten Herbst auszugraben erscheint mit zu risikoreich.Was ist denn mit Staunässe? Klar enthält der Lehm mehr Mineralien, aber kann ich die nicht durch Düngung zuführen?Habe noch vier Rosen, die darauf warten eingepflanzt zu werden, für die will ich die vorhandene Erde mit Lehm mischen..???Aber ältere ausgraben,ich weis nicht...Bin etwas verwirrt, Vera
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kaieric
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südliches saarland

Re:Lehmboden

kaieric » Antwort #1 am:

moinmoin veraich halte den bodenaustausch , wie du ihn beschrieben hast, für die wahrhaft eines sisyphos würdige aufgabe ::) :Pwie sehen denn die rosen vom letzten herbst aus, die schon bei dir in der streusandbüchse wachsen?
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rorobonn †
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Re:Lehmboden

rorobonn † » Antwort #2 am:

grins, bei dem titel habe ich ja ersteinmal gestaunt :Dnun je, mit berufsgärtnern würde ich mich nicht anlegen wollen ::)...käme aber dennoch eher weniger auf die idee meine gut eingewachsenen rosen auszubuddeln um den boden auszutauschen....eher würde ich regelmässig guten boden einearbeiten wohl ;D.....generell jedoch den sandigen, armen boden beim jeden pflanzen großzügig mit lehmboden u.ä. verbessern...well, das würde ich auch tunvielleicht auch probeweise einmal die ein oder andere spinotissima pflanzen, die, wenn ich mich recht entsinne, genau für solche sandigen böden geeignet sind...staffa ist wohl die bekannteste
"Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es!" (Bertrand Russell)
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fars
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Re:Lehmboden

fars » Antwort #3 am:

Berufsgärtner, Berufsärzte und auch sonstige Berufe sind alle nicht gleich gut.Sind Rosen nicht Tiefwurzler und sind die sandigen Gegenden Deutschlands rosenarm?
Marion

Re:Lehmboden

Marion » Antwort #4 am:

Vera, sag doch bitte erst einmal, um welche Rosen es sich handelt. Manche Sorten sind genügsam, Roro nannte eine davon, es gibt noch mehr. Andere wiederum sind sehr gefräßig, Teehybriden z.B. könntest du im Sand vergessen, auch mit noch so viel Kompost oder Dünger, (der sowieso +- nach Anleitung verwendet werden sollte und nicht nach dem von dir angedeuteten Motto "viel hilft viel". ::))
blumenmaid
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Klimazone 11

Re:Lehmboden

blumenmaid » Antwort #5 am:

Ich würde auch keine eingewachsenen Rosen ausbuddeln.Man könnte den Boden mit wasserspeichernden Kügelchen aus Ton oder so anreichern. Ansonsten würde ich mit Kompost und Mulch arbeiten und natürlich genügsame Rosen anpflanzen. Rugosas sollen ja auch gut sein für Sand.LGblumenmaid
Marion

Re:Lehmboden

Marion » Antwort #6 am:

Ich würde auch keine eingewachsenen Rosen ausbuddeln.
Das würde ich für mich ohne Einschränkung so nicht sagen. Handelt es sich um Rugosas, Gallicas, Spinossissimas etc: "Lassen, ja, keine Frage". Die sind für Sand die Sorten erster Wahl, die kommen mit dieses Rudimentärbedingungen zurecht.Handelt es sich jedoch um die gefräßigen Sorten, rauß damit: Die im Herbst gepflanzten Rosen sind jetzt noch nicht fest etabliert, ihr Wurzelwerk ist noch nicht groß. Wenn ausbuddeln, dann doch viel lieber jetzt und nicht in ein paar Jahren, weil man den erbärmlichen Anblick nicht mehr erträgt. Würden diese Rosen jetzt ausgebuddelt werden, gäbe es eine kleine Wachstumsverzögerung von ein paar Wochen and that's it. Eine Bodenaufbesserung würde das 5x wieder wett machen. Weniger Aufwand wäre es auch. Es wäre kein vollständiger Bodenaustausch notwendig, ein Winzling ist einfacher zu handeln, denn eine ausgewachsene Pflanze etc.Nichts ist ärgerlicher als eine Rose die dümpelt, die nicht in die Gänge kommt und wächst und die sich im Spätsommer dann, zur Stunde der Wahrheit, vor lauter Pilzbefall entblättert, einfach weil die Bodenbedingungen nicht passen. Über Flops mit falscher Sortenwahl in nicht-aufgearbeitetem Sandboden - da kann ich ein Lied singen. :-\Also, mein Votum: Vera soll sagen, welche Sorten da bereits in ihrem Garten stehen und welche noch gepflanzt werden sollen. ::)
ALFREDT

Re:Lehmboden

ALFREDT » Antwort #7 am:

Hallo VeraZunächst solltest du deinen Boden überprüfen> ein oder mehrere Löcher von 0,80m- 1m buddeln. Wenn du die Löcher gebuddelst hast, dann kannst du ja mal ein paar Bilder knipsen und hier postieren.z.B. so...Erdschichten.jpgWenn du nur kleine Löcher buddelst, dann kannst du gar nicht wissen, wie bei dir die Erdschichten sind. ;)Übrigens in HH- Rosenpark ist die obere Erdschicht sandiger Boden!!! und in ca. 0,60- 0,80m beginnt die Lehmschicht. Die Rosen gedeihen dort prächtig......... :D :o :DIch habe schon viele Meinungen gehört, dass Rosen ohne Lehmboden nicht gedeihen. Lehmboden ist sozusagen Voraussetzung, dass Rosen prächtig wachsen.Zwar haben die Leute einerseits recht, aber anderseits können Rosen auch ohne Lehmboden gut gedeihen! :DDamit die Feuchtigkeit und Mineralien länger im Sandboden bleiben, kannst du noch zusätzlich Katzenstreu im Boden einarbeiten. Ich habe mit Katzenstreu noch nicht probiert, da ich den Sandboden komplett austausche.Falls dein Sandboden für Rosen ungeeignet ist, dann solltest du dir Muttererde und wenn es möglich ist, noch Lehmboden besorgen. ;) Ich habe eigene Erfahrungen gesammelt und vieles mache ich jetzt anders. Du kannst zu jeder Zeit eine Rose ausbuddeln und den Boden verbessern! Jedenfalls mache ich es so... ich habe sogar schon während der Hauptblüte und bei über 30 Grad eine Rose ausgebuddelt! Nach ein paar Wochen ist sie regelrecht explodiert und hat endlich meter lange Triebe gebildet. (siehe meinen Beitrag über PMH)
ALFREDT

Re:Lehmboden

ALFREDT » Antwort #8 am:

Nichts ist ärgerlicher als eine Rose die dümpelt, die nicht in die Gänge kommt und wächst und die sich im Spätsommer dann, zur Stunde der Wahrheit, vor lauter Pilzbefall entblättert, einfach weil die Bodenbedingungen nicht passen.
*daumenhoch*da hast du recht, Marion!
Marion hat geschrieben:Über Flops mit falscher Sortenwahl in nicht-aufgearbeitetem Sandboden - da kann ich ein Lied singen. :-\
wie wäre es, wenn wir gemeinsam singen, Marion ;)P.S. Es gab schon Zeiten, da habe ich überlegt, ob sich der ganze Aufwand lohnt... ::)
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vera76
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Re:Lehmboden

vera76 » Antwort #9 am:

Also für die Neupflanzungen werde ich den Lehm nehmen, bei den anderen nach und nach einarbeiten. Wenn eine gar nicht will, oder sich schlecht entwickelt nehm ih sie raus und fülle mit Lehmzeugs auf.Bis in eine Tiefe von etwa 60 cm ist der Boden humos-sandig, danach wirds sehr sandig... bisher gehts den Rosen aber gut,allerdings sind die überwiegend von letzen Jahr, genau weis mans also nicht.Den Lehm bekomme ich umsonst, werd also nach und nach immer welchen abholen.Alba habe ich nur eine einzige F. Parmentier.Sonst Bourbon und Englische, etliche Remontantrosen.Wie gesagt, die Pflanzstellen habe ich alle mit Mutterboden/Pferdemist aufgewertet. Ausfälle gabs bisher keine. Auf dem Grundstück befindet sich auch meine Pferdeweide, das Grass dort wächst reichlicher als mir lieb ist
Marion

Re:Lehmboden

Marion » Antwort #10 am:

Also für die Neupflanzungen werde ich den Lehm nehmen, bei den anderen nach und nach einarbeiten. Wenn eine gar nicht will, oder sich schlecht entwickelt nehm ih sie raus und fülle mit Lehmzeugs auf.
Gut.
Bis in eine Tiefe von etwa 60 cm ist der Boden humos-sandig, danach wirds sehr sandig... bisher gehts den Rosen aber gut,allerdings sind die überwiegend von letzen Jahr, genau weis mans also nicht.
Ja, das kann man jetzt noch nicht sagen. Das erste Standjahr nehme ich eh nicht ernst, schon gar nicht, wenn es Topfrosen waren (gespritzt, die bleiben das Pflanzjahr über clean). Erst im 2. Jahr siehst du, a) ob sie schön wachsen und b) wie gesagt, dann ab Ende August/ Anfang September die "Stunde der Wahrheit", die Stunde der Pilze. Mehltau schon früher. Aber das wirst du dann sehen. Ich drück die Daumen.
Sonst Bourbon und Englische, etliche Remontantrosen.
Die sind anspruchsvoll, für Sandboden nicht geeignet.
Wie gesagt, die Pflanzstellen habe ich alle mit Mutterboden/Pferdemist aufgewertet. Ausfälle gabs bisher keine.
Ohne nennenswerten Pilzbefall?
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vera76
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Re:Lehmboden

vera76 » Antwort #11 am:

Mit Pilz hatte ich bisher keine Probleme, spritze bisher auch nicht.Ist Mutterboden/Kompost pilzbegünstigen?Ich dachte bisher immer Staunässe begünstige Pilze? Bisher gehts, wie gesagt gut, auch den Bourboninnen. Auch Madame Pierre Oger treibt fleissig aus, obwohl sie als heikel gilt..Ich habe gar nichts gegen den Arbeitsaufwand beim Austauschen, will mir nur keine Probleme einhandeln, mit Staunässe, etc..Ich habe fast alle Rosen wurzelnackt gepflanzt.Ist Lehm jetzt gut (Wasserhaltekraft, Nährstoffe) oder schlecht (Staunässe/Kälte)???
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