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Aufpäppeln nach SRT-Attacke (Gelesen 5082 mal)
Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Der Betreff sagt ja eigentlich schon alles -Einige meiner Rosen kämpfen seit dem Frühjahr heftig mit SRT.Bei den Namenlosen vom Vorgänger kenne ich das ja nicht anders. Ich sammle jedes Jahr die Blätter ein, schneide zurück und verdecke das nackte Gestakse mit Begleitpflanzen - und freue mich dann im Spätherbst über einige riesige duftende Blüten von unglaublicher Farbe 8)Meine 2 Augäpfel Abraham Darby und Crownprincess Margareta hat es nun (bzw. genaugenommen schon seit letztem Herbst) auch erwischt. Besonders Abe ist komplett nackig bis auf einen Neutrieb nachdem ich sämtliche befallenen Blätter abgezupft habe. Da ich die beiden erst im Herbst 2006 gepflanzt habe, sind sie sowieso noch nicht sehr -äähm- eindrucksvoll (beide auf ca. 50-60 cm Höhe). Wären es andere Rosen, würde ich sie mickrig nennen ;)Beide haben je 3,4 Blütenknospen.Ich überlege nun, ob ich auf weitere Blüten in diesem Jahr verzichte, die Büsche rigoros (wenn ja, wie tief?) runterschneide, dünge und vielleicht auch noch spritze...um sie für die nächste Saison zu stärken.Was meint Ihr dazu? Habt Ihr evtl. andere erfolgversprechende Ideen?Übrigens, Lions Rose, gleichzeitig gepflanzt, explodiert in direkter Nachbarschaft von Abraham (inzwischen in "Haut"-Kontakt), strotzt vor Gesundheit und hat -bisher- kein einziges befallenes Blatt.
liebe Grüße von carabea
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marcir
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Carabea, nach einer gewissen Angewöhnungszeit Deiner Rosen, wird sich das von selber mehr oder weniger geben. Bei wenigen Rosen kann man das machen, das Blätter abzupfen und aufheben. Gerade eben habe ich gelesen, die Uebertragung erfolgt durch Scheren, Spritztröpfchen und so.Genau die Crown Princesse Margareta hatte ich letztes Jahr auch frisch gepflanzt. Die war voll von SRT, stand dann bald mal nackt da. Dieses Jahr, ich habs eben gestern in einem anderen Thread beschrieben, ist sie hochgeschossen auf 150 cm. Sternrusstau hat sie nur noch ganz unten ganz wenig an den letztjährigen Aestchen, die auch nur etwa 20 cm hoch sind. Die schwachen schneide ich jetzt dann nach der Blüte ganz ab, da sie ja jetzt sehr starke gebildet hat. Nächstes Jahr sehen die wahrscheinlich wieder ganz anders aus.
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Danke, Marcir. Du meinst also, ich sollte mich noch in Geduld üben?Ich fand mich eigentlich schon seehr geduldig mit den beiden ;)Zumal selbst die im letzten Herbst gepflanzten Rosen sich wesentlich gesünder und kräftiger zeigen. Bis auf eine Red New Dawn, der ich aber einen ungünstigen Platz ausgesucht habe.Ich werde also auch nur die dünnen Mini-Ästchen abschneiden und noch mal ein ernstes Wörtchen mit den beiden reden.Vielleicht beschenken sie mich ja wenigstens noch mit einigen tollen Blüten á la Marcir
- oder sollte ich die Blütenknospen besser kappen, damit sie mehr Energie für den Kampf gegen den Sternrußtau haben?
liebe Grüße von carabea
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ALFREDT
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Schreibe bitte, was für einen Standort und welchen Boden du hast und ein paar Bilder wären sehr hilfreich.Mit Abraham Darby hatte ich auch ein paar Sorgen (Rosenrost, Sternrußtau), aber ohne Angaben ist es schwierig zu sagen, woran es bei deiner Rose liegt.
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Hallo, Matthias!Standort ist bei beiden vollsonnig, Boden relativ sandig und durchlässig, wird aber mehrmals pro Jahr mit Kompost aufgepeppt. In den beiden Beeten stehen auch noch Lions Rose, Alfabia und Goldelse, die aber gesund und munter sind.Wäre vielleicht ein neuer Punkt für das Fars'sche Gartenprinzip:Je intensiver die Liebe zu einer Pflanze, desto zickiger wird sie sich gebärden. ;)Bilder könnte ich mal versuchen; wobei Ihr wahrscheinlich alle wisst, wie nackige, stakelige Röslein aussehen....Sollte ich in ca. 2 Jahren hier eine Anfrage nach gesunden Rosen starten, die ähnliche Blütenfarben, -formen und Wuchs haben wie die beiden, wisst Ihr, dass ich die Geduld verloren habe... 
liebe Grüße von carabea
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Hallo!Also die Blütenknospen kappe ich auch nach Massiv-SRT-Befall nur selten. Meistens schneide ich das stakelige Geäst ab und stelle vor die Rose irgendeinen Topf mit einem anderen Gewächs drin. Ich kann sowieso kaum eine Regelmäßigkeit im SRT Befall feststellen. Mal triffts die Rose, mal eine andere. Mal an einem super Standort, mal an einem schlechten.Sollen die edlen Damen wenigstens noch blühen dürfen.Bei mir hat es dieses Jahr die Fair Bianca, The Mayflower und wieder mal den The Prince voll erwischt. Und daneben stehen z.B. heuer in voller Pracht Benjamin Britten und Scepter Isle. LG, MariVielleicht beschenken sie mich ja wenigstens noch mit einigen tollen Blüten á la Marcir- oder sollte ich die Blütenknospen besser kappen, damit sie mehr Energie für den Kampf gegen den Sternrußtau haben?
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
So, ich habe vorhin den bedauernswerten Abraham fotografiert:links oben im Vordergrund ist der besagte neue Trieb, der aber schon mit ersten Pünktchen geschmückt ist. 
liebe Grüße von carabea
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marcir
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Fast genauso sieht bei mir Rhapsodie in Blue aus. Weiss der Gugger warum es einmal die und einmal eine andere Rose so erwischt. Ich habe zwei Johanna Röpke, die eine steht vor einer weissen Wand mit viel Stauhitze und ist makellos. Die andere ist frei stehend, ein leichtes Lüftchen streicht immer mal wieder um sie herum, sie steht am Eingang des Gartens und es ist wahrlich kein Ansehen, wie sie aussieht, nur noch "Gestänge"
. Ich lasse sie gewähren und hoffe, dass sie es besser packt nächstes Jahr. Also mach Dir nicht allzugrosse Sorgen, lass die Blüten blühen, wie schon Mari sagte. Nachher kannst du ja einen Drittel wegschneiden.Ich drück Dir die Daumen.Im Übrigen zeige ich meistens nur die schönsten Blüten, natürlich gibt es die Unschönen auch
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ALFREDT
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Hallo carabea
Normalerweise ist SRT erst ab dem Sommer, oft nach der Blüte an den Blätter zu sehen. Bei deinen Rosen haben die Sporen an den Trieben überwintert und dadurch ist der Befall recht zeitig aufgetreten.Einige meiner Rosen kämpfen seit dem Frühjahr heftig mit SRT.
AD kann in den ersten Jahren recht langsam wachsen und da dein Boden relativ sandig ist, braucht die Rose mehr Zeit.Da ich die beiden erst im Herbst 2006 gepflanzt habe, sind sie sowieso noch nicht sehr -äähm- eindrucksvoll (beide auf ca. 50-60 cm Höhe).
Kunstdünger würde ich bei den Rosen mit SRT nicht verwenden und lieber mit organischen Dünger (Kompost, Muttererde, Pferdemist) die Rosen düngen. Falls du nichts gegen Chemie hast, solltest jetzt die Rose spritzen und im Abstand die Spritzung wiederholen. (nicht bei sonnigen Wetter spritzen> Blattbrand! Im nächsten Frühjahr vorbeugend spritzen und abwarten...Falls du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du auch den Boden tiefgründig verbessern. Die obere Schicht würde ich wegen den Befall entsorgen.Übrigens sind Englische Rosen überwiegend anspruchsvoll und benötigen einen lockeren, humusreichen Boden.Deine AD hat noch keine tiefe Wurzeln und deshalb solltest du bei Trockenheit kräftig gießen und anschließend die Erde lockern.dünge und vielleicht auch noch spritze...um sie für die nächste Saison zu stärken.
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ALFREDT
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Ich habe vor ca. 6 Jahren eine Mary Rose gekauft und im Halbschatten gepflanzt. Sie war bislang immer gesund gewesen, aber seit 2 Jahren bekommst sie regelmäßig nach der Blüte SRT und anschließend blattlos.Vor ca. 4 Jahren habe ich zwei weitere Mary Rose in der Nähe von der anderen Mary Rose gepflanzt. Beide Rosen stehen vollsonnig und leider habe ich den sandigen Boden nur oberhalb verbessert. Beide Rosen haben seit der Pflanzung vor 4 Jahren regelmäßig SRT und sind anschließend blattlos.Ich habe daraus gelernt, dass man nicht immer abwarten sollte und drauf hoffen, dass sie irgendwann gesund bleiben.Ich habe zwei Johanna Röpke, die eine steht vor einer weissen Wand mit viel Stauhitze und ist makellos. Die andere ist frei stehend, ein leichtes Lüftchen streicht immer mal wieder um sie herum, sie steht am Eingang des Gartens und es ist wahrlich kein Ansehen, wie sie aussieht, nur noch "Gestänge". Ich lasse sie gewähren und hoffe, dass sie es besser packt nächstes Jahr.
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Lieb von Euch, dass Ihr mir Hoffnung gebt :)Normalerweise sehe ich das ja auch gelassener, aber genau auf diese zwei war ich scharf (Abraham hatte ich schon mal vor "Jahrzehnten" in einem anderen Garten und die war sowas von unkompliziert und robust).Wässern? Oh ja, gute Idee! Rosen sind halt keine Kakteen, auch wenn sie Stacheln haben
Spritzen war bislang nicht mein Ding (fragt mal meinen Pfirsichbaum
) - aber ich werde wohl jetzt mal damit anfangen. Marcir, es ist mir wohl bewusst, dass meist nur die schönsten Blüten abgebildet werden
- ich finde es aber trotzdem schön zu wissen, dass es auch bei normalen Gartenmenschen solche Blüten gibt und nicht nur im Katalog oder so 
liebe Grüße von carabea
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freiburgbalkon
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Mein Fazit, nachdem was ich hier lese, ist: Do steckst nit drin! Es ist nicht ganz nachzuvollziehen, warum die eine Rose an Standort A SRT kriegt und die andere an Standort B keinen.
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
fbb, Dein Fazit mag wohl richtig sein :DIch hatte mir aber doch endlich das ultimative SRT-Gegenmittel erhofft - darauf wartet schließlich fast die ganze Rosengärtner-Welt 
liebe Grüße von carabea
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ALFREDT
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
Wir können hier ja nur Ratschläge geben und jeder Rosenfreund muss seine eigene Erfahrungen sammeln. Bei einer Pilzkrankheit sollte man nicht nur spritzen, sondern auch versuchen, die Ursachen zu finden und beheben.Übrigens wächst meine Johanna zwischen Sträuchern und dadurch steht sie teils halbschattig und im oberen Bereich vollsonnig+ luftig. Die Blätter in der prallen Sonne sind gesund und die anderen Blätter haben SRT.Vielleicht sollte ich sie lieber an einer weissen Wand pflanzen.Mein Fazit, nachdem was ich hier lese, ist: Do steckst nit drin! Es ist nicht ganz nachzuvollziehen, warum die eine Rose an Standort A SRT kriegt und die andere an Standort B keinen.
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freiburgbalkon
Re:Aufpäppeln nach SRT-Attacke
tut mir leid, ich bin ja noch viel zu neu dabei und hab fast nur Topf-Rosen. Aber nächsten Frühling werde ich beizeiten und dann regelmäßig mit Ackerschachtelhalm-Extrakt spritzen und auch gießen, dieses Jahr habe ich es erst im Juni angewendet, zu spät natürlich. Aber schaden kann's ja wohl nicht. Aber wirklich wissen werd ich's ja dann auch nicht, ob sie nicht auch ohne das im nächsten Jahr gesünder wären...fbb, Dein Fazit mag wohl richtig sein :DIch hatte mir aber doch endlich das ultimative SRT-Gegenmittel erhofft - darauf wartet schließlich fast die ganze Rosengärtner-Welt