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vermehrung durch steckhölzer (Gelesen 1404 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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boreas
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vermehrung durch steckhölzer

boreas »

in der fachliteratur ist regelmäßig zu lesen, daß triebe für die steckholzvermehrung im herbst geerntet werden müssen um dann bis zum frühling in feuchtem sand eingeschlagen gelagert zu werden. ich nehme an, daß die autoren hier von einem kommerziellen ansatz ausgehen: was während der wintermonate erfriert kann natürlich nicht mehr zur vermehrung verwendet werden. ich jedenfalls stecke immer direkt nach dem frühlingsschnitt ende märz und war in den meisten fällen sehr erfolgreich. was sind eure erfahrungen?
Raphaela

Re:vermehrung durch steckhölzer

Raphaela » Antwort #1 am:

Kommt auch auf die Sorten und die jeweilige Art der Bewurzelung an (im Freiland, im Topf, mit und ohne Abdeckung).Steckhölzer kann man gut in Sand überwintern, hab das mal probiert. Man muß sie aber spätestens Mitte März in die Vertikale bringen, sonst treiben sie auf ganzer Länge aus und bilden keine Wurzeln mehr.
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boreas
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Re:vermehrung durch steckhölzer

boreas » Antwort #2 am:

ja, stimmt. nicht alle rosen bieten sich fuer diese art von vermehrung an. gut geeignet sind jedenfalls die sog. alten rosen, aber auch diverse sorten eines gewissen herrn a....., von denen manche sogar viel besser auf eigener wurzel wachsen. jedenfalls finde ich es viel einfacher, rosen so zu vermehren, als durch sommerstecklinge, denn die muessen regelmaessig betreut werden. die steckhoelzer ueberlasse ich einfach sich selbst.
rocknroller
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Re:vermehrung durch steckhölzer

rocknroller » Antwort #3 am:

Hallo,Zitat Raphaela
Steckhölzer kann man gut in Sand überwintern, hab das mal probiert.
Stimmt, das kann ich bestätigen. Bei meinem Sandboden mach ich das jedes Jahr, bring sie aber im Herbst gleich in die Senkrechte. ;)Hab bis jetzt ganz gute Erfolge damit erzielt.Vgrocknroller
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Anika
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Re:vermehrung durch steckhölzer

Anika » Antwort #4 am:

Hallo,Zitat Raphaela
Steckhölzer kann man gut in Sand überwintern, hab das mal probiert.
Stimmt, das kann ich bestätigen. Bei meinem Sandboden mach ich das jedes Jahr, bring sie aber im Herbst gleich in die Senkrechte. ;)Hab bis jetzt ganz gute Erfolge damit erzielt.
Verstehe ich das richtig:"Kleiner Herbstschnitt" und entblättern und ab in den Boden (Garten)?? Hast du eine Extra-Stelle oder steckst du sie "überall zwischen"? Letzteres mache ich immer. In der Nähe der Rose, von der die Steckis sind, aber ich hatte irgendwie noch nie Erfolg! :-\ Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig :-[
Blumige Grüße
Anika
Raphaela

Re:vermehrung durch steckhölzer

Raphaela » Antwort #5 am:

Bin zwarnicht Rocknroller, aber ja: So ungefähr mach ich das hier (z.B. bei Rosen, die wegen Umpflanzung eh leicht zurückgeschnitten werden) auch. Allerdings ist der Boden hier eher schwer.Herbststecklinge klappen meiner Erfahrung nach und bei diesem Boden hier am besten bei Einmalblühenden und solchen mit viel Gallica- und/oder Damaszeneranteil (also vielen Remontant Rosen u. Portlands u.a.). Ich verwene überwiegend älteres Holz und längere Stücke (so ab 15, 20 cm, kommt auf die Internodien an). Die werden zu zwei Dritteln in die Erde gesteckt und entweder komplett entblättert oder bis auf ein oder zwei (bei großen eventuell kleiner geschnittenen) Blättchen an der Spitze.Interessanterweise haben bei dieser Methode auch schon Triebstücke aus dem unteren Bereich von Trieben bewurzelt: Man kann also einen längeren Trieb komplett verwenden, nicht nur den frischeren, oberen Teil wie bei Sommerstecklingen. Komplett verholzt sollten sie aber nicht sein.Bewurzelt habe ich so z.B. Félicité Parmentier, Königin von Dänemark und einige Fundrosen.Die Wintersteckhölzer hatte ich, wie bei Geschwind empfohlen, komplett entlaubt und zu Bündeln (der jeweils selben Sorte) gebunden waagerecht in Sand geschichtet (mit jeweils einer dünnen andschicht zwischen den verschiedenen Bündeln). Eingelegt in einer Kiste an der Hauswand.Im April waren alle noch grün, aber leider vollständig seitlich ausgetrieben. Man darf sie also nicht zu lange in der Waagerechten lassen. Es ist eine gute Möglichkeit, Steckhölzer, die noch nicht direkt an Ort und Stelle gesteckt werden sollen oder können (z.B. wegen Frostempfindlichkeit) relativ geschützt in größerer Menge zu lagern.
rocknroller
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Re:vermehrung durch steckhölzer

rocknroller » Antwort #6 am:

Hallo,Zitat Arnika
Verstehe ich das richtig:"Kleiner Herbstschnitt" und entblättern und ab in den Boden (Garten)?? Hast du eine Extra-Stelle oder steckst du sie "überall zwischen"?
Ich hab da schon ein seperates Stecklingsbeet und verwende wie Raphaela meistens den gesamten Trieb zur Stecklingsgewinnung.Die Triebstücke werden analog Raphaela ganz entblättert und zu 2/3 in den Boden gesteckt.Winterabdeckung: etwas trockenes LaubVGrocknroller
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