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Das Treiben von Rosen (Gelesen 591 mal)
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Jedmar
Das Treiben von Rosen
Noch ein Thema für erhitzte Diskussionen: das Treiben von Rosen (forcing, forçage). Heute möglicherweise nur in Grossgärtnereien für Schnittrosen üblich. Aber vielleicht irre ich mich?Auch hier soll Johannes Wesselhöft zur Wort kommen:"Unter allen holzartigen Pflanzen, welche sich zum Treiben eignen, um während der kälteren Jahreszeit ihre Blüthen zu entfalten, nehmen die Rosen den ersten Rang ein. Blühende Rosen im Winter zu haben, ist, wenn auch nicht der grösste, doch der schönste Triumph der Kunst und gewährt nicht nur dem Blumenfreunde einen hohen Genuss, sondern auch dem Handelsgärtner, namentlich in grossen Städten, eine reichliche Einnahme. Die Kunst des Treibens besteht also darin, die Vegetationsperioden auf andere Jahreszeiten, als die natürlichen, zu verlegen, aber in möglichst naturgemässer Aufeinanderfolge."
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zwerggarten
Re:Das Treiben von Rosen
meine teerosen im nicht sehr kalten winterquartier trieben jedenfalls im letzten winter schon im februar oder so fröhlich aus - nur für knospen/blüten hatte es noch nicht gereicht... aber das war eigentlich unbeabsichtigt, weil ja winterquartier. 
Re:Das Treiben von Rosen
das problem dürfte sein, dass die treiberei zur erschöpfung der pflanzen führt, die dann eventuell über einen längeren zeitraum gar nicht mehr blühen.wie war das noch gleich mit der treiberei von obst an den fürstenhöfen des 18.jh.?