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Chili überwintern - wie klappts? (Gelesen 8522 mal)
- Darena
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Chili überwintern - wie klappts?
der Herbst naht mit Riesenschritten, und damit wird auch die Frage wieder akut: wohin mit den scharfen Jungs und Mädels? ::)letzten Winter habe ich versucht, 2 Madame Jeanette frostfrei und hell zu überwintern - und bin gescheitert. Blattläuse und Trauermücken waren nur Probleme am Rande - irgendwann haben die Pflanzen einfach beschlossen, die Blätter abzuwerfen und einzugehen.daher meine Frage: was tun, damit es klappt?1. Hilfe gegen Trauermücken: Sand auf die Erde? Flies?2. Hilfe gegen Blattläuse: gehts auch ohne Chemokeule?3. Wann ist der optimale Zeitpunkt zum Reinräumen? (ersten Frost abwarten oder früher?)4. Überwintern bei Zimmertemperatur oder kühl?5. Beleuchtung: reicht das Tageslicht oder muß Pflanzlicht eingesetzt werden? (falls ja - wieviele Stunden pro Tag? 8, 10, 12?)meine Chilis bilden jetzt erst Knospen (ein Hoch auf den Sommer 2010!
)...wie stehen die Chancen, daß die im Winterquartier fruchten und reifen? (weils sonst nämlich mit Saatgut für 2011 schlecht aussieht
)vielen Dank schon mal für eure Tips!

lg, Darena
Re:Chili überwintern - wie klappts?
Ich habe einmal eine Chilipflanze überwintert, die ich im Spätsommer als Topfpflanze geschenkt bekam. Ich hatte sie hell aber kühl im Treppenhaus stehen. Im nächsten Frühling hatte sie wohl einige Blattläuse, aber nach der Auspflanzung entwickelte sie sich zu einem Riesenbusch, der überreich trug.
- Darena
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Re:Chili überwintern - wie klappts?
bei mir kommen die Blattläuse leider immer mitten im Winter - keine Ahnung, wo sich die bis dahin versteckt halten. mei, davon träume ich - daß meine Winzlinge mal Riesenbüsche werden ::)toll, daß es bei Dir geklappt hat! 
lg, Darena
Re:Chili überwintern - wie klappts?
Es hat nur einen Winter funktioniert und zwar mit dieser Topfchili. Im nächsten Herbst habe ich versucht eine auszugraben, einzutopfen und dann zu überwintern. Aber der Umtopfstress im Herbst ist offenbar zu groß.
Re:Chili überwintern - wie klappts?
Dazu kann ich nichts sagen...1. Hilfe gegen Trauermücken: Sand auf die Erde? Flies?
Bist du auf Zack und kontrollierst die Pflanzen regelmäßig (hätscheln nennt sich das), dann kannst du die Handvoll Läuse auch mit den Fingern zerquetschen, bevor sie zum Problem werden.Theoretisch könntest die Pflanzen auch mit Rapsöl (Wasser, 1 El Rapsöl) einsprühen. Das verklebt die Viecher. Ist aber im Haus unter Umständen ne Sauerei.2. Hilfe gegen Blattläuse: gehts auch ohne Chemokeule?
Der erste Frost ist zu spät. Das können die wärmeliebenden Pflanzen nicht ab. Ein wenig können sie noch draußen bleiben. Aber nicht mehr all zu lang. Die Pflanzen können sonst einen Schock bekommen, wenn sie von der kalten Umgebung draußen an die warme Fensterbank kommen. Das endet für die Pflanzen gerne tödlich. Bittere Erfahrung.3. Wann ist der optimale Zeitpunkt zum Reinräumen? (ersten Frost abwarten oder früher?)
Pauschal geht Zimmertemperatur. Ich habe meine Pflanzen immer ausschließlich bei Zimmertemperatur überwintert. Der Standort muss halt auf jeden Fall hellstmöglichst sein. Außerdem sei gesagt: Um so wärmer der Standort, um so mehr Licht benötigen die Pflanzen. Ist nicht genügend Licht verfügbar, kommt es zum Geilwuchs und/oder die Pflanzen gehen ein. Von der Wärme her gesehen ist daher die kühle Fensterbank im Schlafzimmer besser geeignet, als das überbeheizte Wohnzimmer.Mit kühlen Standorten habe ich keine Ahnung. Ist es dort aber hell könnte sich ein solcher Standort als günstig erweisen. Weil die Pflanze dann weniger Licht benötigt. Nur kalt darf es nicht sein.Darena hat geschrieben:4. Überwintern bei Zimmertemperatur oder kühl?
Überwinterung ist mit natürlichem Tageslicht möglich. Mit Pflanzenlampen zu arbeiten ist quatsch. Der unnötige Stromverbrauch schadet Deinem Geldbeutel und der Umwelt.Darena hat geschrieben:5. Beleuchtung: reicht das Tageslicht oder muß Pflanzlicht eingesetzt werden? (falls ja - wieviele Stunden pro Tag? 8, 10, 12?)
Etwas anspruchsvoll, geht aber. Mit ein bisschen Glück. Dann wäre aber die kühle Fensterbank im Schlafzimmer zu bevorzugen. Für Fruchtwachstum ist schon ein bissl Wärme erforderlich. Auch ganz viel Licht, geht aber dennoch ohne Pflanzenlampe. Auch vorsichtige Düngergaben sind notwendig. Blüten müssen durch gelegentliches Schütteln per Hand bestäubt werden.Grüßle, MichiDarena hat geschrieben:meine Chilis bilden jetzt erst Knospen (ein Hoch auf den Sommer 2010!)...wie stehen die Chancen, daß die im Winterquartier fruchten und reifen? (weils sonst nämlich mit Saatgut für 2011 schlecht aussieht
)
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brennnessel
Re:Chili überwintern - wie klappts?
Pocoloco war im Chili-Überwintern Meister! Er duschte seine Kinder des öfteren und sagte, das täte denen sehr gut (vielleicht eh wegen der Läuse?).
Re:Chili überwintern - wie klappts?
Etwa ein bis 2 Wochen täglich oder jeden zweiten Tag die Oberfläche der Erde mit Spruzit einsprühen. Hilft wirklich! (Ich mache das allerdings nur bei Pflanzen die nicht für die Küche vorgesehen sind. Zu Wartezeiten oder Aufnahme des Spritzmittels durch die Pflanze kann ich nichts sagen.)Überwintern habe ich probiert. Die "sibirische Hauspaprika" mikerte aber im Folgejahr nur so vor sich hin. Die Ausgesäten wuchsen deutlich besser.1. Hilfe gegen Trauermücken: Sand auf die Erde? Flies?
Grüße aus dem Unterallgäu
Hermann
Hermann
- Darena
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Re:Chili überwintern - wie klappts?
vielen Dank für eure Tips!
@ Sunfreakhm...also werd ichs erstmal ohne Pflanzlicht versuchen - aber sobald ich Geilwuchs entdecke, schalte ich die Lampe zu
@ HermannNeudorff-Sachen verwende ich ansich gerne - muß mal schaun, wo man hier Spruzit bekommt. zumindest für die nicht fruchtenden Pflanzen könnte ich das verwenden
@ Brennnesselgeduscht wurden meine (als sie noch Blätter hatten) ca. 1 Mal im Monat - oder spätestens dann, wenn Blattläuse aufgetreten sind
lg, Darena