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Lloydia serotina (Gelesen 3224 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
Lloydia serotina
hat jemand erfahrung mit lloydia serotina?gedeiht sie in 500 m nn, zone 6b?
vormals "vanessa"
- HappyOnion
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Re:Lloydia serotina
Laut Wikipedia kein Problem.
- Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re:Lloydia serotina
Ich kenne L. serotina von schönen Beständen auf Schiefer in der alpinen Tauernregion auf +- 2000m nn. Sie erscheint kurz nach der Schneeschmelze, zusammen mit Ranunculus glacialis. Nach der Blütezeit sind Samen kaum zu finden, da L. serotina wegen des grasartigen Laubes kaum zu sichten ist, bzw. R. glacialis-Samen von Schneehühnern rasch abgeweidet wird.L. serotina halte ich in tiefen Lagen für nicht kultivierbar. Kein mir bekannter Spezialist hat die Art länger wie 2 oder 3 Saisonen in Kultur halten können !
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sarastro
Re:Lloydia serotina
Lloydia habe ich schon früher mehrfach probiert. Blüht kaum, geht irgendwann ein. Ein Element der kühlen Schneetälchenflora, wie Ranunculus glacialis nur äußerst schwierig am Leben zu halten. Ich glaube das meiste, was in Wikipedia geschrieben wird, besonders geschichtliche und personelle Beschreibungen und bin darum froh, dass es W. gibt. Nur glaube ich nichts gärtnerisches.Laut Wikipedia kein Problem.
- Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
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sarastro
Re:Lloydia serotina
Ja, aber entweder betrachtet man die Schönheiten der Natur mit der Lupe oder man kultiviert Phalaenopsis.

- Erdmännchen
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Re:Lloydia serotina
Wikipedia beschreibt das Vorkommen, in Höhenlagen zwischen 1600 und 3100mNN.die sp. Faltenlilie steht auch auf der roten Listehttp://www.floraweb.de/pflanzenarten/artenhome ... rdmännchen
Liebe Grüße
Erdmännchen
Erdmännchen
- lerchenzorn
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Re:Lloydia serotina
Vielleicht im Tiefland einen Versuch wert: Die Pflanzung in eine nordseitige, kühl und frisch bleibende Steinwand. So habe ich sie in gut 2000 m Höhe in einer nordexponierten Felswand im türkischen Transkaukasus gesehen, möglicherweise Lavagestein. In der Wand wuchsen noch eine Braunwurz, Sedum pilosum und der hier im Bild zu sehende Farn, vielleicht ein Cystopteris. Es kann sein, dass die Spalten im Sommer ziemlich trocken werden. Am Fuß der Wand wuchs unter anderem Corydalis alpestris, was wiederum auf anhaltende Feuchtigkeit und kühles Mikroklima am Boden auch im Sommer hinweist.
Im trocken-heißen Brandenburg würde ich es wohl nicht versuchen, aber im luftfeuchteren Westen und im Mittelgebirge könnte es klappen.Sehr schön schreiben, wieder einmal, die Briten zu ihren wenigen Lloydia-Pflanzen, Entdeckungsgeschichte inklusive und, einfach wundervoll: Um sie in Snowdonia von Nahem sehen zu können, bedarf es des "abseiling"-s.UK-Wildflowers
- lerchenzorn
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Re:Lloydia serotina
Gäbe es überhaupt eine Bezugsquelle?
Re:Lloydia serotina
Ich war nie an diesem Standort und kenne nur die von Dir gezeignten Bilder, aber nach L. serotina sieht dies nicht aus. Ich kann auch bei der Verbreitung keine so südlichen Standorte finden.Kannst Du ein Bild der Corydalis zeigen ?Vielleicht im Tiefland einen Versuch wert: Die Pflanzung in eine nordseitige, kühl und frisch bleibende Steinwand. So habe ich sie in gut 2000 m Höhe in einer nordexponierten Felswand im türkischen Transkaukasus gesehen, möglicherweise Lavagestein. In der Wand wuchsen noch eine Braunwurz, Sedum pilosum und der hier im Bild zu sehende Farn, vielleicht ein Cystopteris. Es kann sein, dass die Spalten im Sommer ziemlich trocken werden. Am Fuß der Wand wuchs unter anderem Corydalis alpestris, was wiederum auf anhaltende Feuchtigkeit und kühles Mikroklima am Boden auch im Sommer hinweist.Im trocken-heißen Brandenburg würde ich es wohl nicht versuchen, aber im luftfeuchteren Westen und im Mittelgebirge könnte es klappen.Sehr schön schreiben, wieder einmal, die Briten zu ihren wenigen Lloydia-Pflanzen, Entdeckungsgeschichte inklusive und, einfach wundervoll: Um sie in Snowdonia von Nahem sehen zu können, bedarf es des "abseiling"-s.UK-Wildflowers
- lerchenzorn
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Re:Lloydia serotina
Den Cory hatte ich hier schon einmal gezeigt:post 858AbbildungDavis´ Flora of Turkey kennt noch keine Lloydia , auch unter Gagea habe ich dort keine der Arten gefunden. Ich glaube aber, Pilz hat Lloydia serotina in seinem Fotoband der "Flowers of Turkey" abgebildet. Sicher bin ich mir nicht, kann es erst in der nächsten Woche nachschlagen. Für den Kaukasus wird die Art angegeben und die nordöstlichsten türkischen Gebirge sind in ihrer Flora sehr ähnlich.Warum soll es nicht serotina sein?
Re:Lloydia serotina
Danke für den Hinweis auf c. alpestris ! Es dürfte wohl kein Materiial in M-Europa im Umlauf sein ?Nach Deinem Bild zu urteilen, kommen mir Zweifel, weil im Verhältnis zur Pflanze die Blüten zu groß sind, zu weit geöffnet und die Färbung/Zeichnung an der Blütenblätter-Aussenseite fehlt. Das Laub ist aufliegend und nicht aufrecht.Die Bestimmung anhand eines Bildes ist oft sehr schwierig, da Informationen wie Blütezeit, Blütengrösse etc.fehlen. Diese Infos können gewiss sehr aussagekräftig sein. Ich habe mir vor Jahren den Zorn eines Spezialisten eingefangen, da ich mir erlaubt habe zu sagen, dass sein auf der Webseite abgebildeter Cypr. farrerii nicht von einem Cypr. fasciolatum zu unterscheiden ist.....Warum soll es nicht serotina sein?
- lerchenzorn
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Re:Lloydia serotina
Na, dann werde ich mal weiter schmökern, was außerdem in Frage käme. Hinkommen werde ich an die Stelle wohl nicht mehr so schnell (Nationalpark "Karagöl-Sahara"). Es gäbe aber in der Umgebung so Einiges, was für die Flora der Türkei neu sein könnte und noch einmal überprüft werden müsste. Wenn hier jemand jemanden kennt, der vielleicht einmal ... . Ich könnte ein paar Fotos und Koordinaten von lohnenden Zielen beisteuern. Viola cf. persicifolia gehört dazu, die wir an einem ausufernden Bergsee gesehen hatten. Orchis ustulata war ebenfalls neu, muss aber nicht mehr geprüft werden.@... Experten: Das haben manche von Ihnen so an sich. Die besseren bedanken sich und kommentieren Ihre eigenen Darstellungen kritisch.