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Kleine scharfe Axt (Gelesen 869 mal)
- Konstantina
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Kleine scharfe Axt
Ich möchte die Pflöcke selber anfertigen, die ich in Boden einschlagen kann.
Dafür brauche ich einen kleinen und scharfen Axt. Habt ihr gute Erfahrungen damit?
Dafür brauche ich einen kleinen und scharfen Axt. Habt ihr gute Erfahrungen damit?
- Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re: Kleine scharfe Axt
Besorg dir ne alte, gibt es oft geschenkt, oder in Kleinanzeigen für nen Fünfer, und schärfe sie.
Gruß Arthur
- Konstantina
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Re: Kleine scharfe Axt
Re: Kleine scharfe Axt
Statt Axt und Vorschlaghammer wie wäre es mit dem passenden Handerdbohrer?
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
- Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re: Kleine scharfe Axt
Passt nicht ganz zu "Ich möchte die Pflöcke selber anfertigen".
Erdbohrer sind gut, wenn ein Stamm in Lochstärke versenkt werden soll, oder zum Ausbetonieren.
Pflöcke einschlagen ist etwas ganz anderes.
Aber: Mit einer Axt geht nur ganz frisches Holz gut zu spitzen. Und das sollte geübt sein.
Mit einer kleinen Tischkreissäge geht das Spitzen schnell.
Erdbohrer sind gut, wenn ein Stamm in Lochstärke versenkt werden soll, oder zum Ausbetonieren.
Pflöcke einschlagen ist etwas ganz anderes.
Aber: Mit einer Axt geht nur ganz frisches Holz gut zu spitzen. Und das sollte geübt sein.
Mit einer kleinen Tischkreissäge geht das Spitzen schnell.
Gruß Arthur
- Konstantina
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Re: Kleine scharfe Axt
Handerdbohrer habe ich.
Ich möchte aber wirklich einschlagen. Kleine Pflöcke. Keine Zaunpfahle.
Arthur, danke für den Tipp mit der Kleinanzeige.
Ich möchte aber wirklich einschlagen. Kleine Pflöcke. Keine Zaunpfahle.
Arthur, danke für den Tipp mit der Kleinanzeige.
-
Amur
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Re: Kleine scharfe Axt
Ne kleine Flex mit einer Raspelscheibe geht da auch ganz gut,
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- hobab
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Re: Kleine scharfe Axt
Kleine Axt nennt sich Beil - und das ist bestimmt besser zum Anspitzen als die zweihändige Axt und unter dem Begriff auch leichter zu erwerben
Berlin, 7b, Sand
- thuja thujon
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Re: Kleine scharfe Axt
Ich kann mich Arthur nur anschließen.
Die alten haben den besseren Stahl, sind meist auch flacher zulaufend ausgeschmiedet und `schneiden´ damit besser. Nachteil ist, dass die heutigen Holzstiele kaum passen, damals war das eben noch nicht genormt.
Ich gebe sie trotzdem nicht her, lieber passe ich 2 Stunden einen Stiel an als die neuen zu benutzen. Die stehen rum, stumpf kurz nach dem schleifen, mit Scharten drin usw.
PS, suche nach Beil, nicht Axt. 600-700g Kopf passt.
Die alten haben den besseren Stahl, sind meist auch flacher zulaufend ausgeschmiedet und `schneiden´ damit besser. Nachteil ist, dass die heutigen Holzstiele kaum passen, damals war das eben noch nicht genormt.
Ich gebe sie trotzdem nicht her, lieber passe ich 2 Stunden einen Stiel an als die neuen zu benutzen. Die stehen rum, stumpf kurz nach dem schleifen, mit Scharten drin usw.
PS, suche nach Beil, nicht Axt. 600-700g Kopf passt.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re: Kleine scharfe Axt
Nur nebenbei:
Meine rel. neue Biberaxt ist für Forstarbeiten ideal, da kommt keine Alte ran.
Im Schuppen nehme ich aber die Alte.
Meine rel. neue Biberaxt ist für Forstarbeiten ideal, da kommt keine Alte ran.
Im Schuppen nehme ich aber die Alte.
Gruß Arthur
- hobab
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Re: Kleine scharfe Axt
Da stimme ich thuja komplett zu, was in den Baumärkten verkauft wird ist meist unhandlicher Schrott - wie gut liegen da alte und schmale Beile in der Hand!
Und wahrscheinlich weißt du das: die Lebendauer von Holz im
Boden kann man mit Feuer erheblich verlängern - schwarz brennen, aber nicht verkohlen.
Und wahrscheinlich weißt du das: die Lebendauer von Holz im
Boden kann man mit Feuer erheblich verlängern - schwarz brennen, aber nicht verkohlen.
Berlin, 7b, Sand
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Amur
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Re: Kleine scharfe Axt
Es kommt halt immer drauf an.
Wenn ich um 3.99€ heute im Baumarkt ein Beil kaufe, dann kommt das von irgendwo her. Da hat man billigstes Material aus undefiniertem Schrott zu Rohlingen giessen lassen und die werden zu Rohformen geschmiedet und geschliffen. Da wird es keine weiteren thermische Behandlungen (härten, anlassen) mehr geben, weil das Rohmaterial das gar nicht hergibt bzw. nicht definiert ist ob das überhaupt geht bzw. Sinn macht.
Wenn man sich aber ein gutes Markenbeil leistet, dann wird das auch Opas alten Hasenköpfer übertreffen. Denn damals gab zwar schon Stahlarten und Normen und man wusste vermutlich was es für ein Grundmaterial war, aber heute kann man schon noch mehr, nur muss man das halt auch zahlen (wollen) .
Wenn ich um 3.99€ heute im Baumarkt ein Beil kaufe, dann kommt das von irgendwo her. Da hat man billigstes Material aus undefiniertem Schrott zu Rohlingen giessen lassen und die werden zu Rohformen geschmiedet und geschliffen. Da wird es keine weiteren thermische Behandlungen (härten, anlassen) mehr geben, weil das Rohmaterial das gar nicht hergibt bzw. nicht definiert ist ob das überhaupt geht bzw. Sinn macht.
Wenn man sich aber ein gutes Markenbeil leistet, dann wird das auch Opas alten Hasenköpfer übertreffen. Denn damals gab zwar schon Stahlarten und Normen und man wusste vermutlich was es für ein Grundmaterial war, aber heute kann man schon noch mehr, nur muss man das halt auch zahlen (wollen) .
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- Konstantina
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Re: Kleine scharfe Axt
Vielen Dank für die Antworten.