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News: Je mehr ein Mensch weiß, desto weniger ahnt er. (Hermann Bahr, 1863 - 1934)
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Autor Thema: Ölweiden als Obst  (Gelesen 41885 mal)

thuja thujon

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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #165 am: 13. Mai 2022, 10:46:33 »

An mehreren Stellen hier im Forum wird von schlechten Erfahrungen mit diesem Shop berichtet.
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Apfelbaeuerin

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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #166 am: 13. Mai 2022, 11:13:56 »

Ja, unter anderem von mir. Ich bestelle dort nichts mehr. Das Saatgut keimt unzuverlässig, es steht auch kein Erntejahr drauf (Rückschlüsse kann jeder selbst ziehen...).
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Lady Gaga

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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #167 am: 13. Mai 2022, 11:35:38 »

Also bestellt habe ich dort schon öfters, das hat funktioniert. Aber ich habe noch nie angerufen und kann dazu nichts sagen.
Manchmal sind die Samenmengen recht bescheiden, aber das ist bei herkömlichen Markenfirmen auch so.
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Galapagosfink

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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #168 am: 13. Mai 2022, 12:36:49 »

Habe dort früher bestellt und war auch schon in der Gärtnerei, hatte aber gerade geschlossen

Geliefert wurde immer, allerdings ist der Preis im Verhältnis zur Menge ( Saatgut) und Größe der Pflanzen aus meiner Sicht echt unverhältnismäßig
Ist eine kleine Gärtnerei, dem ich solch ein vielseitiges Angebot nicht zugetraut hätte, verzetteln sich wohl etwas
Allerdings die Auswahl/ Vielfalt ist schon außergewöhnlich, würde ich wieder bestellen ja mit Einschränkung ,wenn ich’s woanders nicht finden würde
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kaliz

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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #169 am: 13. Mai 2022, 18:58:03 »

Also gerade was Pflanzen betrifft habe ich dort bis jetzt eigentlich nur gute Ware bekommen. Mag sein dass die Pflanzen teilweise nicht sehr groß sind, allerdings muss man auch bedenken, dass man anderswo mitunter auch deutlich mehr zahlt und bei Weitem nicht die Auswahl hat. Auch was die Sorten betrifft hab ich bis jetzt immer das Bestellte bekommen, etwas was nicht überall selbstverständlich ist.

Und um nicht zu sehr vom eigentlichen Thema abzuweichen häng ich mal ein Bild meiner Eleagnus multiflora "Sweet Scarlet" zur Blütezeit vor zwei Wochen an.
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LissArd

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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #170 am: 13. Mai 2022, 19:57:11 »

Meine im Winter 20/21 radikal auf 90 cm zurückgeschnittene E. umbellata ist inzwischen wieder gut 3 m hoch, hängt in allen Richtungen malerisch über und blüht wie verrückt. Lässt sich leider nicht wirklich gut fotografieren, mit dem unruhigen Hintergrund.
Im Jahr vor dem Rückschnitt haben wir fast 10 kg Beeren geerntet (von 2 Sträuchern). Aber in Dürresommern fallen regelmäßig zahlreiche Fruchtansätze ab, wenn wir nicht zwischendurch wässern. Letztes Jahr haben alle vier Ölweiden (alles umbellata, meine ich, aber unterschiedliche Auslesen) in der Hitze und im pupstrockenen Lehm-Sand-Boden auch reichlich Laub abgeworfen, gleich nach der Blüte. Teils lag es zwar daran, dass Wühlmäuse die Wurzeln z.T. unterhöhlt hatten, doch die nicht betroffenen Sträucher rieselten auch den ganzen Juni und waren im Juli schon fast kahl. Nach dem Flutregen im Juli, trieben sie im August wieder aus, aber Beeren gab es 2021 praktisch gar keine.
« Letzte Änderung: 13. Mai 2022, 21:51:39 von LissArd »
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LissArd

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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #171 am: 13. Mai 2022, 21:24:00 »

Jetzt habe ich nochmal geschaut, wir haben zwei unterschiedliche Auslesen, Elaeagnus umbellata 'Roter September' und E. u. 'Serinus'. Serinus trägt bei uns immer eher wenig Früchte, ist auch im Wuchs insgesamt etwas "spärlicher", wohingegen 'Roter September' so überreich blüht und fruchtet, dass die Triebe teilweise bis zum Boden herunterhängen. Hier mal ein Bild von den Beeren der beiden Sorten im Vergleich.
« Letzte Änderung: 13. Mai 2022, 21:52:32 von LissArd »
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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #172 am: 13. Mai 2022, 21:35:07 »

10 solcher großen Schüsseln haben wir 2019 geerntet... viel zu viel, wir wussten gar nicht was damit tun, und haben wollte keiner die Beeren. Auch auf dem Gelee und den Marmeladen sind wir "sitzen geblieben". In unserem Bekanntenkreis ist das den Leuten zu fremd, die haben es nicht so mit Wildobst und sind immer total misstrauisch wenn wir irgendwas mit Aronia oder Elaeagnus anbieten. Und die Vögel holen bei uns auch keine Beeren, selbst die sind misstrauisch. Johannisbeeren plündern sie total, an die Ölweiden gehen sie nicht dran, und das seit 15 Jahren nicht, sehr seltsam.
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cydorian

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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #173 am: 13. Mai 2022, 21:54:59 »

Vom Gelee bin ich mittlerweile richtiger Fan geworden. Am Anfang wars noch etwas ungewohnt und die Farbe ist auch nicht der Hit, weil das Rot nicht gut mit reinkommt. Übermengen verarbeite ich zu Saft. Hauptproblem ist die Pflückleistung, man steht lange am Strauch um was zusammenzubekommen.
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LissArd

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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #174 am: 13. Mai 2022, 22:13:17 »

Ja, der Farbton tendierte bei uns auch eher zum Braun als zum Rot, ein bisschen so wie Hagebuttenmark, das wird bei uns auch meist so rötlich-braun. Aber jetzt wo ich's schreibe... also es war eher ein Mark als ein Gelee. Den zweiten Schwung hat meine Schwester eingekocht, bei ihr wurde es ein mattes hellrot. Keine Ahnung, was sie anders gemacht hat.

Ein Chutney hatten wir dann auch noch aus den Beeren gemacht, und mein Mann hatte eine ganz wunderbare Soßengrundlage daraus gezaubert, schmeckte richtig gut, hat er im Jahr darauf aber nicht mehr so hinbekommen (mit dem Rezepte notieren hat er es nicht so, ist immer alles ziemlich improvisiert, aber meist sehr lecker, wenn auch jedes mal anders).

Aber was das Pflücken betrifft, das war voll seins. Stundenlang konnte er meditativ die Beeren von den Zweigen zupfen... ich war völlig fassungslos, wie jemand soviel Ruhe und Muße da hinein stecken kann. Mir wird's schon nach einer halben Stunde am Stück etwas langweilig und nervig – auch weil man ja, anders als bei Erdbeeren oder Brombeeren, nicht mal eben so zwischendurch von den Beeren nascht, als kleine Belohnung. (Ich zumindest nicht, mir sind sie "roh" viel zu herb. Aber ich mag auch keine Johannisbeeren, es sei den sie sind wirklich einigermaßen süß.)
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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #175 am: 13. Mai 2022, 22:16:40 »

Ich überlege schon länger hin und her mit Ölweide...

Wie gut eignet die sich denn tatsächlich als Hecke? Schnittverträglich? Nicht überhängender Wuchs?

Ich würde gerne im Kleingarten was nicht komplett Blickdichtes, aber Schnellwüchsiges pflanzen. Zusammen mit unserem Sandboden und eher trockenen Sommern wären Sanddorn und Ölweide in der engeren Auswahl. Mit Sanddornfrüchten kann man mich aber jagen... also eigentlich lieber Ölweide.

Schnellwüchsig und nicht komplett blickdicht passt schon. Die Frage ist, wie klein ist Euer Kleingarten?
So sahen bei uns die im leichten Halbkreis gepflanzten (drei) Umbellatas nach 4 Jahren aus, komplett ungeschnitten. Bei der Pflanzung handelte es sich um knapp 1,5 m hohe Heister mit je drei oder vier dünnen Trieben, die wir beim Pflanzen auf 0,5 m heruntergeschnitten hatten. Die waren so winzig, die waren praktisch unsichtbar, im ersten Jahr nach dem Einpflanzen. Im Jahr darauf waren sie schon etwas üppiger, nach 4 Jahren sahen sie richtig gut aus und waren auch gut blickdicht. Da waren sie aber dann auch schon locker 2,5 m hoch und hingen auch in alle Richtungen 1-2 m über. Wenn man im kleinen Garten sehr wenig Platz hat, müsste man schon dauernd schneiden, damit eine solche Hecke kompakt und niedrig bleibt, dann blüht und fruchtet sie aber auch kaum noch.
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Re: Ölweiden als Obst
« Antwort #176 am: 13. Mai 2022, 22:28:38 »

Uns ging es ursprünglich darum, einen halbwegs geschützten Sichtschutz anzulegen, der außerdem Duft, Blüten und möglichst Früchte bietet. So kamen wir auf die Ölweide. Und das ging auch wirklich gut und schnell. In die Mitte des Halbkreises haben wir nach eine Bank gestellt und das war einige Jahre lang ganz toll. Dann wurde die Hecke zu groß und ausladend, viel zu wuchtig eigentlich für den doch recht kleinen Garten. Wir haben dann unten herum etwas aufgeastet und auch aus der Krone immer wieder etwas herausgenommen, so sitzt man dann im Sommer auf der Bank regelrecht in einer Elaeagnus-Laube, die eine superschöne Nische bildet, wenn sie belaubt ist, oder auch schon wenn sie blüht.

Leider habe ich keine Fotos davon zur schönen Jahreszeit, im üppigen Zustand - nur eins aus dem sehr frühen Frühjahr, wo eine Hälfte der Hecke noch unbelaubt und teilweise frisch zurückgeschnitten ist und wo wir gerade den Rasen entfernt haben. Aber sicherlich vermittelt es dennoch einen Eindruck, wie mächtig die Hecke nach 10 Jahren geworden ist, trotz Rückschnitts alle zwei Jahre. Rückseitig ragt sie trotz gut 1 m Abstand zum Zaun mindestens 1,5 m ins Nachbargrundstück hinein... zum Glück gefällt dem Nachbarn das, sonst hätten wir wohl deutlich brutaler zurückschneiden müssen.
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