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News: ... bin ich wieder reumütig bei ihr gelandet, obwohl auch die Berner Landfrauen nicht schlecht waren. Aber Hilde ist bei uns die erste Wahl. (Anonymes Zitat aus einem Fachthread)
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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 988300 mal)

Marsch_Düne

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #330 am: 19. Juni 2011, 07:04:49 »

Was zu befürchten ist. :(

Sie hat im Pflanzjahr getragen. Aber auch nur die 1. Generation.
Das Jahr danach hat sie gar nicht getragen und im dritten Jahr wieder nur einige wenige Blütenfeigen der 1. Generation. Die sind zwar gereift, waren aber relativ klein (im Vergleich zu den Feigen des ersten Jahres) und im Geschack eher trocken. Danach sind die Feigen der 1. Generatin immer abgefallen. Die Größten sind etwa walnussgroß geworden, bevor sie abfielen. Das war die letzten drei Jahre so.

Feigen der 2. oder gar 3. Generation habe ich alle Jahre nicht einmal im Ansatz gesehen.

Bei Seymour habe ich gelesen, dass der Wurzelraum von Feigen eingeschränkt werden muss, sonst würden sie Jahrzehnte nicht tragen. Was ist davon zu halten?
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #331 am: 19. Juni 2011, 12:27:16 »


Bei Seymour habe ich gelesen, dass der Wurzelraum von Feigen eingeschränkt werden muss, sonst würden sie Jahrzehnte nicht tragen. Was ist davon zu halten?

Das ist sicherlich falsch. Wenn Feigen nicht zurückfrieren, dann ist es sehr wahrscheinlich, das sie auch Früchte entwickeln. Der letzte Winter war sehr mild, deswegen entwickeln jetzt die meisten meiner Feigen Fruchtansätze. Einige frühe Früchte sind auch schon ziemlich groß.
Die meisten Früchte an meinen noch kleinen Bäumchen entwickelt dieses Jahr bei mir die Rouge de Bordeau und die Feige von Herrn Meeder. (möglicherweise ist es eine Rouge der Bordeau).
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Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn) 7b

philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #332 am: 19. Juni 2011, 23:38:36 »

Das sind die am frisch ausgetriebenen Holz (2. Generation). Überwinternde Feigenknubbel am alten Holz hatte ich dieses Jahr keine (Blütenfeigen?, 1. Generation).

Weiter oben am neuen Trieb entstehen dann die nächsten Feigen (3. Generation), die allenfalls im Herbst reifen, wenn es lange warm ist.

Na ja, man kann es grosse modo auf 2 Generationen reduzieren: jene am alten Holz und jene am neuen Holz, welche halt fortlaufend entstehen. Steht auch bei Baud so drin.

Gruß
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #333 am: 20. Juni 2011, 09:15:12 »

Das sind die am frisch ausgetriebenen Holz (2. Generation). Überwinternde Feigenknubbel am alten Holz hatte ich dieses Jahr keine (Blütenfeigen?, 1. Generation).

Weiter oben am neuen Trieb entstehen dann die nächsten Feigen (3. Generation), die allenfalls im Herbst reifen, wenn es lange warm ist.

Na ja, man kann es grosse modo auf 2 Generationen reduzieren: jene am alten Holz und jene am neuen Holz, welche halt fortlaufend entstehen. Steht auch bei Baud so drin.

Gruß
Ich habs halt mal so "getauft", weil Marsch_Düne von "Sommerfeigen" und "Herbstfeigen" gesprochen hat. Sommer und Herbstfeigen reifen alle am frischen Holz.
Auffällig ist aber , dass an der Basis des frischen Holzes ein paar Feigen besonders "Vorsprung" haben.
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Marsch_Düne

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #334 am: 21. Juni 2011, 12:32:55 »

Habe mich nochmal durch die Literatur gequält.
Vielleicht habe ich die Lösung meiner Feige.

Feigen vom San Pedro-Typ bekommen parthenokarp nur Blütenfeigen (1. Generation) für weitere Feigengenerationen ist die Befruchtung durch die Feigengallwespe nötig.

Unter Umständen habe ich so eine Feige und die schlechte Ernte der Blütenfeigen ist mit Frostschäden zu erklären.

Glaubt Ihr es bringt etwas 'bessere' Feigensorten aufzuveredeln?
Schließlich ist der Baum nie wirklich zurückgefroren.
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #335 am: 21. Juni 2011, 13:09:54 »

Aufveredeln ist in kaltem Klima so eine Sache. Wenns wirklich mal kalt wird, und die Feige runterfriert, kannst du wieder neu veredeln.

Am besten, man trennt sich von der nichttragenden Feige und ersetzt sie durch eine neue. Vermehrung durch Steckholz kein Problem.

(eine alte große Feige auszubuddeln ist allerdings schon ein Problem ;) )
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #336 am: 21. Juni 2011, 14:13:48 »

.
« Letzte Änderung: 21. Juni 2011, 14:18:48 von philippus »
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #337 am: 21. Juni 2011, 14:17:04 »

Ja stimmt schon, aber genau genommen gibt es ja praktisch keine Sommerfeigen, da die Ernte kaum vor September beginnt.
Die zweite Feigengeneration ist auf jeden Fall eine Sache die sich hauptsächlich im Herbst abspielt.

Gruß
« Letzte Änderung: 21. Juni 2011, 14:19:23 von philippus »
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #338 am: 29. Juni 2011, 20:51:36 »

Ja stimmt schon, aber genau genommen gibt es ja praktisch keine Sommerfeigen, da die Ernte kaum vor September beginnt.
Die zweite Feigengeneration ist auf jeden Fall eine Sache die sich hauptsächlich im Herbst abspielt.

Gruß

An 3 Feigenbäumchen hängen jetzt größere Früchte. Die müßten innerhalb 1 Monats reif werden. Das wären ja dann Sommerfeigen.
Es ist eine Noname-Grüne Feige, eine Rouge de Bordeau und eine Feige die ich von Herrn Meeder habe.
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Paul

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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #339 am: 30. Juni 2011, 08:41:10 »

Ja stimmt schon, aber genau genommen gibt es ja praktisch keine Sommerfeigen, da die Ernte kaum vor September beginnt.
Die zweite Feigengeneration ist auf jeden Fall eine Sache die sich hauptsächlich im Herbst abspielt.

Gruß

An 3 Feigenbäumchen hängen jetzt größere Früchte. Die müßten innerhalb 1 Monats reif werden. Das wären ja dann Sommerfeigen.
Es ist eine Noname-Grüne Feige, eine Rouge de Bordeau und eine Feige die ich von Herrn Meeder habe.

Das müssen so genannte Blütenfeigen sein, auf dem Vorjahresholz. Wenn von Sommerfeigen gesprochen wird, dann sind jene auf dem neuen Holz gemeint. Sie entstehen und reifen teilweise im Sommer (großteils aber im Herbst, da sie bei uns selten vor September erntereif sind). Aber natürlich könnte man die Blütenfeigen auch Sommerfeigen nennen, da sie immer im Sommer ausreifen (Juli).
Rouge de Bordeaux sollte allerdings keine Blütenfeigen haben, das dürfte dann etwas anderes sein.

Gruß
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Zuccalmaglio

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #340 am: 30. Juni 2011, 09:14:35 »

@philippus,

hat Dalmatie nur Fruchtansatz am einjährigen Holz oder auch noch am diesjährigen?
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Tschöh mit ö

Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #341 am: 30. Juni 2011, 13:29:36 »

Ja stimmt schon, aber genau genommen gibt es ja praktisch keine Sommerfeigen, da die Ernte kaum vor September beginnt.
Die zweite Feigengeneration ist auf jeden Fall eine Sache die sich hauptsächlich im Herbst abspielt.

Gruß

An 3 Feigenbäumchen hängen jetzt größere Früchte. Die müßten innerhalb 1 Monats reif werden. Das wären ja dann Sommerfeigen.
Es ist eine Noname-Grüne Feige, eine Rouge de Bordeau und eine Feige die ich von Herrn Meeder habe.

Das müssen so genannte Blütenfeigen sein, auf dem Vorjahresholz. Wenn von Sommerfeigen gesprochen wird, dann sind jene auf dem neuen Holz gemeint. Sie entstehen und reifen teilweise im Sommer (großteils aber im Herbst, da sie bei uns selten vor September erntereif sind). Aber natürlich könnte man die Blütenfeigen auch Sommerfeigen nennen, da sie immer im Sommer ausreifen (Juli).
Rouge de Bordeaux sollte allerdings keine Blütenfeigen haben, das dürfte dann etwas anderes sein.

Gruß
Nein philippus,
sie sind eben nicht am Vorjahresholz. Sie sind am Beginn des neuen/diesjährigen Triebes bei mir. Dann kommen in etwas Abstand die Knubbel für die Herbstfeigen.
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #342 am: 30. Juni 2011, 13:35:38 »

@philippus,

hat Dalmatie nur Fruchtansatz am einjährigen Holz oder auch noch am diesjährigen?

Bin zwar nicht philippus, kann aber auch Senf dazugeben ;)

Am einjährigen Holz (das was im Vorjahr gewachsen ist) gibt es bei Dalmatie Feigen, die Blütenfeigen. Sie überwintern als Mini-Knubbel (Stecknadelkopf) zusammen mit den Blattknospen am Zweig.
Diese überwinternden Feigenknubbel vertragen allerdings weniger Frost als die Blattknospen. Wenn es zu kalt war, dann treibt der Ast zwar aus, aber die Feigenfruchtanlagen sind hin. Dann gibts keine Blütenfeigen und man muss auf die Sommer/Herbstfeigen am neuen Holz warten.
Dalmatie trägt deshalb "mehrmals" (Vorjahres- und neues Holz, je nach Winterwitterung)
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #343 am: 01. Juli 2011, 10:18:01 »

@ Mediterraneus:

In der Fachliteratur ist grundsätzlich von 2 Feigengenerationen die Rede, was auch meiner Erfahrung entspricht:
- am alten Holz (nicht bei allen Sorten) -> Blütenfeigen (brebas, figues fleurs). Meist Juni, Juli, Dauer ca. 3 Wochen. Die sollten nun bald reif werden.
- am neuen Holz -> Herbstfeigen (main crop, figues d'automne). Diese staffeln sich über eine längere Periode (meistens von September bis November oder so, manchmal Dez.), bleiben aber grundsätzlich alles Herbstfeigen, auch wenn sie nach und nach entstehen. Der Begriff Sommerfeigen wird immer wieder in den Foren verwendet (dürfte aber nicht korrekt sein), ich dachte es wäre dabei die 2. Ernte gemeint.

Herbstfeigen die innerhalb eines Monats (also noch im Juli) reif werden wirds kaum geben, es sei denn die Feige hat von der warmen Überwinterung einen Vorsprung von 2 Monaten. Wo sind dann aber die Ersten?
Juli ist selbst im Süden ein Blütenfeigenmonat, August fast feigenlos (Ausnahmen: die frühen EInmaltragenden und dann die ersten Zweimaltragenden gegen Ende des Monats) und im September gehts dann richtig los.

Da düfte bei Paulche etwas durcheinander sein ;)

Gruß
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philippus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #344 am: 01. Juli 2011, 10:19:32 »

@philippus,

hat Dalmatie nur Fruchtansatz am einjährigen Holz oder auch noch am diesjährigen?

Bin zwar nicht philippus, kann aber auch Senf dazugeben ;)

Am einjährigen Holz (das was im Vorjahr gewachsen ist) gibt es bei Dalmatie Feigen, die Blütenfeigen. Sie überwintern als Mini-Knubbel (Stecknadelkopf) zusammen mit den Blattknospen am Zweig.
Diese überwinternden Feigenknubbel vertragen allerdings weniger Frost als die Blattknospen. Wenn es zu kalt war, dann treibt der Ast zwar aus, aber die Feigenfruchtanlagen sind hin. Dann gibts keine Blütenfeigen und man muss auf die Sommer/Herbstfeigen am neuen Holz warten.
Dalmatie trägt deshalb "mehrmals" (Vorjahres- und neues Holz, je nach Winterwitterung)

Ergänzung: Bei Dalmatie ist die Blüfenfeigenernte vergleichsweise gering, die 2. Ernte nicht allzu früh. In kühlerne Klimaten oder schlechteren Jahren empfiehlt es sich, die erste Ernte früh zu entfernen, um die Reife bei der Zweiten zu beschleunigen (bzw. dass sich diese noch ausgeht).

Gruß
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