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Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtungen! (Gelesen 18577 mal)

Bäume und Sträucher, Duftgehölze, Blütengehölze, Blattschmuckgehölze, Wildobst, Koniferen, Moorbeetpflanzen

Moderator: AndreasR

Frank
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

Frank » Antwort #30 am:

Ich würde die Bruchstelle fest zusammenbinden, das wächst wieder zusammen mit der Zeit. Hat bei mir bei verschiedenen Sträuchern (z.B. Zaubernuß) gut funktioniert.
So sieht mein Pfaffenhütchen auch aus ::) - müsste man auch noch künstl. Baumharz zum Versiegeln zur Sicherheit verwenden?! ???LG Frank
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Gartenlady
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

Gartenlady » Antwort #31 am:

Frostschäden sind ja eigentlich etwas anderes als Schneebruch, aber wenn alle von Schneebruchschäden berichten, dann kann ich das ja auch tun. Frostschäden habe ich noch nicht bemerkt, bisher war es auch nicht sehr kalt hier.@Frank, das klingt ja gar nicht gut, was bei Dir passiert ist, in meinem wesentlich kleineren, aber vermutlich älteren Garten gibt es auch schlimme Schäden: Ein riesiger ca 6 Meter hoher Wacholder, ein Baumschuler hat ihn einmal als Juniperus chinensis identifiziert, ist total zusammengebrochen. Vor ca. 4 Jahren war er schon einmal durch Schneebruch so stark geschädigt, dass ich dachte man müsse ihn fällen, aber jener Baumschuler fand ihn erhaltenswert und hat ihn damals zu einem bizarren Riesenbonsai geschnitten. Er hat sich seither wieder sehr schön erholt und nun ... Diese Baumschule ist bereits engagiert für den dieses Jahr wieder fälligen Baumschnitt, er bekommt nun mehr zu tun als geplant. Ein zweiter großer Wacholder und ein alter Rhodo sind nicht mehr zu retten, um die ist es eigentlich nicht schade, aber jedes fehlende alte Gehölz in einem alten Garten hinterlässt eine schwer zu schließende Lücke.Ein großer Ast einer Kiefer ist gebrochen, der war aber eh schon auf der Liste der Dinge, die zu schneiden waren. Weitere Schäden habe ich noch nicht bemerkt, auch die Sarcococca, die letztes Jahr ihr Leben fast ausgehaucht und erst im Sommer wieder neue Blätter getrieben hat, sieht z.Zt. noch makellos aus, hat auch ein paar Knospen.Bruchstellen habe ich auch schon mal erfolgreich zusammengebunden.
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Wiesentheo
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

Wiesentheo » Antwort #32 am:

Ja,so sehe ich das auch.Schneebruch ist eben vom Schnee,der auf den Tweigen und so liegt und wenn da was abbricht,oder so ist eigene Schuld.Ich hab dieses jahr eigendlich noch nichts gesehen was zerfroren ist.Kirschlorbeer und auch Sommerflieder,den es im letzten Winter arg mitgenommen hat steht sehr gut da.Ich denke Mal,dass es daher rührt,dass nichts erfroren ist,weil die Erde so gut wie nicht gefrohren ist und dadurch die Büsche Wasser bekommen.Jetzt,da es taut,ist das Erdreich locker.Ich denke Mal auch,dass es der Kaki überlebt .Frank
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Staudo
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

Staudo » Antwort #33 am:

Echter Frostschaden: Bei der Rose de Resht sind alle Triebe erforen, die aus dem Schnee lugten.
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Frostschaden_Rose_ue.jpg
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micc
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

micc » Antwort #34 am:

Einen echten Frostschaden kann ich noch ergänzen :D: Wir haben einen großen Gewürzlorbeer im Garten (gehabt), der in den beiden letzten kalten Wintern bis zum Grund erfroren war. Der Neuaustrieb im Frühsommer diesen Jahres hat die -9 Grad gut überstanden, während der Austrieb im Spätsommer noch nicht ausgereift genug war - die Blätter sind fast völlig zerstört. Nun, mit dem Rest kann man noch genügend Eintöpfe würzen, sehr lekker.:)Michael
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Staudo
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

Staudo » Antwort #35 am:

Gehölz oder nicht? Der Pseudosasa japonica verhält sich so, wie ich ihn aus meiner Jugend kenne. Er treibt viele Ausläufer und wird nicht höher als 1,20 Meter.
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Frostschaden_Pseudosasa_ue.jpg
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micc
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

micc » Antwort #36 am:

Jetzt erst entdeckt: Schäden an dreijährigen Sämlingen von Paeonia rockii (namenslose). Sie leben noch, aber alles, was 5 cm über den Erdboden liegt, zeigt sich bereits ablösende Rinde. An der Basis verdicken sich aber schon die Blattknospen, uff, Schwein gehabt!:)Michael
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Querkopf
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

Querkopf » Antwort #37 am:

Liebe Mods, ob jemand diesen Thread wohl mal festpinnen könnte, bitte? Ich find's einfach irritierend, den Faden vom Vorjahr ganz oben im Arboretum zu finden und den aktuellen weiter unten suchen zu müssen. Danke & schöne GrüßeQuerkopfNachtrag: Danke fürs Anpinnen, Oliver :-*!
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

wollemia » Antwort #38 am:

Interessant sind die Schäden, die sich am ausgepflanzten Lorbeer zeigen: Die Blätter sind völlig unversehrt, trocknen nun aber ein, weil die Rinde der Triebe ein paar Zentimeter überm Erdboden Frostschäden hat und schwarz geworden ist.Nur ein Exemplar in sehr geschützter Lage am Haus (Nordseite, Mauerecke, davor stehende hohe Thuja) hat keine nennswerten Schäden.
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Staudo
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

Staudo » Antwort #39 am:

Diese Schäden gibt es regelmäßig in Baumschulen. Verkaufsware sieht erstklassig aus, ist aber kurz über dem Boden geschädigt. Erst mit den ersten heißen Tagen im Apirl/Mai werden Immergrüne grau und sterben bei Sommergrünen die Neuaustriebe ab.
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

oile » Antwort #40 am:

Meine beiden Daphne sehen völlig braun und trocken aus. Die Helianthemum ebenfalls. Ich erwarte da nicht mehr viel. Die Bitterorangensämlinge hat es diesmal wohl auch dahingerafft :'( . Beim Cistus bin ich mir noch nicht ganz sicher. Die angeblich winterharte Feige ist dieses Jahr zumindest wieder komplett zurückgefroren. ::)
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.

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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

Staudo » Antwort #41 am:

Selbst so etwas gewöhnliches wie Salix melanostachys hat Schäden. Unter- und oberhalb der Kätzchen ist das Holz in Ordnung, nur unmittelbar im Bereich der Blüten ist es tot.
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Salix_melanom_ue.jpg
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

anfänger » Antwort #42 am:

Cupressus sempervirens mit Winterschutz, aber nicht gemulcht!Leider hin! >:( Ein Versuch gibt es noch! Diesmal aber Knoten im Ohr! Mulch!!! ;D
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pearl
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

pearl » Antwort #43 am:

Selbst so etwas gewöhnliches wie Salix melanostachys hat Schäden.
die Schäden an meinen Exemplaren sind aber durch linkische Gehölzschneideaktionen des Trupps, der die Oberleitungen von störenden Ästen befreien sollte. Die Äste fielen natürlich auf die Töpfe mit Jungpflanzen, klar.
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Re:Winter 2010/2011: Frostschäden an Gehölzen - bitte berichtet eure Beobachtung

raiSCH » Antwort #44 am:

Für den Thread eigentlich negativ: Mein schwarzer Bambus, der jetzt ca. 5 m hoch ist, war den ganzen winter hindurch grün und sah heute so aus:
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Phyllostachys_Nigra__IMG_8434.JPG
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