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Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung! (Gelesen 16594 mal)

Bäume und Sträucher, Duftgehölze, Blütengehölze, Blattschmuckgehölze, Wildobst, Koniferen, Moorbeetpflanzen

Moderator: AndreasR

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tomma
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Re:Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung!

tomma » Antwort #15 am:

Man könnte an die gewünschten Stellen Photinia pflanzen, das käme dann in etwa in der Höhe hin, und dazwischen ein etwas zarteres, laubabwerfendes Gehölz, beispielsweise eine schöne Holunder-Sorte oder auch einen Cornus. Möglichkeiten gäbe es da viele. So hätte man beides, Sichtschutz und auch ein paar Blüten.
Eva

Re:Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung!

Eva » Antwort #16 am:

Du könntest "erst mal" was ganz schnellwachsendes pflanzen, nämlich zwei Balsampappeln. Die machen dir in ein, zwei Jahren schon ein bisschen Sichtschutz. Und fünf bis zehn Jahren spätestens sollten sie weg, weil sie dann nicht mehr schön sind - aber bis dahin ist dann Zeit, dass was wirklich nettes groß geworden ist. Und die Pappeln sind relativ schmal, so dass sie nicht allzusehr andere Pflanzen beeinträchtigen. Wenn dann doch noch mal was gebaggert oder umgebaut werden muss, ist nicht viel verloren.
Isatis blau
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Re:Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung!

Isatis blau » Antwort #17 am:

Das ist ein Bild von so Haselnuss- und Holundersträuchern. Erkennt man um die Jahreszeit schlecht.Wurde vor ca. 7 Jahren gepflanzt. Ich hoffe, dass Du Dir über die Größe so eine Vorstellung machen kannst.
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tarokaja
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Re:Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung!

tarokaja » Antwort #18 am:

Obstbäume sollten es definitiv keine werden. Sie sind zwar schön anzusehen, Obst gibt es dann auch in Hülle und Fülle aber für uns nicht das richtige.
Als Kind auf einen Kirschbaum klettern und saftige Früchte naschen ist aber ein Traum!Und ihr habt doch Nachwuchs...Nur so als Überlegung :)Bei Haselbäumen ist nach meinen Erfahrungen Vorsicht geboten. Jedenfalls muss man alle Sämlinge spätestens im 2. Jahr ausrupfen, sonst verwurzeln die sich fest und düsen ab im Wachstum.Meine alten Hasel hier (Haus ist etwa 1940 gebaut) reichen inzwischen bis in den 2. Stock!
gehölzverliebt bis baumverrückt
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Mediterraneus
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Re:Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung!

Mediterraneus » Antwort #19 am:

Wenn es unbedingt immergrün sein soll, warum nicht einfach eine hundsgemeine Kiefer, Pinus sylvestris, oder eine Schwarzkiefer, Pinus nigra.Wachsen auf dem aufgeschütteten Kies- Schotterwall gut. Andere haben da vielleicht Schwierigkeiten mit.Man kann sie später aufasten und die Fläche darunter mitnutzen. Zudem lassen sie sich später noch gut unterpflanzen.Ich mag Kiefern ;D
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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Landpomeranze †
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Re:Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung!

Landpomeranze † » Antwort #20 am:

Du könntest "erst mal" was ganz schnellwachsendes pflanzen, nämlich zwei Balsampappeln. Die machen dir in ein, zwei Jahren schon ein bisschen Sichtschutz. Und fünf bis zehn Jahren spätestens sollten sie weg, weil sie dann nicht mehr schön sind - aber bis dahin ist dann Zeit, dass was wirklich nettes groß geworden ist. Und die Pappeln sind relativ schmal, so dass sie nicht allzusehr andere Pflanzen beeinträchtigen. Wenn dann doch noch mal was gebaggert oder umgebaut werden muss, ist nicht viel verloren.
Bloß nicht!Hier wächst seit ca. 10 Jahren eine Pappel an der Grundstücksgrenze, halb beim Nachbarn, halb bei mir, die inzwischen im Umkreis von ca. 50 x 50 Metern alles mit Wurzelschößlingen verseucht hat - die Wurzeltriebe kann ich nur noch mit Gift in Schach halten, (aus-)graben fördert die Austriebe noch mehr. Meine Nachbarn sind leider nicht kooperativ, deshalb wird der Baum noch länger nicht gefällt :(Falls es wirklich ein immergrüner Nadler sein sollte, würde ich auch Eiben pflanzen, eventuell eine klein bleibende Kiefer, zB eine Pinus Leucodermis. Beides sind halt leider keine Schnellwachser. Falls eine Kiefer in Frage kommt, sollte man aber vorher in der Nachbarschaft schauen, ob die Nadelschütte, hervorgerufen durch diverse Pilze, schon grassiert.
ManuimGarten

Re:Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung!

ManuimGarten » Antwort #21 am:

Obstbäume sollten es definitiv keine werden. Sie sind zwar schön anzusehen, Obst gibt es dann auch in Hülle und Fülle aber für uns nicht das richtige.
Als Kind auf einen Kirschbaum klettern und saftige Früchte naschen ist aber ein Traum!Und ihr habt doch Nachwuchs...
Ja, eben! :D Und ein Gartenerlebnis für alle Sinne ist doch was Schönes. Man ist durch Obstbäume übrigens kein Einkochsklave, Oma, Nachbarn etc. kommen gerne zum pflücken. Man kann Obst aber auch kompostieren. ;)Die Kiefer hätte übrigens den Vorteil, ein Tiefwurzler zu sein - ev. gut für die Böschung, wird aber über 4m. Kiefern finde ich persönlich nur interessant, wenn sie zum Gartenstil passen.Weil auch Haselnuß und Holunder genannt wurde: da würde ich auch Goldregen überlegen. Ein traumhafter Frühlingsschleier und auch passend von der Höhe wäre Laburnum watereri "Vossii" (4-6m).
Rieke
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Re:Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung!

Rieke » Antwort #22 am:

Zierkirsche. Die haben meine Eltern im Garten. Ist zwar ein Monster in den letzten Jahren geworden, sieht aber auch toll aus.
Wichtig ist halt (nach Priorität): ....3.) Tiere und Insekten haben ihren Spass dran
Die Zierkirsche ist möglicherweise für Blattläuse interessant, aber fruchtfressende Vögel, Bienen und Hummeln haben da nicht viel von: gefüllte Blüten ohne Pollen und Nektar, keine Früchte.Zieräpfel sind da schon was anderes: hübsche Blüten, kleine dekorative Äpfel, die man verwerten kann, wenn man mag (sonst fressen sie halt die Vögel) und meist auch eine schöne Herbstfärbung.
Chlorophyllsüchtig
Eva

Re:Schnell wachsende Bäume - aber keine Ahnung!

Eva » Antwort #23 am:

Du könntest "erst mal" was ganz schnellwachsendes pflanzen, nämlich zwei Balsampappeln. Die machen dir in ein, zwei Jahren schon ein bisschen Sichtschutz. Und fünf bis zehn Jahren spätestens sollten sie weg, weil sie dann nicht mehr schön sind - aber bis dahin ist dann Zeit, dass was wirklich nettes groß geworden ist. Und die Pappeln sind relativ schmal, so dass sie nicht allzusehr andere Pflanzen beeinträchtigen. Wenn dann doch noch mal was gebaggert oder umgebaut werden muss, ist nicht viel verloren.
Bloß nicht!Hier wächst seit ca. 10 Jahren eine Pappel an der Grundstücksgrenze, halb beim Nachbarn, halb bei mir, die inzwischen im Umkreis von ca. 50 x 50 Metern alles mit Wurzelschößlingen verseucht hat - die Wurzeltriebe kann ich nur noch mit Gift in Schach halten, (aus-)graben fördert die Austriebe noch mehr. Meine Nachbarn sind leider nicht kooperativ, deshalb wird der Baum noch länger nicht gefällt :(
Oh, das wusste ich nicht, bei uns standen die Balsampappeln mitten in einer Böschung mit dichter Gehölzpflanzung, da sind nie Ausläufer aufgefallen, und als Hainbuchenhecke, Fichten, buntes Misch-Gebüsch groß genug waren kamen die Pappeln raus (inzwischen sind auch die meisten Fichten raus, ist 40 Jahre her, dass da gepflanzt wurde)
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