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Liebe Gemeinde,bei obigem Begriff krampft sich mir immer alles zusammen - klingt so nach Oberlehrer. Aber wie gebe ich einen englischen "head gardener" vernünftig wieder? Till Hofmann (Hermannshof) ist englischen Texten zufolge ein solcher und wird auf diversen deutschen Seiten als "Gartenmeister" bezeichnet, Michael Jaeger (Gießen) wird von der JLU ebenfalls so tituliert. Guggelei ist unerquicklich, bei dem Wort gibt es zu viel Konkurrenz, die sich nicht aussieben lässt.Könnt ihr euch unter einem "Gartenmeister" spontan etwas vorstellen? Am besten einen Obergärtner? (Pearl zählt nicht )ratibida
"Gartenmeister" trifft es nicht."Obergärtner" klingt ein wenig antiquiert. Wie wäre es mit "gärtnerischem Leiter"?(Ich weiß, die vom Englischen ins Deutsche übersetzten Texte sind stets länger als der Oroginaltext!)
Die Oberlehrer von heute nennen sich Schulleiter. Was spricht jedoch dagegen, einen Obergärtner Obergärtner sein zu lassen.Gibt es vielleicht eine Analogie zu "oberlehrerhaft"? Ich mag diese antiquierten Bezeichnungen. Bei mir sind Azubis auch heute noch Lehrlinge.
Gartenanarchist aus Überzeugung! Und ich bin kein Experte sondern immer noch neugierig...
Gartenleiter (kommt sofort die Frage Holz oder Aluminium)GartendirektorChefgärtnerHauptgärtner
Chefgärtner klingt grauenhaft, so wie Chefredakteur oder sowas.Unter Gartendirektor würde ich eher den Leiter eines Botanischen Gartensverstehen, analog Zoodirektor.Gartenleiter ist in der Doppeldeutigkeit nur komisch.Obergärtner klingt so wie Oberkellner.Ich wäre eindeutig für Hauptgärtner (kommt dem englischen head auch am nächsten).Du lässt uns aber wissen, für welche Übersetzung du dich entscheidest?
Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. (Umberto Eco)
Mistakes are the portals of discovery. (James Joyce)
Mir gefällt der eingangs bereits erwähnte "Gartenmeister" am besten.Der "Meister seines Faches", das hat doch was und sowieso habe ich vor dem (alten) Meisterbrief Respekt. "Chefgärtner" klingt für mein Ohr gruselig, nach "klimatisierter Büroetage" des "Chefs oben im 11. Stockwerk", nach Büroarbeit mit viel Papier jedenfalls.
In der Schweiz gibt es eine etwas höhere Gärtnerausbildung, nach der man sich Obergärtner nennen darf. Meister ist noch mal etwas Anderes.
Also, der Herr Hofmann ist von der Ausbildung her "Staudengärtnermeister" und am Hermannshof "Gartenmeister". "Gartenleiter" ist dort Cassian Schmidt. Da gibt's garantiert von Land zu Land Unterschiede in der Ausbildung und den Aufgaben, aber damit muss man leben. Mir geht's hier vor allem darum, dass sich der Leser in etwa das Richtige drunter vorstellt. :-\ratibida
Die Oberlehrer von heute nennen sich Schulleiter. Was spricht jedoch dagegen, einen Obergärtner Obergärtner sein zu lassen.Gibt es vielleicht eine Analogie zu "oberlehrerhaft"? Ich mag diese antiquierten Bezeichnungen. Bei mir sind Azubis auch heute noch Lehrlinge.
Ich bin wieder einmal Deiner Meinung.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck