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Dennoch wäre ich mit großzügigem Einsatz von Sanguisorba vorsichtig. Lehm allein nützt gar nichts, wenn es insgesamt zu trocken ist. Hier hat es kein Vertreter der Gattung dieses Jahr zur Blüte geschafft; nacheinander sind erst die hohen S. tenuifolia, dann S. canadensis und schließlich auch S. officinalis oberirdisch komplett eingezogen/vertrocknet. Kontinentale Hitze inklusive Lufttrockenheit ist pures Gift für Wiesenknöpfe. Die sind da viel empfindlicher als etwa Ligularien, Wasserdost, Rudbeckien,...
Das klingt dann wieder so, als ob ich es lieber lassen sollte.Lehm habe ich, aber wenn der trocken wird....Und eigentlich ist ja sowieso kein Platz vorhanden LG Ariane
Liebe Grüße Ariane
It takes both, sunshine and rain, to grow a garden.
Ideale Pflanzen sind da wiederum hohe Sedum, die ich noch deutlich und in diversen Farben aufzustocken gedenke, neben der bekannten Standorttoleranz und Trockenresistenz fallen diese hier nämlich grundsätzlich nicht um. Geringere Niederschläge verhindern den mastigen Wuchs und beschränken die Höhe; Matrona misst jetzt zur Blüte nur etwa 40cm.
Sedum Matrona wird hier auch nicht viel höher, Danilo. Das steht hier mittlerweile sogar etwas schattiger als Unterpflanzung eines rotblättigen Acer palm. und benachbart mit Hydrangea quercifolia. Von einigen Sedum-Sorten trenne ich mich gerade wieder, z.B. von 'Carl', welches zwar sehr wüchsig ist und die niedrigeren Bereiche abdeckt, aber die Herbstfärbung für mein Empfinden nicht so attraktiv ist.
nun, ich habe hier einen perfekten Standort für Sanguisorba officinalis und dort im Wiesengarten einen perfekten Standort für Sedum. Es ist wie es immer ist, man muss es ausprobieren. Der heimische Wiesenknopf, Sanguisorba officinalis, ist hier mit der Hitze und der Trockenheit perfekt zurecht gekommen und an den flacher und tiefer gelegenen Stellen im Wiesengarten sah er auch noch gut aus. Eine typische Pflanze für wechselfeuchte Standorte, die auch nach Perioden größter Trockenheit überlebt und in der nächsten Vegetationsperiode wieder gut dasteht.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
Ich würds mit einer Pflanze einfach probieren. Hier hats die Leucanthemellas und die Astern weggebrutzelt, aber die Sanguisorbas tun, als wär nix gewesen.
"Ich glaube, viele von uns haben ihre Heimat längst verloren, denn sie haben sie in der Kindheit gelassen, in den staubigen Straßen und an den sonnigen Tagen, als die Welt noch gut war, weil wir nur die Fassade sahen und zu klein waren, die Türen zu öffnen."
Damit hat sich meine Frage danach erübrigt, hier nämlich genauso. Wenn die auch im nächsten und damit dritten Standjahr nicht blühen, werden 3m² Pflanzfläche frei.
Hier wirds zum Herbst hin ebenfalls und wie üblich zunehmend wuseliger. Der Garten sieht ganz anders aus als in den Vorjahren, weil die großen Trupps von Phlox, Monarda, Echinacea und Agastachen regelrecht verbrannt sind, die sonst farblich im August den Ton angeben. Aber dafür, daß alle Staudenbeete ohnehin zu zwei Dritteln von herbstblühenden Astern besetzt sind, ist es trotzdem bunt genug.
Auch die Agastachen? Sie haben hier die Juligluthitze erstaunlich gut weggesteckt. Überrascht bin ich auch von der üppigen Blüte von Kniphofia. Allerdings hatte ich diese im Gegensatz zu den Agastachen vor Beginn der Blüte etwas gegossen.
Ja, gerade die Agastachen sind noch nie so früh "durch" mit der Blüte wie in diesem Jahr. Praktisch schon eingezogen. Ebenso ist Nepeta 'Walker's Low' zeitlich völlig aus dem Ruder.Die Kniphofien (ganz rechts im Bild drei Horste von 'Alcazar') haben aber im Juli gewohnt reich geblüht, waren durch die Hitze aber nach einer Woche auch schon wieder durch damit. Die Nachblüte fällt zugegeben auch für meinen Geschmack etwas dürftig aus.Dennoch erholt sich der Garten mit jedem Tag Richtung Wintersonnenwende zusehends. Einzelblüten halten länger, Trocknisschäden werden überwachsen, überall erblüht täglich Neues. Ich denke, es wird ein gewohnt segensreiches Winterhalbjahr - jene Zeit, für die ich gerne und eigentlich gärtnere.cydora, sei froh, daß Du Deine Liege noch ohne Machete erreichst. ;DMeine Oma fragte mich heut ebenfalls, ob ich dieses Jahr in der meinen schon gesessen hätte, was ich verneinen musste. Irgendwie rennt dieses Gartenjahr noch schneller als alle vorherigen.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
Hier wirds zum Herbst hin ebenfalls und wie üblich zunehmend wuseliger. Der Garten sieht ganz anders aus als in den Vorjahren, weil die großen Trupps von Phlox, Monarda, Echinacea und Agastachen regelrecht verbrannt sind, die sonst farblich im August den Ton angeben. Aber dafür, daß alle Staudenbeete ohnehin zu zwei Dritteln von herbstblühenden Astern besetzt sind, ist es trotzdem bunt genug.
das sieht doch gut aus! So gehört das! Was habt ihr nur?
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