Ceratostigma treibt auch bei uns hier sehr spät aus. Von daher gesehen könn(t)en sich Crocus bis botanische Tulpen vorher entfalten. Das ging bei mir auch einige Zeit gut, bis der nach einigen Jahren undurchdringliche, sehr dichte Wurzelfilz den Zwiebeln wohl das Leben allzu schwer gemacht hatte.Ich hätte vermutet, daß die Vegetationszeiten der beteiligten Arten der entscheidende Faktor sind.Ich hätte vermutet, der zumindest hier im Osten extrem späte Austrieb machte ihn zu einem guten Geophytenpartner.
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Wer kennt diese Pflanzen? -> Ceratostigma plumbaginoides, Chinesische Bleiwurz (Gelesen 4267 mal)
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- Treasure-Jo
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Re:Wer kennt diese Pflanzen?
Liebe Grüße
Jo
Jo
- Quendula
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Re:Wer kennt diese Pflanzen?
Ja, ist es. Und nein, von Dir hatte ich gar nichts (bewusstQuendula, ist das Töpfchen zufällig vom Treffen in Dresden? Dann könnte es eventuell von mir sein.



Erwarte nichts, doch rechne mit allem!
Re:Wer kennt diese Pflanzen?
was sie für einen ganz besonderen Problemstandort überaus geeignet macht. Ich sah Ceratostigma plumbaginoides am Fuße einer dichten Hecke hervorquellen und anmutig über einen Bordstein und unter einem Zaun auf den Gehweg geneigt blühen. Wunderbar! Heinbuchenhecke oder Eibenhecke mit Bleiwurz unterpflanzt und sonst gar nichts, das scheint mir die ideale Verwendung zu sein.Ich hab sie unter anderem dort, wo Aster ageratoides 'Asran' versagt. Das sagt eigentlich alles.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
— Robert M. Sapolsky
— Robert M. Sapolsky
Re:Wer kennt diese Pflanzen?
Na, dann probiere ich es mal dort mit den Tulpen. Wühlmäuse gab es da seit 7 Jahren nicht mehr. Knock on Wood. Quendula, als blinder Passagier ist Ceratostigma gut vorstellbar.Meine und mir überlieferte Erfahrungen sind da eher gegensätzlich. Meine Großeltern haben über 40 Jahre Tulpen zu Tausenden als Schnittblumen kultiviert: am besten gediehen und gedeihen sie hier im staunässefreien, humusarmen, braungelben Lehmboden. So auch mein Eindruck: je trockener und betonartiger der Lehm im Sommer ist, desto gesünder und vitaler sind die Tulpen. Und da ich von diesem sonst wenig segensreichen Bodentyp (viel wächst nicht, eben Aster 'Asran' und so Zeug) viel zu viel hab, sind Tulpen hier ungeachtet der W-Tier-Population die zuverlässigste Geophytengattung überhaupt. :DWas Lehm im Gegensatz zu wirklich armen Böden natürlich mitsichbringt: Nährstoffe. Und die werden überdies noch in blau zugeführt.Ich hätte noch ein paar Tulpenzwiebeln zum dazwischen stecken. Aber die würden da im humusarmen Boden wohl auch ohne viel Konkurrenz eher verhungern.![]()

Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli