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Wer kennt diese Pflanzen? -> Ceratostigma plumbaginoides, Chinesische Bleiwurz (Gelesen 4262 mal)

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Treasure-Jo
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Re:Wer kennt diese Pflanzen?

Treasure-Jo » Antwort #15 am:

Ich hätte vermutet, daß die Vegetationszeiten der beteiligten Arten der entscheidende Faktor sind.Ich hätte vermutet, der zumindest hier im Osten extrem späte Austrieb machte ihn zu einem guten Geophytenpartner.
Ceratostigma treibt auch bei uns hier sehr spät aus. Von daher gesehen könn(t)en sich Crocus bis botanische Tulpen vorher entfalten. Das ging bei mir auch einige Zeit gut, bis der nach einigen Jahren undurchdringliche, sehr dichte Wurzelfilz den Zwiebeln wohl das Leben allzu schwer gemacht hatte.
Liebe Grüße

Jo
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Quendula
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Re:Wer kennt diese Pflanzen?

Quendula » Antwort #16 am:

Quendula, ist das Töpfchen zufällig vom Treffen in Dresden? Dann könnte es eventuell von mir sein.
Ja, ist es. Und nein, von Dir hatte ich gar nichts (bewusst ;) ) mitgenommen. Möglicherweise war der Bleiwurz ein unbeabsichtigtes Anhängsel an Callis' Taglilien :) .PS: Ich suche ihm einen Platz, wo er nicht viel Schaden anrichten kann. Trocken und sonnig und schön extra 8) .
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pearl
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Re:Wer kennt diese Pflanzen?

pearl » Antwort #17 am:

Ich hab sie unter anderem dort, wo Aster ageratoides 'Asran' versagt. Das sagt eigentlich alles. :P
was sie für einen ganz besonderen Problemstandort überaus geeignet macht. Ich sah Ceratostigma plumbaginoides am Fuße einer dichten Hecke hervorquellen und anmutig über einen Bordstein und unter einem Zaun auf den Gehweg geneigt blühen. Wunderbar! Heinbuchenhecke oder Eibenhecke mit Bleiwurz unterpflanzt und sonst gar nichts, das scheint mir die ideale Verwendung zu sein.
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uliginosa
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Re:Wer kennt diese Pflanzen?

uliginosa » Antwort #18 am:

Ich hätte noch ein paar Tulpenzwiebeln zum dazwischen stecken. Aber die würden da im humusarmen Boden wohl auch ohne viel Konkurrenz eher verhungern. :-X
Meine und mir überlieferte Erfahrungen sind da eher gegensätzlich. Meine Großeltern haben über 40 Jahre Tulpen zu Tausenden als Schnittblumen kultiviert: am besten gediehen und gedeihen sie hier im staunässefreien, humusarmen, braungelben Lehmboden. So auch mein Eindruck: je trockener und betonartiger der Lehm im Sommer ist, desto gesünder und vitaler sind die Tulpen. Und da ich von diesem sonst wenig segensreichen Bodentyp (viel wächst nicht, eben Aster 'Asran' und so Zeug) viel zu viel hab, sind Tulpen hier ungeachtet der W-Tier-Population die zuverlässigste Geophytengattung überhaupt. :DWas Lehm im Gegensatz zu wirklich armen Böden natürlich mitsichbringt: Nährstoffe. Und die werden überdies noch in blau zugeführt.
Na, dann probiere ich es mal dort mit den Tulpen. Wühlmäuse gab es da seit 7 Jahren nicht mehr. Knock on Wood. Quendula, als blinder Passagier ist Ceratostigma gut vorstellbar. 8)
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
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