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Moos auf den Wegen (Gelesen 7211 mal)

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Starking007
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Re:Moos auf den Wegen

Starking007 » Antwort #15 am:

Man muss nicht Essig wegen des Mooses verwenden,sondern um den Belag zu pflegen!Mann seid ihr deutsch! >:(
Gruß Arthur
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Gartenplaner
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Re:Moos auf den Wegen

Gartenplaner » Antwort #16 am:

Naja, hier ists ja eher das "soziale Umfeld" 8) Den Belag kann man nicht sehr gut erkennen, ist es gegossener Beton?Man sieht eine Stahleinfassung und eine Dehnungsfuge....es könnte aber auch so ein Epoxyd-Kies-Gußbelag sein, da sollte man dann besser nicht mit dem Brenner ran :o ;D Am einfachsten wäre wohl heißes Wasser (vielleicht ein spritzer Spüli) und ein Schrubber mit harten Naturborsten und schrubben.Oder der Stahlschrubber von Wiesentheo.Es gibt ja überall "Grünbelagsentferner", wenn man unbedingt mehr Chemie einsetzen möchte, der sollte, da für den Einsatz auf Terrassen und Ähnlichem gedacht, auch erlaubt (und relativ Umweltverträglich) sein.
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Aku.Ankka

Re:Moos auf den Wegen

Aku.Ankka » Antwort #17 am:

Man muss nicht Essig wegen des Mooses verwenden,sondern um den Belag zu pflegen!Mann seid ihr deutsch! >:(
Also gut deutsch ;D habe ich nachdem ich all diese Vorschriften gelesen habe endlich folgende Lösung entdeckt:Man entfernt das Moos grob (nicht Hochdruckreiniger denn sonst beschädigt man den Stein noch zusätzlich und die Fugen) und gibt auf die Stelle eine Ladung kochendes Wasser.Bei mir hat's geholfen.Allerdings muß man das bei einer schattigen, feuchten Stelle hin und wieder wiederholen - genau wie man das auch mit Pflanzengift tun müßte.
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Re:Moos auf den Wegen

martina 2 » Antwort #18 am:

Du sprichst in Rätseln. Janis und Wiesentheo, danke euch, da hab ich jetzt was gelernt. Leuchtet ja durchaus ein. Das hier sagt in etwa das Gleiche. Mit einem Stahlbesen werde ich wohl noch mehr von den kleinen Steinchen aus dem Belag lösen als beim normalen Kehren, aber was anderes wird wohl kaum Erfolg haben :-\ edit: Das sollte an Starking007 anschließen, hab zu lange gebraucht ::)
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Re:Moos auf den Wegen

martina 2 » Antwort #19 am:

Naja, hier ists ja eher das "soziale Umfeld" 8) Den Belag kann man nicht sehr gut erkennen, ist es gegossener Beton?Man sieht eine Stahleinfassung und eine Dehnungsfuge....es könnte aber auch so ein Epoxyd-Kies-Gußbelag sein, da sollte man dann besser nicht mit dem Brenner ran :o ;D Am einfachsten wäre wohl heißes Wasser (vielleicht ein spritzer Spüli) und ein Schrubber mit harten Naturborsten und schrubben.Oder der Stahlschrubber von Wiesentheo.Es gibt ja überall "Grünbelagsentferner", wenn man unbedingt mehr Chemie einsetzen möchte, der sollte, da für den Einsatz auf Terrassen und Ähnlichem gedacht, auch erlaubt (und relativ Umweltverträglich) sein.
Ich denke, daß das so ein Gußbelag ist. Heißes Wasser ist erst einmal eine gute Idee, das kann ich ja versuchen. Oder ich schick der Hausverwaltung Hundertwassers Verschimmelungsmanifest 8) ;D
Schöne Grüße aus Wien!
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Re:Moos auf den Wegen

martina 2 » Antwort #20 am:

Hier sieht man den Belag etwas besser:
Dateianhänge
ballerinakletterrose0.jpg
Schöne Grüße aus Wien!
Janis
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Re:Moos auf den Wegen

Janis » Antwort #21 am:

Es gibt ja überall "Grünbelagsentferner", wenn man unbedingt mehr Chemie einsetzen möchte, der sollte, da für den Einsatz auf Terrassen und Ähnlichem gedacht, auch erlaubt (und relativ Umweltverträglich) sein.
Ich hab mir die Beschreibung und das Merkblatt zu einem dieser Grünbelag-Entferner angeschaut (ich nehme an, die Produkte sind sich alle ziemlich ähnlich) und lese u.a.::gewässergefährdendverursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere AugenschädenFreisetzung in die Umwelt vermeidenSchutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragenwirkt vorbeugend gegen die Neubildung von Grünbelägen (mit anderen Worten wird nicht nachgespült)Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass die Verwendung dieser Grünbelag-Entferner auf Hofflächen legal wäre – aber legal hin oder her, ich persönlich würde solche Mittel schon wegen meiner Hunde nicht verwenden.Es bleibt also wirklich nur die mechanische Entfernung.Und ob heisses Wasser bei fast Minus Temperaturen etwas bewirkt?
LG Janis
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Re:Moos auf den Wegen

Gartenplaner » Antwort #22 am:

Wenns so ein Gußbelag ist, würd ichs erstmal mit einem Schrubber mit harten Naturborsten oder Plastikborsten versuchen, Stahlborsten könnten da neben herausgelösten Steinchen auch Kratzer verursachen...
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Re:Moos auf den Wegen

Gartenplaner » Antwort #23 am:

Oh :o Das scheint mir auch eine Hardcore-Variante zu sein...hatte jetzt eher so Flaschen vorm geistigen Auge, die es ab und an bei Aldi oder immer im Baumarkt-Reinigungssortiment gibt...Ich glaub allerdings auch nicht, dass diese einfachen Grünbelagsentferner mehr bringen als heißes Wasser und ordentlich schrubben[size=0]Meine Mutter hat für die kleine Betonplattenfläche im Gartenhof immer einen Schuß Klorix ins Schrubberwasser getan[/size] :-\
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Re:Moos auf den Wegen

Gartenplaner » Antwort #24 am:

Ich frag mich grad, wo Janis nach der Wirkung von heißem Wasser bei fast Minus-Temperaturen fragt, ob das für manche und speziell diesen Belag so gut ist - der extreme Temperaturunterschied könnte da vielleicht was "raussprengen"Pflanzliche Zellen werden den Temperaturschock jedenfalls nicht überleben, insofern wärs schon irgendwie wirksam...
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Re:Moos auf den Wegen

Kamelie » Antwort #25 am:

Vor Jahren schon ist mir aufgefallen, dass an Stellen an denen ich das Laub von Nachbars Nussbaum im Herbst nicht entfernt hatte, Garnichts mehr wuchs. (nachprüfen kann ich das nicht mehr, es gibt im ganzen Viertel keinen Nussbaum) Allerdings ist das Ausbringen von Walnuss Laub zum Zwecke der Entfernung von Moos auf Wegen eines Mietshauses nicht praktikabel und Flecken auf dem Belag machen die verrottenden Blätter auch. Das Moos auf Gehwegen zu entfernen ist unbedingt notwendig weil: feuchter Moos-Belag ist sehr rutschig feuchter Moos-Belag friert schon um 0° und ist noch viel gefährlicher weil man nicht sieht, dass es statt Moos eine dünne Eisschicht ist. (schmerzhafte eigene Erfahrung) Langsam verrottendes Nußbaumlaub ist vielleicht an anderen Orten eine Alternative zu Chemie. Saluti Kamelie
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Janis
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Re:Moos auf den Wegen

Janis » Antwort #26 am:

Das, würde ich sagen, wäre dann den Teufel mit dem Beelzebud austreiben. ;)Verrottendes Laub vom Walnussbaum habe ich als sehr rutschig in Erinnerung, und dass unter einem Walnussbaum nichts mehr wächst, kann ich auch nicht bestätigen.
LG Janis
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Re:Moos auf den Wegen

martina 2 » Antwort #27 am:

Ich frag mich grad, wo Janis nach der Wirkung von heißem Wasser bei fast Minus-Temperaturen fragt, ob das für manche und speziell diesen Belag so gut ist - der extreme Temperaturunterschied könnte da vielleicht was "raussprengen"Pflanzliche Zellen werden den Temperaturschock jedenfalls nicht überleben, insofern wärs schon irgendwie wirksam...
Ich denke, ich werde die zur Zeit herrschenden milden Temperaturen für einen Versuch nützen, hier hat es 8°C ;)
Das Moos auf Gehwegen zu entfernen ist unbedingt notwendig weil:feuchter Moos-Belag ist sehr rutschigfeuchter Moos-Belag friert schon um 0° und ist noch viel gefährlicher weil man nicht sieht, dass es statt Moos eine dünne Eisschicht ist. (schmerzhafte eigene Erfahrung)
Oh je. Das allein spricht gegen schöpferische Verschimmelung und kritische Verwitterung 8)
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Callis
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Re:Moos auf den Wegen

Callis » Antwort #28 am:

Ich rücke auf meinen Backsteinflächen dem Moos immer mit einem ordinären Maurerspachtel zuleibe, um erst mal die dickere Schicht abzuschaben. Das geht sehr gut, wenn das Moos feucht ist.Wenn die Fläche aber strukturiert ist, empfiehlt sich wahrscheinlich eine Drahtbürste, was vermutlich anstrengender ist.Hättest du anschließend die Möglichkeit die vom Moos befreiten Flächen zu sanden? Das muss ja nicht das ganze Jahr sein. Aber die Verteilung von Sand vermindert erstaunlich die Rutschgefahr. Und im Frühling kann man den Sand ja erstmal wieder zusammen kehren.
Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. (Umberto Eco)
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Wiesentheo
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Re:Moos auf den Wegen

Wiesentheo » Antwort #29 am:

Mann seid ihr deutsch! >:(
Na, was denn sonst ???
Der Vorteil der Klugheit besteht darin,dass man sich dumm stellen kann. -  Umgedreht ist das schon schwieriger.
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