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Mann/Frau erkennt sie kaum wieder (Gelesen 3675 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
- Mediterraneus
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Mann/Frau erkennt sie kaum wieder
Mir sind letztens ältere Kataloge von der Gräfin Zeppelin (1996) in die Hände gefallen, und auch von der Gärtnerei Simon hab ich noch so alte Teile.Es ist schon Wahnsinn, wie sich die Sortimente geändert bzw. erweitert haben. Z.B. Helleborus gabs damals gerade mal H. orientalis (versch. Farben, das war schon ein Highlight), H. foetidus und die Standardniger. Wildarten nahezu Fehlanzeige (außer bei Simon, deren Spezialität war das schon von Anfang an, ist aber nicht typisch für die gängigen Gärtnereien).Wenn ich heute schaue, was es alles an Helleboren gibt, kaum wiederzuerkennen, die Gattung.Ist euch das auch schon aufgefallen? Wie sehr sich die Sortimente geändert oder erweitert haben?
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Re:Mann kennt sie kaum wieder
was ist mit den frauen? :-\8);D
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"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze." hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos
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"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze." hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos
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Re:Mann kennt sie kaum wieder
Seit wann interessierst du dich denn für Frauen. 

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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
ausgebessertwas ist mit den frauen? :-\8);D

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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
Ja, ist mir aufgefallen.
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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
Anderes Beispiel:Pilzfeste Tafeltrauben. Neue Sorten gibt's seit einigen Jahren, bei denen man ohne Spritzen die tollsten Trauben ernten kann.Noch vor wenigen Jahren gabs "Königin der Weingärten" und sowas. Absolute Hätschelkandidaten für Profis. Heute kann jeder Trauben.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
:oauch wenn mir manche sortimentsveränderungen ebenso auffallen, ich kann irgendwie leider keine trauben. oder habe irgendwelche hätschelsachen ausgewählt.... Heute kann jeder Trauben.

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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
Bei Tafeltrauben macht es Sinn, sich nach regional zuverlässigen Sorten umzuschauen, in den Schrebergärten in Potsdam hatte fast jeder einen oder zwei Weinstöcke an der Laube und die machten einen überaus gesunden und kräftigen Eindruck. Horch dich mal bei deinen Nachbarn um und versuche es mit Stecklingen nochmal neu.:oauch wenn mir manche sortimentsveränderungen ebenso auffallen, ich kann irgendwie leider keine trauben. oder habe irgendwelche hätschelsachen ausgewählt.... Heute kann jeder Trauben.

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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
nix regional (und nix Steckling, das ist nicht erlaubt, in unten genannter Quelle ist ein Bericht bzgl Reblaus).Das Zauberwort heißt Osteuropa. Von dort kommt viel, was sich keiner zu denken getraut hatte.Z.B. da:www.rebschule-schmidt.deFrüher gabs bei den Rebschulen nur eine Handvoll Sorten, alle empfindlich.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
Ich kann das auch nicht - sollten wir in Berlin auch besser die Finger von weg lassen:oauch wenn mir manche sortimentsveränderungen ebenso auffallen, ich kann irgendwie leider keine trauben. oder habe irgendwelche hätschelsachen ausgewählt.... Heute kann jeder Trauben.

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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
Medi, manchmal ist es sinnvoll, erst den Text selber zu lesen bevor Du drauflos plapperst!
Verordnung zur Bekämpfung der ReblausStecklinge sind sehr wohl erlaubt und der Anbau von Wurzelreben auch, es sei denn, man wohnt in einem Weinanbaugebiet in dem die Reblaus nachgewiesen wurde, dann ist dort der Anbau von Wurzelreben untersagt. Ein bundesweites Anbauverbot gibt es nicht, sehr wohl aber eine Anzeigepflicht, wenn man in seinem Garten an den Wurzeln der Reben Rebläuse entdecken sollte. Darüber hinaus mögen Rebläuse keinen Sandboden, Zwergo wohnt in Berlin, mitten in der märkischen Sandbüchse, die auch nicht als großes Weinanbaugebiet bekannt ist. 


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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
Als bayerischer Staatsbürger bezog ich mich freilich auf §2 (1) der Bayerischen Verordnung zur Ausführung der Reblausverordnung vom 13.07.1989 ;)In Bayern darf man nicht, sonstwo sollte man wegen einem möglichen Reblausbefall nicht.www.lwg.bayern.de/weinbau/rebschutz_leb ... g/22387Ist aber im Prinzip wurscht, da man die bisher unbekannten osteuropäischen Reben (und Amerikanokreuzungen) nur veredelt von mehr oder weniger einem Anbieter in D bekommt.Je nach Unterlage sollten die Reben auch auf unterschiedlichen Böden wachsen. (Mehr dazu gibt's in einem gefühlt tausendseitigen Thread hier im Obstforum, die Freaks dort gärtnern auch in verschiedenen Böden)
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Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
Einspruch: Mein Nachbar in MGP (oilenpark) hat an der Südseite seiner sehr großen Scheune Weinreben hochgezogen. In guten Jahren macht er daraus Wein. In schlechten Jahren kommen ihm die Waschbären zuvor.Neuere Sorten ziehen sich entlang unserer gemeinsamen Grenze. Die Trauben schmecken sehr gut.Ich kann das auch nicht - sollten wir in Berlin auch besser die Finger von weg lassen
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re:Mann/Frau kennt sie kaum wieder
Es gibt Sorten, die kannste sowohl am Ufer des Titi -als auch des Arbersees pflanzen!!
Gruß Arthur
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Re:Mann/Frau erkennt sie kaum wieder
Vielleicht war das "Jeder kann Trauben" etwas zuviel, ersetzen wir es mit "Fast Jeder.." ;)Ich würde es aber jedem hier im Forum zutrauen, mit den neuen Sorten ist das einfacher als SchneeglöckchenEs gibt Sorten, die kannste sowohl am Ufer des Titi-als auch des Arbersees pflanzen!!

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