@kpc:ja, das Buch/die Bibel von Marie Luise Kreuter steht auch bei mir im Bücherregal ich habe es mir vor über 30 Jahren gekauft und verschlungen.............eigentlich erstaunlich, wie wenig davon an Aktualität verloren gegangen ist - und ja, auch wenn wir uns heute im Gartenforum zu den diversen Themen des gärtnerns austauschen können, so bleiben die meisten Weisheiten aus "Der Biogarten" immer noch richtig und aktuell.Nur das Prinzip der Mischkultur ist mir nicht symphatisch - ich werde ein System der 4-Felderwirtschaft praktizieren.@fromme Helene:Ja, 400 m² sind ein reelles Stück. Ich habe letztes Jahr begonnen es in mehrere Stücke zu unterteilen:- Einen Bereich nutze ich für mehrjährige Kulturen. Dort stehen bereits 2 Sorten Erdbeeren, Rahbarber und der Grünspargel soll jetzt dort auch noch hinzukommen.- einen Bereich habe ich im letzen Herbst mit 9 verschiedenen Himbeersorten bepflanzt. ausserdem stehen dort bereits eine Josta und mehrere Johannisbeeren (rot, schwarz, weiß)- ein Stück möchte ich nutzen, um einige Fütterrüben für die Pferde anzubauen.
- ein Teilstück werde ich mit Gründüngung einsäen und im Sinne eine Brachfläche ruhen lassen.- ein Stück ist für Starkzehrer vorgesehen- ein Stück ist für Mittelzehrer vorgesehen- ein Stück ist für Schwachzehrer vorgesehenDiese 4 sollen meine 4 "Felder" sein.
Ansonsten wäre es gewiss zu viel Gemüsegarten und wir könnten uns sicherlich spielen von Morgens bis Abend von Gemüse only ernähren - da würde mein Mann aber nicht mitmachen.Ja, vor dem Beikraut fürchte ich mich auch

- ich habe ja schon im letzen Jahr gesehen, was alles an Saat im Boden ruht, denn Hof und Grundstück haben 10 Jahre im Dornröschenschlaf gelegen und wurden nicht genutzt.Bevor man überhaupt ums Haus herumgehen konnte, mußten erst einmal der Wildwuchs an Bäumen und Sträuchern gerodet werden und da wo ich jetzt den Obst- und Gemüsegarten und die Streuobstwiese habe, war über 10 Jahre Grünland/ Stilllegungsfläche.Nun Herr Dingens, eine günstige Analyse, die nicht aussagekräftig ist, ist sicherlich nicht ihres Geldes wert gewesen.Nun bin ich also auf eine andere Art und Weise schlauer geworden - ich wollte ja eigentlich etwas über meinen Gartenboden wissen - statt dessen habe ich etwas über das Aktionsangebot des Kompostwerks erfahren.Aber für eine "erste Einschätzung" und "Eckdaten" ist die Analyse ja vielleicht doch gut genug - ohne die Untersuchung wüste ich jedenfalls nicht, daß das Kalium/Magnesiumverhältnis noch nicht passend ist und ich wüste auch nicht, daß reichlich Phosphor im Boden vorhanden ist.Wie diese Aussagen über den Bedarf an N im Boden erstellt werden, weiß ich ja nicht, aber womöglich gibt es ja Berechnungen die mithilfe der vorhanden Werte angestellt werden können, aus denen dann z.b. der N-Bedarf abgeleitet werden kann - wäre ja mal interessant, dies nachzufragen.Vielen Dank für Eure Beiträge!LGNemesia
Wir haben nur dieses eine Leben.