Sinnhaftigkeit von Opferbeet für Wühlmäuse (Topinambur)? (Gelesen 2771 mal)
Moderator: partisanengärtner
- laubentraum
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Sinnhaftigkeit von Opferbeet für Wühlmäuse (Topinambur)?
ich habe sehr viele Wühlmäuse auf meinem Grundstück. Die Nachteile von Gift sind mir geläufig, ich möchte keine Vögel oder Katzen vergiften.
Wie schätzt ihr die Anlage eines weiter entfernten (sehr großes Grundstück) Opferbeets ein? Ich denke an 7 Kilo Topinambur, mit guten Wünschen verscharrt?
Könnte es helfen oder ist es ein Ammenmärchen und die Wühlmäuse stehen gar nicht so auf Topinambur?
Werde ich unglücklich, wie mir eine Topinambur-Hasserin prophezeit hat, weil "du das Zeug nie mehr rauskriegst"?
Danke!
(Ich habe in einigen Bereichen gepostet, falls es eine ungeschriebene Regel gibt, die das Posten von zuvielen Anfängerfragen verbietet, bitte ich herzlich um PM, Danke!)
- oile
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Re: Sinnhaftigkeit von Opferbeet für Wühlmäuse (Topinambur)?
Eigentlich helfen nur finale Methoden, z. B. Topcat-Fallen.
Don't feed the troll!
- Kasbek
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Re: Sinnhaftigkeit von Opferbeet für Wühlmäuse (Topinambur)?
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,52758.msg2576731.html#msg2576731
Ganz so hoffnungslos wie dort ist die Lage bei Wühlmäusen zwar nicht, weil die Vermehrungsrate nicht ganz so groß ist wie bei der Fliege, aber angesichts von dem weit verzweigten Tunnelsystem wäre es Glückssache, wenn die unterirdischen Schadnager auf dem besagten Beet bleiben und Deine anderen Kulturen verschonen. Außerdem ist, wenn sich die Population dank Topinambur-„Fütterung“ gut vermehrt, das Futter dort irgendwann mal alle, und die Tiere schwärmen aus ::)
Wenn Du kein Gift einsetzen willst, nimm herkömmliche Schlagfallen (Topcat und sowas).
Edit: oile war schneller ;)
- laubentraum
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Re: Sinnhaftigkeit von Opferbeet für Wühlmäuse (Topinambur)?
Kasbek hat geschrieben: ↑14. Okt 2019, 17:13
Das Thema Ablenkfütterung hatten wir bei der Kirschessigfliege mal:
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,52758.msg2576731.html#msg2576731
Ganz so hoffnungslos wie dort ist die Lage bei Wühlmäusen zwar nicht, weil die Vermehrungsrate nicht ganz so groß ist wie bei der Fliege, aber angesichts von dem weit verzweigten Tunnelsystem wäre es Glückssache, wenn die unterirdischen Schadnager auf dem besagten Beet bleiben und Deine anderen Kulturen verschonen. Außerdem ist, wenn sich die Population dank Topinambur-„Fütterung“ gut vermehrt, das Futter dort irgendwann mal alle, und die Tiere schwärmen aus ::)
Wenn Du kein Gift einsetzen willst, nimm herkömmliche Schlagfallen (Topcat und sowas).
Edit: oile war schneller ;)
oh, hm. da war ich wohl etwas blauäugig....
das lass ich dann doch mal lieber! Danke!!!
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Re: Sinnhaftigkeit von Opferbeet für Wühlmäuse (Topinambur)?
Im Garten mit Lehmboden habe ich die Entfernung nicht mehr selbst hinbekommen, das habe ich meinen Sohn machen lassen.
Im Garten mit Sandboden tauchen immer wieder einzelne Exemplare auf (obwohl ich mal meinte, sie gründlich entfernt zu haben).
Die Wühlmäuse finden dieses Areal gänzlich uninteressant. Pfingstrosen sind wohl leckerer... ::)
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Re: Sinnhaftigkeit von Opferbeet für Wühlmäuse (Topinambur)?
...dann allerdings in Verbindung mit Fallen. Es klappt als Ablenkungsfütterung (und nebenbei dient's als Herbst-Bienenfutter) ganz gut. Vorausgesetzt, daß bei plötzlich welkenden Stengeln auch konsquent gehandelt wird ;).
Dabei bevorzuge ich allerdings die "W2". 8)
PS: Katzen oder Vögel vergiften sich nicht an unterirdisch angewendeten Giftködern auf Möhrchenbasis.
Morgen - sehen wir dann.
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Re: Sinnhaftigkeit von Opferbeet für Wühlmäuse (Topinambur)?
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Re: Sinnhaftigkeit von Opferbeet für Wühlmäuse (Topinambur)?
"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze." hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos