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Die Blendeneinstellung braucht bei meinen Fotos immer Fingerspitzengefühl. Was nützt einem ein scharfes Insektenauge, wenn (ohne Stacken) der Rest des Tieres dann schon völlig unscharf ist weil die Blende zu groß war. 1/2,8 ist also selten der optimale Ansatz. Ich bin noch am probieren.
Eine ziemliche geringe Schärfentiefe ist bei Makroobjektiven eigentlich immer der Fall, deshalb wurde vermutlich das Fokusstacking erfunden, weil es einfach nicht möglich ist, mit einem Makroobjektiv Motive vollständig scharf zu bekommen. Bei Deinem Beispiel mit der Fliege ist es eine günstige Lage der Fliege und Standort der Fotografin weshalb eine gute durchgängige Schärfe erreicht werden konnte. Wenn Du aber ein Insekt von vorne fotografierst, klappt es nicht, auch mit kleiner Blende. Fokusstacking am bewegten Motiv geht natürlich nicht. Bewegte Insekten benötigen außerdem eine geringe Belichtungszeit, je kleiner die Blende, desto länger die Belichtung, das ist nicht schön für Insektenfotos.
Es ist eine Wildbiene Gartenlady, neben Tagfaltern meine besonders geliebte Insektengruppe. Ja natürlich ist es eine der Grundregeln bei der Insektenfotografie die Kamera immer parallel zum Objekt zu halten, damit man möglichst viel des Tieres scharf abgebildet bekommt, außerdem immer in Objekthöhe fotografieren, niemals von oben, koste es was es wolle :o. Das eigentliche Problem aber ist die Geschwindigkeit einer Wildbiene!! Dagegen ist ein Käfer Kickifax ;D. Mich fasziniert es einfach diese Tiere, die ich so überaus schön finde so nah heranzuholen, dass man sie ganz genau betrachten kann. Das gelingt im Feld nie. Man muss das Fell sehen können :D. Auch Frontalansichten haben ihren ganz besonderen Zauber.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht. Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
Chica hat geschrieben: ↑22. Jun 2022, 20:22 ... Ich zeige euch wieder einmal ein sehr bewegliches Motiv: Osmia adunca, ein Weibchen der Natternkopf-Mauerbiene. Hier zeigt sich, dass es genau die richtige, längst überfällige Entscheidung war zusätzlich eine Kamera mit Wechselobjektiv zu kaufen. Ich kann das Tier, 8 bis 13 mm groß, endlich ausreichend formatfüllend abbilden :D. ...
Ich finde dieses Bild sehr eindrucksvoll und kann deine Herangehensweise bestens nachvollziehen!
Das freut mich sehr Wühlmaus :D.
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht. Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)