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Feldsalat (Gelesen 34506 mal)
- cydorian
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Re: Feldsalat
Schafft der Weizen es, den vom blühen im Mai abzuhalten?
- thuja thujon
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Re: Feldsalat
Es ist eine Sorte die nicht bestockt, dünn gesät, da wird noch genug Licht auf den Boden kommen, damit der Feldsalat vermutlich aussamen wird.
Ich habe allerdings noch genug Saatgut und ich weiß nicht, ob ich ihn in dem Beet haben will. Also wenn eine Weinbergsmischung reinkommt, dann kann auch Feldsalat bleiben.
Ich habe allerdings noch genug Saatgut und ich weiß nicht, ob ich ihn in dem Beet haben will. Also wenn eine Weinbergsmischung reinkommt, dann kann auch Feldsalat bleiben.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Bruno3120
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Re: Feldsalat
Bei uns wird ab Mitte August 14tägig bis Ende September gesäht. Dieses Jahr seit Anfang November Ernte.
- thuja thujon
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Re: Feldsalat
So würde ich es gerne machen. Mitte August steht aber noch so viel auf den Beeten, da fehlt meist schlicht der Platz.
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- Bruno3120
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Re: Feldsalat
Der 1. Feldsalat wird da ausgebracht wo die Erdbeeren nach 2 Jahren fertig sind, also immer genug Platz vorhanden. Der Salat lockert an diesen Stellen den Boden durch die starke Durchwurzelung nach 2 Jahren Erdbeeren sehr gut auf.
- lucullus_52
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Re: Feldsalat
Bei meiner Aussaat von Ende September tut sich leider gar nichts. Eventuell war es falsch von mir, nach der Aussaat noch 2-3cm frischen Mulch (Strauch- und Baumschnitt) darüberzustreuen...
Hauptsache, es blüht
- cydorian
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Re: Feldsalat
Die Spätsaat des Oktobers ist bei mir noch Anfang Dezember gekommen, in einer der häufigen Warmphasen. Bringt zwar nicht mehr viel, aber Spätsaaten sind sowieso immer Roulette, da rechnet man nur noch mit Erfolgschancen, nicht mit Erfolgsgarantie.
- thuja thujon
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Re: Feldsalat
Ich hatte Ende September die Sämaschine in einen anderen Garten fahren müssen und unterwegs die Säklappe für ein paar Meter geöffnet. Das ist ein schöner Streifen im Splitt geworden, allerdings ohne Nährstoffe doch nur sehr wenig entwickelt.
Bei Spätsaaten habe ich jedenfalls festgestellt, dass eine Düngung notwendig ist, und diese sofort nach dem auflaufen passieren sollte. Gibt man sie erst 5 Tage später, bleiben sie evtl nur halb so groß.
Wie schon weiter vorne im Strang aufgeführt, werden späte Düngergaben durchaus noch aufgenommen und verwertet. : viewtopic.php?p=3808138#p3808138
Bei Spätsaaten habe ich jedenfalls festgestellt, dass eine Düngung notwendig ist, und diese sofort nach dem auflaufen passieren sollte. Gibt man sie erst 5 Tage später, bleiben sie evtl nur halb so groß.
Wie schon weiter vorne im Strang aufgeführt, werden späte Düngergaben durchaus noch aufgenommen und verwertet. : viewtopic.php?p=3808138#p3808138
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- thuja thujon
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Re: Feldsalat
Der Feldsalat blüht wieder.
Auf der Baumscheibe
und im Vorbeet zwischen Durum
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- thuja thujon
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Re: Feldsalat
Die Tage war es dann soweit, die Samen sind ausreichend abgereift und es fing schon an mit ausfallen. Deshalb den Feldsalat runter vom Beet, in Schubkarren nachreifen lassen. Gestern das erste mal gedroschen. Sind schon wieder 2 Liter Saatgut. Das wird für viel Begrünung reichen.
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- thuja thujon
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Re: Feldsalat
Die Feldsalat Aussaat rückt näher bzw hat schon begonnen.
Samen gibts genug, grob vorgereinigt 3,5 Liter:
Etwas besser gereinigt noch 2,5 Liter
Im Beet wird nach der Stoppelbearbeitung noch falsches Saatbett gemacht. Falls es morgen regnen sollte, wird das meiste Unkraut wohl keimen und danach kann dann gesät werden. Wird also wohl Anfang September werden.
Samen gibts genug, grob vorgereinigt 3,5 Liter:
Etwas besser gereinigt noch 2,5 Liter
Im Beet wird nach der Stoppelbearbeitung noch falsches Saatbett gemacht. Falls es morgen regnen sollte, wird das meiste Unkraut wohl keimen und danach kann dann gesät werden. Wird also wohl Anfang September werden.
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Re: Feldsalat
Söderle, tt, durch den großen Salat-Erfahrungs-Faden bin ich ja nun auch (endlich) Deiner besonderen Leidenschaft für morgens-mittags-abends-Salatanbau-Größenordnungen auf die Spur gekommen... *gg* [Dachte ich mir doch, dass irgendwie sowas dahinter stehen muss...thuja thujon hat geschrieben: ↑1. Okt 2024, 22:31 Morgen gibts eine sanfte Startdüngung. Je früher, desto weniger kann man nehmen. Je später, desto weniger Effekt (Röschengröße) hat der Dünger.

Da ich selber schon ganz schön enttäuscht war über die Frühjahrssalat-Performance trotz der fetten Humusgrade meines Bodens (wo das ja GAR kein Thema sein sollte mit der ausreichenden Stickstoff-Versorgung), habe ich nämlich auch schonmal (mit etwas schlechtem Gewissen aber durchaus positivem Resultat) im Spätherbst etwas Horndünger (in Teelöffel-Dimensionen) der Erde beigefügt und - siehe da - wo das passierte, wuchs es in diesem Frühjahr irgendwie besser als an den nicht "extra" gedüngten Stellen...
Zum wirklich gezielten Düngen von Salatkulturen: Wie GENAU machst Du das mit dem (flüssigen) Startdüngen?
Nimmst Du für 1 Gramm N /m² dann 7 Gramm HornMEHL und rührst das in Wasser? Muss man das ne Zeit X stehen lassen vorm Ausgiessen?
Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will, der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.
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- thuja thujon
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Re: Feldsalat
Ich dünge in der Regel nicht flüssig, sondern fest.
Also bei Feldsalat warte ich bis die Keimblätter draußen sind und gebe dann Kalkammonsalpeter.
Wenn du den Düngeversuch nach Weihnachten 2021 meinst, da wurde spät gepflanzt, nicht gedüngt und es wurde nochmal 3 Tage wirklich warm mit über 20°C. Deswegen der vermutete Bedarf wegen Vegetationsschub, und das hatte sich ja auch bewahrheitet.
Da Ende Dezember schon Niederschläge da waren und die Vorräte vom Herbst eher ausgespült wurden, musste ein Dünger her, der auch bei Kälte ohne viel Aktivität im Boden funktioniert und neben N auch Schwefel enthält. Also schwefelsaurer Ammoniak, SSA, gegeben. Der hat 21%N, also 5g in der Menge Wasser lösen, dass er gleichmäßig auf der Zielfläche mit der Gießkanne verteilt werden kann.
Aber wie gesagt, das ist nicht Standard.
Hornmehl kannst du vor dem säen einarbeiten. Bedenke aber, dass nur knapp 60% vom Stickstoff der Hornspäne oder Mehl zur Verfügung stehen.
Schau mal hier auf die Netto-Mineralisation: https://n-expert.igzev.de/wp-content/up ... g_2021.pdf
Und dann ists beim düngen eigentlich wichtig den Zeitlichen Verlauf der Stickstoffaufnahme auch zu treffen, und nicht erst pflanzenverfügbaren N in der Wurzelzone verfügbar zu haben, wenn die Sache mit der Stickstoffaufnahme schon vorbei ist.
Grobe Richtlinien für viele Gemüse findest du zB hier: https://n-expert.igzev.de/wp-content/up ... esebau.pdf
Feldsalat tanzt bei dem ganzen ziemlich raus, weil er nicht sonderlich auf erhöhte Stickstoffgehalte reagiert. Der Anfang ist wie erwähnt wichtig, dass sich eine gesunde Wurzel etabliert die aus dem vollen schöpfen kann, danach kümmert er sich meist um sich selbst in einem normalen Boden.
Also bei Feldsalat warte ich bis die Keimblätter draußen sind und gebe dann Kalkammonsalpeter.
Wenn du den Düngeversuch nach Weihnachten 2021 meinst, da wurde spät gepflanzt, nicht gedüngt und es wurde nochmal 3 Tage wirklich warm mit über 20°C. Deswegen der vermutete Bedarf wegen Vegetationsschub, und das hatte sich ja auch bewahrheitet.
Da Ende Dezember schon Niederschläge da waren und die Vorräte vom Herbst eher ausgespült wurden, musste ein Dünger her, der auch bei Kälte ohne viel Aktivität im Boden funktioniert und neben N auch Schwefel enthält. Also schwefelsaurer Ammoniak, SSA, gegeben. Der hat 21%N, also 5g in der Menge Wasser lösen, dass er gleichmäßig auf der Zielfläche mit der Gießkanne verteilt werden kann.
Aber wie gesagt, das ist nicht Standard.
Hornmehl kannst du vor dem säen einarbeiten. Bedenke aber, dass nur knapp 60% vom Stickstoff der Hornspäne oder Mehl zur Verfügung stehen.
Schau mal hier auf die Netto-Mineralisation: https://n-expert.igzev.de/wp-content/up ... g_2021.pdf
Und dann ists beim düngen eigentlich wichtig den Zeitlichen Verlauf der Stickstoffaufnahme auch zu treffen, und nicht erst pflanzenverfügbaren N in der Wurzelzone verfügbar zu haben, wenn die Sache mit der Stickstoffaufnahme schon vorbei ist.
Grobe Richtlinien für viele Gemüse findest du zB hier: https://n-expert.igzev.de/wp-content/up ... esebau.pdf
Feldsalat tanzt bei dem ganzen ziemlich raus, weil er nicht sonderlich auf erhöhte Stickstoffgehalte reagiert. Der Anfang ist wie erwähnt wichtig, dass sich eine gesunde Wurzel etabliert die aus dem vollen schöpfen kann, danach kümmert er sich meist um sich selbst in einem normalen Boden.
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Re: Feldsalat
thuja thujon hat geschrieben: ↑3. Okt 2024, 09:35 (...) Ich bin aber kein Rentner, der 3 Tage lang Feldsalat mit der Pinzette vereinzeln kann, nur um ausreichend große Pflanzen zu bekommen. /quote]
Muss man ja auch nicht...![]()
Kennst Du die Jätefaust? Ein extrem praktisches Teil für solche feinen "groben" Zwecke. Navigiert selbst noch in engsten Feldsalatreihen mit geradezu chirurgischer Präzision... *gg*
https://www.testberichte.de/p/lucko-tes ... richt.html
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