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Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II (Gelesen 259669 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- hobab
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Vielleicht Phytophthora. Was ist für dich der normale grüne Helleborus? Für mich wäre das foetidus. Wenn du viridis meinst - die kreuzen sich leicht mit orientalis, also entweder Hummelchen, Bienen oder Staudenfans mit Pinsel…
Berlin, 7b, Sand
- AndreasR
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Bisher ist es mir leider nie gelungen, hier welche anzusiedeln, obwohl die in der Umgebung überall wachsen. Die Pflanzen sahen lange Zeit einwandfrei aus, wuchsen, aber irgendwann wurde das Laub plötzlich schlapp und danach schwarz. Wahrscheinlich also irgendein Pilz, oder ihnen fehlt es an irgendwas. Ich überlege, ob ich noch einen Versuch mit einer Pflanze aus dem hiesigen Wald versuche, aber ok, hier wachsen ansonsten H. niger und H. orientalis wunderbar, wenn H. foetidus nicht will, dann ist das halt so.
- sempervirens
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Ja denke auch es wird so ein Pilz sein. Kann man nicht viel machen oder ?
@andreas so war es bei der Pflanze auch von außen sah die die ganze Zeit top aus jetzt von heute auf morgen macht sie schlapp. Wundert mich ja weil andere foetidus die ich auf schwerem Tonigen Boden gesetzt haben das Problem bisher nicht haben. Aber so ist es ja oft man macht eigentlich alles richtig und wird dann doch nicht schlau warum es nicht geklappt hat.
Ja genau ich meinte damit viridis, weil diese Hier wild vorkommt. Aber gut zu wissen weil es mir etwas komisch vorkam das inmitten des Bestandes eine hybride vorkam.
Viridis ist was das angeht deutlich vitaler, hat aber dafür nicht den immer grünen Charakter
@andreas so war es bei der Pflanze auch von außen sah die die ganze Zeit top aus jetzt von heute auf morgen macht sie schlapp. Wundert mich ja weil andere foetidus die ich auf schwerem Tonigen Boden gesetzt haben das Problem bisher nicht haben. Aber so ist es ja oft man macht eigentlich alles richtig und wird dann doch nicht schlau warum es nicht geklappt hat.
Ja genau ich meinte damit viridis, weil diese Hier wild vorkommt. Aber gut zu wissen weil es mir etwas komisch vorkam das inmitten des Bestandes eine hybride vorkam.
Viridis ist was das angeht deutlich vitaler, hat aber dafür nicht den immer grünen Charakter
- sempervirens
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
In dem betroffenen Beet ist nun auch die zweite Helleborus foetidus abgestorben. Lediglich die Sorte "Sopron" scheint unbeeindruckt zu sein und überlebt.
Diese Beobachtung stützt eine Vermutung: Ein Freund kultiviert "Sopron" seit über fünf Jahren erfolgreich im Topf, während andere Sorten oder als Wildform verkaufte Foetidus nicht mehr als 2 Jahre geschafft haben. Ihr langsamerer Wuchs könnte sie, gerade auf nährstoffreichen Böden, weniger anfällig für Pilzkrankheiten machen. Interessanterweise zeigen meine gleichzeitig gesetzten Wildformen von H. foetidus in einem nur wenige Meter entfernten Nachbarbeet noch keinerlei Ausfallerscheinungen.Obwohl der Boden dort feuchter und nährstoffreicher sein sollte:
Die Pflanze verhält sich also ähnlich wie Schrödingers Katze 
Als Ersatz für die Ausfälle habe ich vorerst die Iris foetidissima gepflanzt. Damit erhalte ich den immergrünen Aspekt, muss aber auf die frühe Blütezeit verzichten.
Als Ersatz für die Ausfälle habe ich vorerst die Iris foetidissima gepflanzt. Damit erhalte ich den immergrünen Aspekt, muss aber auf die frühe Blütezeit verzichten.
- sempervirens
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Eine bereits abgeschriebene treibt jetzt doch nochmal aus, aber ich denke die wird es auch nicht mehr so lang machen:
Sopron weiterhin Vital, ich denke ich werde mir noch ein paar Sopron zulegen, um meine Hypothese der höheren Resistenz zu überprüfen:
Schade nur das in den meisten SHops out of Stock ist :/
- Mediterraneus
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Du wirst irgendwann eh deinen eigenen Strain haben, der sich bei dir wohlfühlt.
Einfach immer die gesunden Sämlinge stehen lassen.
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Viel Glück wünsche ich dir, semper.
Hier ist Sopron in der 3.Saison -2025 - leider nicht mehr aufgetaucht.
Hier ist Sopron in der 3.Saison -2025 - leider nicht mehr aufgetaucht.
"Ökonomie besteht darin, dem Menschen vor Augen zu führen, wie wenig er wirklich über das weiß, was er planen zu können glaubt."
Friedrich August von Hayek
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Ich habe gehört, dass Helleborus foetidus eher kurzlebige Pflanzen wären.
- Nox
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Bei mir wachsen und versamen sich die H. foetidus wunderbar: Ich habe vor 5 Jahren zwei Exemplare "Western Flisk" gesetzt, sie waren aber unterschiedlich: Eines mit roten Stielen, eines mit grünen.
Die beiden konnten gut miteinander und versamen sich üppig. Standort eher sehr schwierig: schattig bis halbschattig, im Wurzeleinzugsbereich einer Douglasie. Die Winter sind hier sehr mild und feucht, im Sommer herrscht schon mal Dürre. Boden ist sauer, sie wachsen zwischen Rhododendron:

Die Aufnahme ist vom 20.Januar 2023, nach 3 Wachstumsjahren.
Leider noch kein Bild vom Bestand heute, kommt vielleicht noch.
Die beiden konnten gut miteinander und versamen sich üppig. Standort eher sehr schwierig: schattig bis halbschattig, im Wurzeleinzugsbereich einer Douglasie. Die Winter sind hier sehr mild und feucht, im Sommer herrscht schon mal Dürre. Boden ist sauer, sie wachsen zwischen Rhododendron:
Die Aufnahme ist vom 20.Januar 2023, nach 3 Wachstumsjahren.
Leider noch kein Bild vom Bestand heute, kommt vielleicht noch.
- sempervirens
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Vielen Dank ! Ja ich denke auch die werden sich dorthin verständigen wo sie sich wohlfühlen. Wunderte mich einfach nur das aber Sopron bisher so dankbar gewesen ist. Viele sind jetzt leider schon vor der ersten Blüte gestorben, aber ich habe ja zum Glück noch einige die jetzt in jedem Fall blühen werden. Das sie nicht besonders langelebig sind ist mir klar, aber das einige schon innerhalb eines Jahres das zeitliche Segnen hätte ich nicht erwartet, denn ich meine ich hätte meine ersten Foetidus erst letztes Jahr im Herbst gesetzt. Aber habe ja auch meinen lokalen Viridis Strain, die ist immerhin sehr langlebig, wenn auch von der Blattschmuckwirkung deutlich schwächer
- sempervirens
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Viridis zeigt sich jetzt auch und bringt frisches Grün zum baldigen Winter Beginn
Sopron steht nach -10 grad etwas besser dar als andere Helleborus Sorten
- Mediterraneus
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Zum Thema "kurzlebig":
Ich habe mir ja im Laufe der Zeit einige der Arthybriden zugelegt. H. x nigercors, x glandorfensis und wie sie alle heißen.
Nahezu alle sind immer weniger geworden und verschwunden, ob 'Annas Red', 'Ice'n Roses Red', 'Glendas Gloss' etc.
Die einzigen Pflanzen die sich gehalten haben und sich gaaanz zaghaft vermehren sind die H. x nigercors der ersten Generation 'Icebreaker Fancy'. Päppeln muss ich H. x ballardiae 'Merlin', aber die ist auch noch da.
Alle anderen werden schon im Jahr der Pflanzung weniger, im Folgejahr kommen noch ein paar Blätter und das wars dann.
Ist das bei euch auch so?
Ich habe in letzter Zeit angefangen, die Pflanzen im Winter während ihrer Wachstumszeit mit Blaukorn zu füttern, es scheint etwas besser zu werden.
Im Gegenzug dazu wachsen die Helleborus x hybridus wie Unkraut. Auch H. argutifolius vermehrt sich und x sternii. Eigentlich wachsen bei mir alle Helleboren gut, außer diese Arthybriden.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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- Nox
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Meine Ice 'n Roses machen sich alle prächtig:
Red, Early Red und Picotee. Red habe ich im Januar 2020 als erste gepflanzt und sie wurde gewaltig, stand aber ein wenig abseits. Diesen Herbst konnte ich ein Stück abstechen und woanders hinpflanzen: Sie hatte mehrere neue Triebspitzen rund um ihren ersten zentralen Trieb gebildet. Das ganze Ding hat 80cm bis 100cm
Durchmesser, wenn man die Blätter, die auf der Erde liegen, mitrechnet.
Sie bekommen ab und an Holzasche und Blaukorn, idealerweise schon im September. Bin nicht überall hingekommen, werde es jetzt noch nachholen.
Ich hatte auch schon Verluste, z.B. HGC Maestro wollte bei mit nicht, auch eine Ice 'n Roses (Sorte weiss ich nicht mehr, habe sie dann nachgekauft und sie war problemlos). Wenn das passierte, dann waren sie infiziert mit einem Pilz, der am Stängelgrund Fäulnis verursachte. Da muss man beim Kauf die Augen aufhalten.
Was meinst Du mit Helleborus x hybriden ?
Ich habe etliche namenlose halbgefüllte und gefüllte H. orientalis, neben einer habe ich zu meiner grossen Freude eine handvoll Sämlinge entdeckt und den Jätefinger schnell zurückzucken lassen.
Red, Early Red und Picotee. Red habe ich im Januar 2020 als erste gepflanzt und sie wurde gewaltig, stand aber ein wenig abseits. Diesen Herbst konnte ich ein Stück abstechen und woanders hinpflanzen: Sie hatte mehrere neue Triebspitzen rund um ihren ersten zentralen Trieb gebildet. Das ganze Ding hat 80cm bis 100cm
Durchmesser, wenn man die Blätter, die auf der Erde liegen, mitrechnet.
Sie bekommen ab und an Holzasche und Blaukorn, idealerweise schon im September. Bin nicht überall hingekommen, werde es jetzt noch nachholen.
Ich hatte auch schon Verluste, z.B. HGC Maestro wollte bei mit nicht, auch eine Ice 'n Roses (Sorte weiss ich nicht mehr, habe sie dann nachgekauft und sie war problemlos). Wenn das passierte, dann waren sie infiziert mit einem Pilz, der am Stängelgrund Fäulnis verursachte. Da muss man beim Kauf die Augen aufhalten.
Was meinst Du mit Helleborus x hybriden ?
Ich habe etliche namenlose halbgefüllte und gefüllte H. orientalis, neben einer habe ich zu meiner grossen Freude eine handvoll Sämlinge entdeckt und den Jätefinger schnell zurückzucken lassen.
- Mediterraneus
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Re: Helleborus Wildarten + "interspecies hybrids" II
Helleborus x hybridus sind die gängigen 'Lenzrosen', also im Prinzip irgendwie mal aus H. orientalis entstanden. Gefüllt und ungefüllt. Die sind alle fruchtbar und säen sich aus. Jeder Sämling ist anders, also eine spannende Geschichte, die Teile gibts im Helleborusfaden zu bewundern.
Im Gegensatz dazu sind die Arthybriden (interspecies hybrids')meist steril, lassen sich nicht über Samen vermehren, werden meist im Labor vermehrt.
Ich habe mir deshalb welche zugelegt, in der Hoffnung, sie irgenwann teilen zu können. Sie stehen ja allzu verlockend in der Winterzeit in den Gartencentern. Aber die Dinger wollen bei mir partout nicht wachsen. Eine 'Annas Red' hat z.B. recht lange ausgehalten, bekam dann aber übelst Pilz, so dass ich sie rausgeschmissen habe.
Spannend, dass die bei dir so gut wachsen, brauchen sie etwa mildere Winter, mehr Feuchtigkeit im Sommer oder leichteren Boden? Du hast ja auch Lehm, sauer noch dazu, das mögen Helleboren ja eigentlich gar nicht
Im Gegensatz dazu sind die Arthybriden (interspecies hybrids')meist steril, lassen sich nicht über Samen vermehren, werden meist im Labor vermehrt.
Ich habe mir deshalb welche zugelegt, in der Hoffnung, sie irgenwann teilen zu können. Sie stehen ja allzu verlockend in der Winterzeit in den Gartencentern. Aber die Dinger wollen bei mir partout nicht wachsen. Eine 'Annas Red' hat z.B. recht lange ausgehalten, bekam dann aber übelst Pilz, so dass ich sie rausgeschmissen habe.
Spannend, dass die bei dir so gut wachsen, brauchen sie etwa mildere Winter, mehr Feuchtigkeit im Sommer oder leichteren Boden? Du hast ja auch Lehm, sauer noch dazu, das mögen Helleboren ja eigentlich gar nicht
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