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winterharte mandel - sortenempfehlung? (Gelesen 63630 mal)

Obstgehölze, Beerensträucher und Wein (Veredlungen, Unterlagen, Schnitte und Selektionen) sowie Staudenobst (Erdbeeren)

Moderator: cydorian

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cydorian
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Re: winterharte mandel - sortenempfehlung?

cydorian » Antwort #225 am:

In #210 ist der Link zu aktuellen Erfahrungen.
Muschelkalk bei dir, bei mir auch, da wären arteigene Unterlagen oder Hybriden daraus zu empfehlen.
Wild Obst hat geschrieben: 17. Jan 2026, 12:42 Ferragnes und Ai leben noch.
Das sind INRA-Sorten und genau die Herkunft, die am besten funktioniert, weil bei ihrer Züchtung Moniliaresistenz wichtig war, bei in D gängigen alten Sorten (Züchtung existiert keine, interessiert niemand) herrschen durchweg Moniliakatastophen.
Wild Obst
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Re: winterharte mandel - sortenempfehlung?

Wild Obst » Antwort #226 am:

Danke für die Antwort.
So richtig überzeugen tut mich Ferragnes aber auch nicht. Aber überlebt zumindest. Dann starte ich erst mal keinen neuen Versuch, oder erst, wenn mir mal eine auf GF 677 über den Weg läuft.
Tomesen
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Re: winterharte mandel - sortenempfehlung?

Tomesen » Antwort #227 am:

Ich hab meine Mandeln eigentlich alle auf Pfirischsämlinge veredelt, nur Vama habe ich auf Kirschpflaume gekauft.
Meine Ferragnes stammt sogar von Reisern von @Wild Obst (ca 2019?), ist mittlerweile > 5m hoch und wirft seit zwei/drei Jahren ordentlich Ertrag ab. Ich mag sie entweder noch frisch vom Baum oder gut getrocknet bzw. leicht geröstet. Knacken geht meistens mit den Fingern oder ganz leicht mit einem Nussknacker. Vama ist durchaus ähnlich, steht aber ums Eck an einer Südwand. Deswegen blüht sie Ende Februar, hat keinen Bestäuber und ist sehr spätfrostgefährdet. Ich habe aber noch einen zweiten, etwas schattiger gelegenen Baum. Der sollte auch bald in Ertrag kommen.
Robijn habe ich schon am längsten. Die ist ertragreich und unkompliziert, aber als Pfirsichhybride nix zum roh essen. Sie braucht auch mehr Schnitt, wie ein Pfirsich und ist wahrscheinlich ein guter Bestäuber. Für Gebäck hätte sie ein super Aroma, aber weil es einen Schraubstock zum knacken braucht, habe ich die letzten Jahre mehr geerntet, als am Ende verwertet.
Flour en bas hat 2025 zum ersten mal getragen. Eine echte Mandel mit harter Schale. Auch nicht schlecht, aber tendenziell nicht so wüchsig wie Ferragnes.
Ferraduel hatte ich mal als Bestäuber auf meine Vama veredelt, ist aber verkommen.
Lauranne sitzt als Gipfel auf einer zweite Ferragnes. Der Baum ist bis jetzt aber ziemlich blühfaul und produziert nur Äste. Vielleicht ist es ja dieses Jahr so weit.
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