Mit Orchideen im Zimmer bin ich anfangs genau an derselben Stelle gescheitert. Die ersten Phalaenopsis sahen gut aus, bis ich sie zu gut gemeint habe und ständig gegossen wurde.
Erst als ich gelernt habe, Trockenphasen auszuhalten und nicht auf jeden schrumpeligen Luftwurzel-Reflex zu reagieren, wurde es stabil. Die Luftfeuchte war bei mir ebenfalls der Knackpunkt, Sprühen brachte kaum etwas, eine einfache Wasserschale in Fensternähe dagegen schon.
Interessant war, wie sensibel manche Pflanzen auf minimale Standortwechsel reagierten. Seitdem fasse ich gesunde Orchideen möglichst wenig an und lasse sie einfach machen.
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Orchideen im Zimmer (Gelesen 604488 mal)
Moderator: Phalaina
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Re: Orchideen im Zimmer
Ja ich glaube da muss ich mich auch noch zügeln, beim Wässern meine ich.
Bei der Nopsen versuche ich die Regel folgen, erts wenn die Luftwurzeln grau sind, zu giessen. Die anderen sind eher die "säufer" typen, da schaffe ich sie vielleicht nicht zu übergiessen. (Cochleanthes, Zygopetalum, Cymbidums).
Bei der Nopsen versuche ich die Regel folgen, erts wenn die Luftwurzeln grau sind, zu giessen. Die anderen sind eher die "säufer" typen, da schaffe ich sie vielleicht nicht zu übergiessen. (Cochleanthes, Zygopetalum, Cymbidums).
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Re: Orchideen im Zimmer
Also seitdem ich die Methode entwickelt hatte, die Nopsen in den Übertöpfen nur alle 14 Tage für einige Zeit komplett mit Wasser zu fluten und dann abzugießen, wodurch dann auch das Rindensubstrat wenigstens Feuchtigkeit aufsaugen kann, hatte ich keine Probleme mehr mit dem Gießen.
Nopsen mögen eher trocken als zu dauerfeucht.
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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Re: Orchideen im Zimmer
Für die größeren Phalaenopsis-Varietäten (und damit die allermeisten Hybriden) ist die von Gartenplaner beschriebene Methode genau richtig und auch einleuchtend, wenn man sich vergegenwärtigt, dass es im Grunde genommen semi-sukkulente Pflanzen sind. Junge Pflanzen und auch die kleineren Arten brauchen hingegen eine etwas gleichmäßigere Feuchtigkeit und reagieren positiv auf tägliches Einsprühen des Wurzelbereichs und des Substrats (mit ebenfalls nur gelegentlichem Durchgießen).
Exzessiv am Tage auf die Blätter zu sprühen macht meiner Erfahrung nach nur wenig Sinn, es sei denn, man sprüht bei großer Hitze (aber nicht in voller Sonne), um den Pflanzenkörper etwas abzukühlen. Phalaenopsis sind CAM-Pflanzen, das heißt, sie haben ihre Spaltöffnungen am Tage zur Verdunstungsminimierung ohnehin geschlossen und öffnen diese zur CO2-Aufnahme und -fixierung nachts.
Ähnlich leicht im Zimmer zu pflegen wie die meisten Nopserln ist Paphiopedilum insigne und ihre Hybride (mit Paph. spicerianum) Paph. x Leeanum, besonders, wenn ein Fensterplatz in einem etwas kühleren Zimmer zur Verfügung steht. Früher waren sie weitverbreitete Pfleglinge, heute sind sie seltener zu sehen. Hier blühen gerade beide:
Ähnlich leicht im Zimmer zu pflegen wie die meisten Nopserln ist Paphiopedilum insigne und ihre Hybride (mit Paph. spicerianum) Paph. x Leeanum, besonders, wenn ein Fensterplatz in einem etwas kühleren Zimmer zur Verfügung steht. Früher waren sie weitverbreitete Pfleglinge, heute sind sie seltener zu sehen. Hier blühen gerade beide: