Ich habe ein Wiesengrundstück, Nordhang, das sehr stark mit Moos bewachsen ist. Im Waldnähe locker mal 10 cm mächtig.
Für die Gemüseanzucht mische ich seit einigen Jahren mein Substrat selbst, darunter auch Laubkompost und Holzfasern. Torfhaltig ist zwar besser aber aus verschiedenen Gründen bleibe ich beim selbst mischen Torffrei.
Mein Gedanke: Analog zu Laubkompost könnte man einen Moos-Kompost ansetzen, als Zuschlagstoff für das Anzuchtsubstrat. Dazu würde ich das Moos vom Grunstück ernten.
Als Nebeneffekt vom Moos ernten erhoffe ich mir mehr krautige Pflanzen und Gräser.
Zeitverschwendung oder einen Versuch wert?
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Moos-Kompost als Substatzuschlag (Gelesen 169 mal)
- oile
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Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.
Re: Moos-Kompost als Substatzuschlag
Soviel ich weiß, hat Moos eine antibakterielle und fungizide Wirkung. Das würde die Kompostierung erschweren. Wenn Du so viel hast, dass Du an eine gesonderte Kompostierung denkst, könntest Du das Moos auch als Mulchmaterial nutzen.
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Ich an Deiner Stelle würde aber freudig das Moos dort lassen, wo es wächst und Stauden pflanzen, die es schattig und feucht mögen.
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Ich an Deiner Stelle würde aber freudig das Moos dort lassen, wo es wächst und Stauden pflanzen, die es schattig und feucht mögen.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
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- wallu
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Re: Moos-Kompost als Substatzuschlag
Als wir noch vor Jahren den Rasen die Wiese vertikutiert haben, fielen immer viele Schubkarren voll Moos an. Nach 1-2 Jahren hatten die Haufen eine ockerbraune, torfartige Konsistenz, waren aber nur wenig verrottet.
Viele Grüße aus der Rureifel
- jardin
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Re: Moos-Kompost als Substatzuschlag
Ich habe gelesen, daß es Versuche gibt Sphagnum Moos als Torfersatz zu verwenden.
Das Problem dürfte aber sein, die entsprechenden Mengen dieses Mooses für die industrielle Blumenerdenproduktion zu bekommen.
Das Problem dürfte aber sein, die entsprechenden Mengen dieses Mooses für die industrielle Blumenerdenproduktion zu bekommen.
- thuja thujon
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Re: Moos-Kompost als Substatzuschlag
Ich würde definitiv kompostieren und probieren, auch mit dem Feuchtigkeitsgehalt während der Kompostierung.
Man kann mit den langen Torf(Moos)fasern nur gewinnen und salzarm auflockern, wenn Laubkompost schon über den Punkt und zu schmierig ist.
Der große Vorteil ist ja gerade, dass es sich nicht soo schnell zersetzt, sondern die Struktur für ein organisches Substrat lange behält.
Man kann mit den langen Torf(Moos)fasern nur gewinnen und salzarm auflockern, wenn Laubkompost schon über den Punkt und zu schmierig ist.
Der große Vorteil ist ja gerade, dass es sich nicht soo schnell zersetzt, sondern die Struktur für ein organisches Substrat lange behält.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
Re: Moos-Kompost als Substatzuschlag
Laubkompost ist im 3. Jahr meist sehr fein Zersetzt. Ich nehm ihn trotzdem noch. Alleine ist der nass aber nicht formbeständig, weich. Hält natürlich nicht so viel Wasser wie Torf.
Ich hab noch einen Komposthaufen, wo auch Unkraut und Co. rein kommen. Da landet auch ab und zu Moos. nach 1, 2 Jahren ist das meist mürbe, so dass es durch den Kompostsieb durch gerieben werden kann.
Ich denke, ich werde das mal testen. Das Grundstück liegt auch am Hang da kann man halbwegs mühelos abrechen.
Ich hab noch einen Komposthaufen, wo auch Unkraut und Co. rein kommen. Da landet auch ab und zu Moos. nach 1, 2 Jahren ist das meist mürbe, so dass es durch den Kompostsieb durch gerieben werden kann.
Ich denke, ich werde das mal testen. Das Grundstück liegt auch am Hang da kann man halbwegs mühelos abrechen.