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Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte (Gelesen 87811 mal)

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DerTigga
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

DerTigga » Antwort #600 am:

Sonnenscheinplatz hat geschrieben: 21. Jan 2026, 16:14 Ja oile, danke, da bin ich ganz bei dir.
@Tigga: solche Verhaltensrügen bringen uns nicht weiter. Konzentriere dich auf das Problem und poste inhaltlich, wie oile.
Interessante Taktik von dir, dein Fehlverhalten / -argumentieren aus der Schußlinie zu kriegen.
Das ich mich längst drauf konzentriere, nämlich auf dich, darf eben einfach nicht wahr sein.
Was vorhersagbar war, du machst eben (verhaltenstechnisch) nixmehr an und bei anderen falsch, nurnoch die an und bei dir. Was erkennen 'die' auch einfach nicht das dir Rechenschaft schuldig sein an, verweigern sogar das endlich dochnoch einknicken, angesichts deines mit jenem suspekten "wir" Meinungsverstärker angewackelt kommens..
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Sonnenscheinplatz
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Sonnenscheinplatz » Antwort #601 am:

Nu denn Tigga, suhle dich im Elend, aber bitte ohne mich.
Zuletzt geändert von Sonnenscheinplatz am 21. Jan 2026, 22:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Gartenplaner
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Gartenplaner » Antwort #602 am:

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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

thuja thujon » Antwort #603 am:

Kalkung, gerade im Klimawandel immer wichtiger:
https://www.topagrar.com/acker/news/dar ... 22461.html

Ich machs im Frühjahr mit der Grunddüngung mit Kalkstickstoff, weil sandiger Lehm auf Calciumcarbonat nur schlecht reagiert.
Abgesehen davon besitze ich selbstverständlich kein Auto und mache auch keine Heizung an.
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pearl
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

pearl » Antwort #604 am:

na ja, der Artikel ist ziemlich wischiwaschi. Es gibt Pflanzen, die können Düngeminerale aus Böden mit niedrigem pH aufnehmen und welche, die können die aus Böden mit höherem pH aufnehmen. Wobei Ackerpflanzen wohl meist unspezifisch sind und im Bereich von pH 6 am besten wachsen.
.
Auf Böden mit niedrigen pH Werten wachsen mediterrane Pflanzen schlecht. Kalk, Düngekalk ausbringen bringt es nicht. Hab ich ein paar Jahre gemacht, die Bart-Iris und Päonien sind immer schlechter gewachsen. Ich habe hier basenreichen Lehm. Also ursprünglich Löss im unteren Neckartal aus dem der Kalk ausgewaschen ist. Die Lössböden im Kraichgau sind besonders fruchtbar.
.
Die Problematik bei Sandböden (alle Sandböden haben lehmige Anteile) besteht darin, dass sie nicht genügen Kationenaustauscher haben um Düngesalze im Boden zu halten. Kalk wird ausgewaschen. Entscheidend ist den Lehmanteil zu erhöhen. Feldspate sind gute Kationenaustauscher. Quarzsande sind das nicht.
.
Für saure Böden, basenreich oder nicht, ist Jurakalk effizient. In grober Körnung - 7/11 nehme ich - hat man ein Depot, die ausgewaschene Kalkmilch liefert ständig Calciumcarbonat nach. Meine Bart-Iris und Päonien gedeihen seitdem ich die Flächen Jahr für Jahr mit Jurakalk mulche.
Zuletzt geändert von pearl am 22. Jan 2026, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.
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solosunny
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

solosunny » Antwort #605 am:

Also was ich bis jetzt nicht begriffen habe, obwohl schon mehrfach gehört , wie kann ein saurer Boden basenreich sein ?
Wer kann mir das mal erklären?
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pearl
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

pearl » Antwort #606 am:

weil Feldspate basenreiche Mineralien sind.
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pearl
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

pearl » Antwort #607 am:

KI: "Lehm entsteht als Verwitterungsprodukt der Natur und besteht aus Sand, Schluff (Quarzmehl) und Ton. Ausgangstoffe dieser Verwitterung sind in der Hauptsache Feldspate, also Mineralien der Urgesteine (Granit besteht z. B. aus Quarz, Feldspat und Glimmer.)"
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Rokko21 » Antwort #608 am:

Basenreiche Niedermoore haben meist einen pH Wert von 5 bis 6,5 also leicht sauer. Der PH Wert schwankt je nach Zufluss der meist kalkhaltigen Wässer durch Flüsse oder Bäche. Das unterscheidet die Niedermoore von Hochmooren, die nur durch Regenwasser gespeist werden und dadurch noch saurer sind.
Nach dem Prinzip Niedermoor habe ich meinen Teichrand gestaltet.
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pearl
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

pearl » Antwort #609 am:

hier im Rotsandstein Odenwald wird der Wald jährlich gekalkt.
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KI: "Für die Waldkalkung wird fast ausschließlich kohlensaurer dolomitischer Magnesiumkalk verwendet, der als feines Pulver per Hubschrauber ausgebracht wird, da er Calcium und viel Magnesium liefert, langsam wirkt und die Bodenstruktur verbessert. Alternativ kann bei Magnesiummangel auch Magnesiumkalk genutzt werden, aber oft wird ein Magnesium-freier Mischkalk bevorzugt, wenn der Boden keine Magnesiumzufuhr benötigt.
Warum kohlensaurer Magnesiumkalk?
Langsame Wirkung: Er löst sich langsam auf, was eine langfristige pH-Wert-Verbesserung im Waldboden bewirkt, anstatt den Boden zu schnell zu verändern.
Zwei Nährstoffe: Er liefert gleichzeitig Calcium (Ca) und Magnesium (Mg), die beide als wichtige Nährstoffe für die Bäume dienen.
Bodenstruktur: Er verbessert die Basensättigung und die Bodenstruktur, was das Wurzelwachstum fördert und die Bäume widerstandsfähiger gegen Trockenheit macht.
Andere Kalkarten:
Magnesiumfreier Kalk: Bei ausreichend Magnesium im Boden wird magnesiumfreier Kalk (reiner kohlensaurer Kalk) eingesetzt.
Reiner Kalkstein (Dolomit): Wird oft aus süddeutschen Steinbrüchen gewonnen und fein gemahlen.
Ausbringung und Zweck:
Hubschrauber: Aufgrund der großen Flächen erfolgt die Ausbringung meist mit dem Hubschrauber.
Bodenschutz: Ziel ist die Neutralisierung von sauren Niederschlägen und die Wiederherstellung eines für Bäume und Bodenlebewesen günstigen Milieus."
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Aus süddeutschen Steinbrüchen wird Jurakalk gewonnen. Der Handel ist da offenbar großzügig mit der Terminologie.
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