lernt man mehr von einem wirklichen „alten“ und erfahrenen Portugiesen.
Und er nennt sich nicht Boss
Moderator: cydorian
Wien Umgebung 248m
Es gab Zeiten, du musst in diesem Thread nur ein paar Tausend Seiten zurückthuja thujon hat geschrieben: ↑29. Jan 2026, 21:42 Mmmhh, ich bin jetzt nicht so wirklich überzeugt. Feigenwissen gabs vor Jahren schon bei den alten Leuten, die haben einfach Steckhölzer gemacht und das weitergereicht, ohne Brimborium, nur ein paar Tips. Neues vermisse ich.
Ross lässt mir manchmal die Zehennägel aufrollen. Was er da erzählt ist für mein Hamburger/wendländisches Klima kaum verwendbar. "Main crop" mit Herbstfeigen ? Der Glückliche. Es bleibt für mich eine exotische Unterhaltung mit wenig Wert.datou hat geschrieben: ↑29. Jan 2026, 22:14 Wissen über die Kultivierung von Feigen gibt es in Teilen Deutschlands sicher schon länger, aber das bezog sich dann doch eher auf eine oder vielleicht zwei Sorten. Oder einfach auf "die Feige". Über das Internet hat man heute Zugriff auf eine Art "Schwarmintelligenz". U.a. ist Ross the Figboss ist ein unterhaltsamer und z.T. recht informativer Kanal, auch wenn ich vieles nicht 1:1 auf meine Bedingungen übertragen kann. Das gilt aber sicher für viele andere hier in diesem Forum. Wo im Südwesten womöglich bald die ersten Krokusse erscheinen, während hier im Osten "mal wieder" die nächste Kältewelle ansteht. Aber das macht das ganze ja auch spannend.
Das sehe ich geringfüfig anders. 2 Monate sind durchaus plausibel. 3 bis 5 Wochen sind es für Hamburg alleine durch das spätere Frühjahr, der Rest ergibt sich durch niedrigere Wärmesumme. Wir werden im Verlauf durch längere Tage und deutlich spätere Fröste etwas "entschädigt", sodass z.b. RdB ab Oktober Chancen hat. 2025 wurden bei mir alle RdB reif. Sie blieben am Ende blau-grün waren aber wirklich süß und saftig.thuja thujon hat geschrieben: ↑29. Jan 2026, 10:47 Man kann recht sicher davon ausgehen, dass unterschiedliche Sorten als BT gehandelt werden.
Eine um 2 Monate verschobene Reifezeit ist weder durch Kulturführung noch durch die paar hundert Kilometer zwischen Hamburg und dem Südwesten zu erklären.
4 Wochen im Frühjahr kann man noch annehmen als Differenz zwischen früheste und späteste Ecken Deutschlands, über den Sommer wird das weniger. Wenn die BT hier im Südwesten im August reift, sollte sie Mitte September in Hamburg auch so weit sein.
Du kannst aber Tendenzen rauslesen.husar2003 hat geschrieben: ↑30. Jan 2026, 08:19Beim neuen Baud-Buch wird es vermutlich ähnlich sein. Frost in Frankreich ist etwas anderes als bei uns. Die geographische Lage ließe sich nur mit Kalt-oder Warmhäusern verbessern.datou hat geschrieben: ↑29. Jan 2026, 22:14 Wissen über die Kultivierung von Feigen gibt es in Teilen Deutschlands sicher schon länger, aber das bezog sich dann doch eher auf eine oder vielleicht zwei Sorten. Oder einfach auf "die Feige". Über das Internet hat man heute Zugriff auf eine Art "Schwarmintelligenz". U.a. ist Ross the Figboss ist ein unterhaltsamer und z.T. recht informativer Kanal, auch wenn ich vieles nicht 1:1 auf meine Bedingungen übertragen kann. Das gilt aber sicher für viele andere hier in diesem Forum. Wo im Südwesten womöglich bald die ersten Krokusse erscheinen, während hier im Osten "mal wieder" die nächste Kältewelle ansteht. Aber das macht das ganze ja auch spannend.
Balkongärtner
Danke für den Literaturhinweis.cydorian hat geschrieben: ↑30. Jan 2026, 09:53 Systematisierung, Sortenbeschreibung, gartenbauliche Erkenntnisse an der nördlichen Anbaugrenze und darüber hinaus, das gewann erst mit den französischen Königen im Barock an Fahrt. Legendär der Feigengarten von Ludwig 14.in Versailles, bis heute mit Einfluss, auch in der Sortenbenennung. Die meisten im Topf! Irgendwo im Netz liegt das Gartenbuch von La Quintinie rum, dem Gartendirektor.
Balkongärtner