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Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte (Gelesen 4581692 mal)

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Arni99
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Arni99 » Antwort #32730 am:

Bei https://youtube.com/@jsacadura?si=PXCb3iL2Zp4WWBLO
lernt man mehr von einem wirklichen „alten“ und erfahrenen Portugiesen.
Und er nennt sich nicht Boss :), sondern Jamie Sacadura und hat 44 Jahre Biologie unterrichtet.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Mediterraneus » Antwort #32731 am:

thuja thujon hat geschrieben: 29. Jan 2026, 21:42 Mmmhh, ich bin jetzt nicht so wirklich überzeugt. Feigenwissen gabs vor Jahren schon bei den alten Leuten, die haben einfach Steckhölzer gemacht und das weitergereicht, ohne Brimborium, nur ein paar Tips. Neues vermisse ich.
Es gab Zeiten, du musst in diesem Thread nur ein paar Tausend Seiten zurück ;), da umfasste das Feigen Angebot gerade mal 'Feige grün' und 'Feige blau' später wurden dann massenhaft Etiketten von 'Brown Turkey' gedruckt, und an alles verfügbare an Feigen aus dem Süden gehängt. Richtige Portraits über Sorten waren hierzulande unbekannt. Wenn überhaupt Infos über Feigen da waren, dann in der Rubrik "Kübelpflanzen'
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #32732 am:

datou hat geschrieben: 29. Jan 2026, 22:14 Wissen über die Kultivierung von Feigen gibt es in Teilen Deutschlands sicher schon länger, aber das bezog sich dann doch eher auf eine oder vielleicht zwei Sorten. Oder einfach auf "die Feige". Über das Internet hat man heute Zugriff auf eine Art "Schwarmintelligenz". U.a. ist Ross the Figboss ist ein unterhaltsamer und z.T. recht informativer Kanal, auch wenn ich vieles nicht 1:1 auf meine Bedingungen übertragen kann. Das gilt aber sicher für viele andere hier in diesem Forum. Wo im Südwesten womöglich bald die ersten Krokusse erscheinen, während hier im Osten "mal wieder" die nächste Kältewelle ansteht. Aber das macht das ganze ja auch spannend.
Ross lässt mir manchmal die Zehennägel aufrollen. Was er da erzählt ist für mein Hamburger/wendländisches Klima kaum verwendbar. "Main crop" mit Herbstfeigen ? Der Glückliche. Es bleibt für mich eine exotische Unterhaltung mit wenig Wert.
Beim neuen Baud-Buch wird es vermutlich ähnlich sein. Frost in Frankreich ist etwas anderes als bei uns. Die geographische Lage ließe sich nur mit Kalt-oder Warmhäusern verbessern.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

thuja thujon » Antwort #32733 am:

Arnie, danke für den Kanal. Habe mir gerade das Video über Birnen und Apfel Rückschnitt angeschaut. Da wird deutlich, dass die letzten 20 Jahre eher nur wenig dazugelernt wurde. Eigentlich schade, da ist nämlich ziemlich viel passiert, was das Verständnis von Bäumen angeht.
Die Feigenvideos muss ich mir noch anschauen, bin gespannt.

Mediterraneus, das war hier im Südwesten anders. Namen wie Feigengasse in Deidesheim wurden ab 1905 geprägt, als Ludwig Bassermann-Jordan sich um den Fremdenverkehr und Verschönerung des Stadtbildes gekümmert hatte. Das blieb aber lange eine Nische, weil Feigen außerhalb der bevorzugten Lagen nicht so recht wollten. Das hat sich erst die letzten 30 Jahre gedreht, nicht nur wegen dem Wetter, sondern auch, weil die Feige häufiger vermarktet und auch gekauft wurde. Weil die Touris aus Deutschland den mediterranen Flair in der Pfalz mit nach Hause in die kalten Lagen nehmen wollten, irgendwann ist der Funke übergesprungen. Die einfache Vermehrbarkeit der Feige hat dabei geholfen.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #32734 am:

thuja thujon hat geschrieben: 29. Jan 2026, 10:47 Man kann recht sicher davon ausgehen, dass unterschiedliche Sorten als BT gehandelt werden.
Eine um 2 Monate verschobene Reifezeit ist weder durch Kulturführung noch durch die paar hundert Kilometer zwischen Hamburg und dem Südwesten zu erklären.
4 Wochen im Frühjahr kann man noch annehmen als Differenz zwischen früheste und späteste Ecken Deutschlands, über den Sommer wird das weniger. Wenn die BT hier im Südwesten im August reift, sollte sie Mitte September in Hamburg auch so weit sein.
Das sehe ich geringfüfig anders. 2 Monate sind durchaus plausibel. 3 bis 5 Wochen sind es für Hamburg alleine durch das spätere Frühjahr, der Rest ergibt sich durch niedrigere Wärmesumme. Wir werden im Verlauf durch längere Tage und deutlich spätere Fröste etwas "entschädigt", sodass z.b. RdB ab Oktober Chancen hat. 2025 wurden bei mir alle RdB reif. Sie blieben am Ende blau-grün waren aber wirklich süß und saftig.
Herbstfeigen bilden sich zwar an BT und erreichen Größe, aber schon der September ist zu schwach um sie ausreifen zu lassen. Die Brebas schaffen es ( bei mir ) im August.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Roeschen1 » Antwort #32735 am:

Ich denke, die Gastarbeiter waren die Pioniere in den 60igern.
Wenn sie einen Schrebergarten hatten, haben sie Feigen versucht. Die alten Feigenbäume, die ich kenne vom Kraichgau sind solche Exemplare, stehen am Weinbergrand.
Die Touristen mit ihren Versuchen kamen nach und nach dazu.
In einer Gärtnerei hier konnte man keine Feige kaufen.
Selbst in Italien (Piemont) wurden noch in den 80igern die Feigen in der Gärtnerei mit der Bezeichnung hell und dunkel verkauft.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

thuja thujon » Antwort #32736 am:

Die italienischen Gastarbeiter sind hier in den 60ern in eine Gegend gekommen, wo die Feigen schon (vereinzelt) gestanden haben. Selbstverständlich hat das einen Schub gegeben, nach WK2 wurde eh jedes Stückchen bepflanzt und natürlich auch mit Feigen.
Heute sind noch Kaki, Olive, Lorbeer, Wollmispel usw dazugekommen, Reben der Vollständigkeit halber auch, aber da ists irgendwie anders.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

cydorian » Antwort #32737 am:

Es gab sie in Mitteleuropa schon lange vor den Römern. Schon bei den Kelten lange vor den Römern ("kam mit den Römern" ist so ein Standardirrtum, auch bei anderen Dingen) sind sie im Baumhoroskop enthalten, man importierte sie getrocknet und versuchte den Anbau, der bis heute eine Geschichte von Ein und Aus ist, je nach dem wechselnden Klima zwischen kleinen Warmzeiten und kleinen Eiszeiten. Ein Verbreitungshöhepunkt in Mitteleuropa war das frühe Mittelalter.

Systematisierung, Sortenbeschreibung, gartenbauliche Erkenntnisse an der nördlichen Anbaugrenze und darüber hinaus, das gewann erst mit den französischen Königen im Barock an Fahrt. Legendär der Feigengarten von Ludwig 14.in Versailles, bis heute mit Einfluss, auch in der Sortenbenennung. Die meisten im Topf! Irgendwo im Netz liegt das Gartenbuch von La Quintinie rum, dem Gartendirektor.

Die Deutschen im Italienurlaubsrausch in den 1950er brachten sicher auch (wie so oft) Stecklinge nach Mitteleuropa, mehr Freilandwuchs als in den bereits geeigneten kleinen Regionen war damit aber nicht zu bekommen.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Roeschen1 » Antwort #32738 am:

Wenn ich mich richtig erinnere gab es Funde von Feigenkernen im römischen Kastell, könnten auch von importierten getrockneten Feigen stammen.
Diese römischen "Gäste" haben sicher neben dem Weinbau, Spillingen, noch manches unbekanntes Obst in Germanien angebaut.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Mediterraneus » Antwort #32739 am:

husar2003 hat geschrieben: 30. Jan 2026, 08:19
datou hat geschrieben: 29. Jan 2026, 22:14 Wissen über die Kultivierung von Feigen gibt es in Teilen Deutschlands sicher schon länger, aber das bezog sich dann doch eher auf eine oder vielleicht zwei Sorten. Oder einfach auf "die Feige". Über das Internet hat man heute Zugriff auf eine Art "Schwarmintelligenz". U.a. ist Ross the Figboss ist ein unterhaltsamer und z.T. recht informativer Kanal, auch wenn ich vieles nicht 1:1 auf meine Bedingungen übertragen kann. Das gilt aber sicher für viele andere hier in diesem Forum. Wo im Südwesten womöglich bald die ersten Krokusse erscheinen, während hier im Osten "mal wieder" die nächste Kältewelle ansteht. Aber das macht das ganze ja auch spannend.
Beim neuen Baud-Buch wird es vermutlich ähnlich sein. Frost in Frankreich ist etwas anderes als bei uns. Die geographische Lage ließe sich nur mit Kalt-oder Warmhäusern verbessern.
Du kannst aber Tendenzen rauslesen.
Frankreich ist groß.
Wird eine Sorte für Nordostfrankreich empfohlen, dann hat sie sicher von den erprobten Sorten die beste Winterhärte.
Wird sie für die Bretagne empfohlen, hat sie eine reiche Brabaernte und keine Herbstfeigen (die reifen im kurzen maritimen Sommer nicht aus.)
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

DerTigga » Antwort #32740 am:

Jene römischen Krieger sind / waren doch ganz genauso italienische, realistisch betrachtet sicherlich deutlich 'multikulti durchmischte' Gastarbeiter, eben auf dem/im heutigen Gebiet der BRD ? Bin jedenfalls ziemlich sicher, das mit deren Hilfe so einiges an 'Obststecklingen' importiert wurde. Die ganzen Besitzer all jener großen Villen, die schon ausgegraben wurden, dürften gut möglich gezielt Sorten importiert haben.
Meiner Ansicht nach haben "wir" also seit Jahrhunderten einen stetigen Zufluss an mehr oder weniger rund ums Mittelmeer beheimateten Menschen und von denen geliebten Pflanzen. Das Thema nicht überlebt habende Pflanzen/Sorten dürfte im Zweifelsfall deutlich lang werden ;)
Denn die Mentalität des Menschen: ach egal, ich versuchs halt einfach mal, ob dies und jenes nicht bei mir wachsen lassen und beernten kann.. die ist ganz sicher ungebrochen.. :P ;D

Irgendwie frage ich mich auch, ob seit 1960 - 70 hier und erfolgreich überlebt habende Feigenbäume bzw. Sorten inzwischen zu was neuem, eigenständigem geworden sein könnten, oder ob immernoch identisch mit irgendwo in Italien, in der Türkei, in xy stehenden Stammpflanzen / Stecklingsspendern sind..
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Oxygen » Antwort #32741 am:

cydorian hat geschrieben: 30. Jan 2026, 09:53 Systematisierung, Sortenbeschreibung, gartenbauliche Erkenntnisse an der nördlichen Anbaugrenze und darüber hinaus, das gewann erst mit den französischen Königen im Barock an Fahrt. Legendär der Feigengarten von Ludwig 14.in Versailles, bis heute mit Einfluss, auch in der Sortenbenennung. Die meisten im Topf! Irgendwo im Netz liegt das Gartenbuch von La Quintinie rum, dem Gartendirektor.
Danke für den Literaturhinweis.
Jean de La Quintinie: The complete gard'ner, or, Directions for cultivating and right ordering of fruit-gardens, and kitchen gardens. Andrew Bell at the Cross-Keys and Bible in Cornhil, London 1701. Vol. I. Page 78 [https://archive.org/details/completegar ... 2up?q=Figs]:
Of Figs.
FIGS bear twice a year viz. First in July and August, and are usually call’d Fig-Flowers; these are worth little, because they have gone through all the Cold, and all the Rain in the Spring, which spoils their delicious and excellent Taste. The other are ripe in September and October, which being form’d in the best Season of the Year, and nourished with a Juice well concocted, renders them far more excellent than the former. There are several sorts of Figs, but there’s only Two of them that are really good, Viz.

Great white long Fig.
The great white long Fig is in Perfection about the end of Autumn, has an exquisite Taste, and does not easily chap.

Great white round Fig.
The great white round Fig is a greater Bearer than the former, and almost as good, but apt to chap and gape towards the Head with wide Clefts, and thereby looseth much of its Sweetness and Perfume; it’s the great Rains that occasion it to crack. Ripe with the former.

Some other Varieties of Figs.

Black Fig.
It’s very long, and pretty big, of a dark red Colour, but not quite so red within as without; it’ very much sugar'd, but somewhat dryer than the White ones.

Great yellow Fig.
It’s a little Red and Flesh-colour’d within; bears much Fruit in Autumn, but not very delicate.

Great Violet Fig.
There are two sorts, the long and the flat; but their Pulp is close, and good for little.

Green Fig.
It has a very long Stalk, a Vermillion Pulp, pretty sweet, and well sugar’d, but produceth very little Fruit.

La Medot.
It’s Yellow within and without.

Black Fig.
This differs from the Black Fig before mention’d, its Pulp being red.

Small white Fig.
Its Taste is rather faint than sugar’d; it’s call'd also the Hasting or forward Fig, because it ripens a short time before the others.

Little Berjassotte.
It’s of a dark Violet Colour, very delicate, but bears little Fruit.

In Köln ist man Jahrhunderte später teilweise immer noch nicht weiter. Kauft man bei toom eine Feige steht auf dem Etikett Ficus carica Violett.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

thuja thujon » Antwort #32742 am:

Wer geht auch schon zu toom?
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

DerTigga » Antwort #32743 am:

Respekt wers damit macht :P
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Oxygen » Antwort #32744 am:

Falls jemand Schnittgut der Sorte Michurinska-10 hat und nicht weiß, wohin damit - ich bin eh gerade mit Feigenvermehrung beschäftigt... :)
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