Hier mal ein paar Bilder von meinem Helios. Teilweise hat der Baum es geschafft, die Risse zu überwallen, aber es ist ein Rückgang auf Raten. 2003 bei dem damaligen "Jahrhundertsommer" hatte der Stamm Risse, wohl von der Hitze. Irgendwo habe ich gelesen, dass die Sorte zu Stammrissen neigt. Wann es mit dem Rindenbrand losging, kann ich nicht sagen, habe grade eine Notiz gefunden, dass ich ihn 2016 stark geschnitten habe, dachte, es wäre Obstbaumkrebs. Solange zumindest ist er schon krank, hat aber in den 10 Jahren noch große Ernten gebracht. Ich meine schon, dass der jährliche Lehm/Asche-Anstrich auch bißchen hilft. Der Baum wird so 40 Jahre alt sein, ist jetzt weniger als die Hälfte übrig.
Jetzt frage ich mich, wie weit ich die Starkäste einkürzen soll. Die größten Schäden sind eher nah am Stamm, außen sind die Äste noch gesünder, also tut es einem leid, das abzusägen. Andererseits sieht man die starken Triebe, näher am Stamm.
Auf dem einen Foto sieht man kleine weiße Pünktchen, sind das wohl Pilzfruchtkörper?
News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Rindenbrand - diplodia mutila (Gelesen 63952 mal)
Moderator: Nina
-
Chelidonia
- Beiträge: 68
- Registriert: 18. Nov 2023, 09:39
- Region: Brandenburg
- Höhe über NHN: 30 m
- Bodenart: sandig
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Rindenbrand - diplodia mutila
Die Krankheit schön wuchern lassen, damit sich die anderen Bäume auch noch infizieren können.
Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx
-
Chelidonia
- Beiträge: 68
- Registriert: 18. Nov 2023, 09:39
- Region: Brandenburg
- Höhe über NHN: 30 m
- Bodenart: sandig
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Rindenbrand - diplodia mutila
Wenn ich alles abschneide, was krank ist, bleibt nix übrig.
Anfangs hab ich versucht, die Stellen rauszuschneiden, das ist aber nicht machbar. Kratze jetzt das gröbste mit der Schippe ab und schmiere dann meine Lehm-Asche-Matsche drüber in der Hoffnung, dass das etwas desinfiziert und den Verfall aufhält. Natürlich sind damit nicht alle Übertragungsmöglichkeiten eliminiert. Ich denke ab, die Sporen sind eh überall und es ist eben mehr ein Schwächeparasit? Jedenfalls haben wir so noch viele schöne Äpfel geerntet, sonst hätten die Bäume fällen müssen. Nachbars Apfel steht auch noch gut da, bis auf dass er immer als Kopfbaum zurechtgestutzt wird.
Anfangs hab ich versucht, die Stellen rauszuschneiden, das ist aber nicht machbar. Kratze jetzt das gröbste mit der Schippe ab und schmiere dann meine Lehm-Asche-Matsche drüber in der Hoffnung, dass das etwas desinfiziert und den Verfall aufhält. Natürlich sind damit nicht alle Übertragungsmöglichkeiten eliminiert. Ich denke ab, die Sporen sind eh überall und es ist eben mehr ein Schwächeparasit? Jedenfalls haben wir so noch viele schöne Äpfel geerntet, sonst hätten die Bäume fällen müssen. Nachbars Apfel steht auch noch gut da, bis auf dass er immer als Kopfbaum zurechtgestutzt wird.