Ja, Immer-grün, das ist es, was mir am meisten Freude bei den Schneeglöckchen macht: im Garten oder in der Natur etwas Ungewöhnliches zu entdecken! Kaufen oder Tauschen ist da vergleichsweise doch wenig spannend.Immer-grün hat geschrieben: ↑2. Feb 2026, 10:50
Oh ja! Dass muss ein besonderes Erlebnis sein; Erstbegegnung mit einem hübschen Sämling. Und dann vermehrt der sich auch noch gut.
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Galanthussaison 2025 / 26 (Gelesen 17776 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
Re: Galanthussaison 2025 / 26
Re: Galanthussaison 2025 / 26
Es ist wohl kein Zufall, dass die Wiege der Galanthophilie im wintermilden England steht, hierzulande muss man leider genügsamer sein. So viel Glück mit der Witterung hatten wir im Rheinland aber auch nicht immer, früher suchte uns häufig Kahlfrost heim, der bei vielen Schneeglöckchen die Blätter zu Matsch werden ließ. Besonders breitblättrige G. elwesii und G. woronowii waren anfällig dafür. Da wäre mir eine Schneedecken allemal lieber gewesen, ist hier aber untypisch geworden.planthill hat geschrieben: ↑2. Feb 2026, 14:51 Zugucken und stillsitzen,
während ihr so tolle Bilder zeigt,
das ist hart.
Unsere Geduld hier im tiefen kalten Osten
wird wahrlich mal wieder auf die Probe gestellt.
In früheren "normalen" Wintern wurde der Januar hoffnungslos abgeschrieben.
Hoffnung keimte erst im Februar auf; bei einigen von Euch blüht sie schon.
Wir hier müssen uns noch in Geduld hüllen, auch wenn sie nicht wärmt. So sei es denn ...
"Manchmal fällt auf uns der Frost und macht uns hart"
(PS: zu allem Überfluss noch ein Grauschimmelhäufchen Unglück im Topf,
ganz frisch, daher noch ganz weiß)
Wenn dann auch noch Schäden im Gewächshaus auftreten, ist das natürlich besonders bitter! Mein Eindruck ist, dass Probleme wie Botrytis und Grauschimmel überwiegend auf sandigen Böden und sterilen Substraten wie Torfprodukten auftreten. Weiß da jemand mehr?
- Krokosmian
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Re: Galanthussaison 2025 / 26
M. Camphausen meinte mal, bei Sandboden tritt es häufig auf, verbunden damit, dass sie eher sauer sind. Trotzdem hatte ich sehr lange keinen und auch noch nie an den Massenbeständen.
Sonnige Grüße, Irene
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Re: Galanthussaison 2025 / 26
Dank mehrerer äußerst großzüger Spenderinnen blühen hier seit ungefähr Anfang Dezember beständig ein paar Schneeglöckchen. Durch die Temperaturen um Null sind Schnecken gerade kein Thema, vor eventuellen Vögeln waren sie bisher durch ein Bistorta-Skelett geschützt. Dieses habe ich am WE jetzt aber doch mal weggeräumt, will sie ja auch sehen.
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`Hippolyta´ lockt die Spezialisten natürlich nicht hinterm Ofen vor, da sie hier bisher nur gewachsen und als Knospenblüher aufgefallen ist, sind für mich die drei offenen Blüten aber doch eine kleine Sensation. In den Jahren zuvor sind zwar Stiele rausgekommen, die sind aber immer einfach mittendrin steckengelieben.
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`Hippolyta´ lockt die Spezialisten natürlich nicht hinterm Ofen vor, da sie hier bisher nur gewachsen und als Knospenblüher aufgefallen ist, sind für mich die drei offenen Blüten aber doch eine kleine Sensation. In den Jahren zuvor sind zwar Stiele rausgekommen, die sind aber immer einfach mittendrin steckengelieben.
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Re: Galanthussaison 2025 / 26
und mit Glück werden sie von alleine mehr, solange es noch Wirte gibt
Sonnige Grüße, Irene
Re: Galanthussaison 2025 / 26
Die ganzen Greatorex-Dinger vermehren sich wie blöd und bilden richtige Klumpen von Zwiebeln in mehreren Etagen. Die müssen regelmäßig aufgenommen und vereinzelt werden, dann blühen sie schön und bleiben nicht stecken.Krokosmian hat geschrieben: ↑2. Feb 2026, 20:11
`Hippolyta´ lockt die Spezialisten natürlich nicht hinterm Ofen vor, da sie hier bisher nur gewachsen und als Knospenblüher aufgefallen ist, sind für mich die drei offenen Blüten aber doch eine kleine Sensation. In den Jahren zuvor sind zwar Stiele rausgekommen, die sind aber immer einfach mittendrin steckengelieben.
Re: Galanthussaison 2025 / 26
Danke, rocambole! Ich denke allerdings, dass Sandböden sehr unterschiedlich sein können - deiner ist sehr humos, wenn ich mich recht entsinne. Mir scheint eher die Sterilität unbelebter Böden das Problem zu sein, z.B. also armer Sande.
Re: Galanthussaison 2025 / 26
Auf viele dieser gefüllten Hybriden trifft das sicher zu, wie z.B. ´Hippolyta´. Ganz andere Erfahrungen habe ich allerdings mit ´Ophelia´gemacht. Die blüht in meinem Garten jahrelang ungeteilt auch in dicksten Klumpen.marygold hat geschrieben: ↑2. Feb 2026, 21:38Die ganzen Greatorex-Dinger vermehren sich wie blöd und bilden richtige Klumpen von Zwiebeln in mehreren Etagen. Die müssen regelmäßig aufgenommen und vereinzelt werden, dann blühen sie schön und bleiben nicht stecken.Krokosmian hat geschrieben: ↑2. Feb 2026, 20:11
`Hippolyta´ lockt die Spezialisten natürlich nicht hinterm Ofen vor, da sie hier bisher nur gewachsen und als Knospenblüher aufgefallen ist, sind für mich die drei offenen Blüten aber doch eine kleine Sensation. In den Jahren zuvor sind zwar Stiele rausgekommen, die sind aber immer einfach mittendrin steckengelieben.
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Re: Galanthussaison 2025 / 26
Auch möglich, ich tue ja viel, um meinen Sand mit organischem Material aufzupeppen.
Sonnige Grüße, Irene
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Re: Galanthussaison 2025 / 26
In meinem humosen Sandboden gedeihen die Greatorix-Hybriden auch am besten. Sie vermehren sich zuverlässig, was ich von den G. nivalis und G. elwesii noch nicht behaupten kann.
Hier Fotos von vor zwei Wochen. Jetzt ist ja alles unter einer dicken Schneedecke begraben, was bei Tageshöchsttemperaturen von - 5°C ja auch nicht so schlecht ist. Aber ich kann allmählich keinen Schnee mehr sehen.
Hier Fotos von vor zwei Wochen. Jetzt ist ja alles unter einer dicken Schneedecke begraben, was bei Tageshöchsttemperaturen von - 5°C ja auch nicht so schlecht ist. Aber ich kann allmählich keinen Schnee mehr sehen.
Auch ein kleiner Garten ist eine endlose Aufgabe.
Karl Foerster
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