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Aussaat & Anzucht 2026 (Gelesen 2842 mal)
- solosunny
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
"Salz besteht nicht aus Atomen, sondern aus Ionen" Klugscheißermodus aus
Salz wird auch in der Mikrowelle nicht warm, zumindest in meiner nicht. Nach deiner Theorie müsste auch die Keramik schneller warm werden als das Wasser.
- thuja thujon
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Wir hatten den Fall praktisch mit Molekularsieb. Vielleicht ging das auch etwas schneller, weil noch Wasser drin war und das beim verdampfen noch zusätzlich Reibungswärme erzeugt hat.
(Koch)Salz besteht nicht aus Molekülen, ja, aber ein Natriumatom mit einem Elektron zu wenig und ein Chloratom mit einem Elektron zu viel ist schon drin. Aus irgendwas müssen die Ionen schon bestehen.
Hat mit Aussaat aber nichts mehr zu tun.
Ich sollte langsam mit Blumenkohl anfangen. Vielleicht mache ich das heute noch. Kohlrabi mache ich nicht mehr im Keller, nur noch draußen. Das sollte ich deshalb auf jeden Fall am Wochenende starten. Bei 10 Grad werden sie recht langsam wachsen, trotz Frühbeet.
(Koch)Salz besteht nicht aus Molekülen, ja, aber ein Natriumatom mit einem Elektron zu wenig und ein Chloratom mit einem Elektron zu viel ist schon drin. Aus irgendwas müssen die Ionen schon bestehen.
Hat mit Aussaat aber nichts mehr zu tun.
Ich sollte langsam mit Blumenkohl anfangen. Vielleicht mache ich das heute noch. Kohlrabi mache ich nicht mehr im Keller, nur noch draußen. Das sollte ich deshalb auf jeden Fall am Wochenende starten. Bei 10 Grad werden sie recht langsam wachsen, trotz Frühbeet.
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Tante Anni
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Die Chili Peppapeach Stripley ist gut aufgegangen
Tomatenverrückt
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Ist es eine optische Täuschung aufgrund der Perspektive oder sind die lilafarbenen Stiele tatsächlich dicker als die grünen?Tante Anni hat geschrieben: ↑7. Feb 2026, 10:11 Interessant ist, dass die Stiele unterschiedlich sind: grün, grün-lila und lila. Mal sehen, wie die Pflänzchen sich entwickeln.
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Tante Anni
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- jardin
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Vielleicht hat sich bei den Chilis etwas eingekreuzt.
Wo hast du denn die Samen gekauft?
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Tante Anni
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Die Samen waren von einem Tauschpaket, eine Verkreuzung ist also nicht auszuschließen.
Tomatenverrückt
- thuja thujon
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Welche von denen werden jetzt nicht pikiert für die Weiterkultivierung?
Ich mag solch heterogenes Saatgut nicht. Sind die kleinen die guten oder die großen?
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- thuja thujon
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Wegen der Trauermücken nochmal.
Ich habe heute Kohlrabi gesät, das Substrat, TKS2, steht seit letztem Jahr geöffnet im Garten weitgehend Regengeschützt. Also nicht vernässt, sondern eher etwas zu trocken, aber noch feucht genug, dass es nicht staubt und sich so verhält wie es soll, ohne dass zu viele Fasern brechen beim angreifen.
Substrat einfüllen, mit der flachen Hand unter besonderer Berücksichtigung der Ecken glattstreichen, überschüssiges Substrat entfernen, beidhändig mit jeweils Zeigefinger und Mittelfinger das Substrat festgedrückt, wieder aufgefüllt und überschüssiges entfernt, diesmal aber nicht angedrückt.
Weil das Saatgutablagelochvorstanzschablonenbrett im Keller steht und nicht im Garten, mit einem Stückchen Kiwiholz die Löcher reingedrückt.
Pro Loch ein Samen reinfallen lassen und wieder beidhändig und gleichzeitig mit Zeige-und Mittelfinger nach innen zugedrückt. Die Rautenförmige Aussparung bei dieser Anordnung der Finger ist genau dort, wo das Saatgut anschließend locker mit Feinsubstrat abgedeckt ist.
Damit das beim gießen nicht durcheinandergewirbelt wird, wird mineralisch abgestreut. Da Sand gerade keiner im Garten war, mit Bimssand abgestreut.
Anschließend eine 10 Liter Gießkanne mit Brause so gehalten, dass sich der gleichmäßig aufgebaute Gießschleier vor dem erreichen der Multitopfplatten aufbauen kann, mit dem Ergebnis, dass da keine großen Platscher draufdotzen und irgendwas am Aufbau zerstören kann. Es soll also gleichmäßig und sachte bewässert werden.
Ich habe heute Kohlrabi gesät, das Substrat, TKS2, steht seit letztem Jahr geöffnet im Garten weitgehend Regengeschützt. Also nicht vernässt, sondern eher etwas zu trocken, aber noch feucht genug, dass es nicht staubt und sich so verhält wie es soll, ohne dass zu viele Fasern brechen beim angreifen.
Substrat einfüllen, mit der flachen Hand unter besonderer Berücksichtigung der Ecken glattstreichen, überschüssiges Substrat entfernen, beidhändig mit jeweils Zeigefinger und Mittelfinger das Substrat festgedrückt, wieder aufgefüllt und überschüssiges entfernt, diesmal aber nicht angedrückt.
Weil das Saatgutablagelochvorstanzschablonenbrett im Keller steht und nicht im Garten, mit einem Stückchen Kiwiholz die Löcher reingedrückt.
Pro Loch ein Samen reinfallen lassen und wieder beidhändig und gleichzeitig mit Zeige-und Mittelfinger nach innen zugedrückt. Die Rautenförmige Aussparung bei dieser Anordnung der Finger ist genau dort, wo das Saatgut anschließend locker mit Feinsubstrat abgedeckt ist.
Damit das beim gießen nicht durcheinandergewirbelt wird, wird mineralisch abgestreut. Da Sand gerade keiner im Garten war, mit Bimssand abgestreut.
Anschließend eine 10 Liter Gießkanne mit Brause so gehalten, dass sich der gleichmäßig aufgebaute Gießschleier vor dem erreichen der Multitopfplatten aufbauen kann, mit dem Ergebnis, dass da keine großen Platscher draufdotzen und irgendwas am Aufbau zerstören kann. Es soll also gleichmäßig und sachte bewässert werden.
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- thuja thujon
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
So wird das stehen gelassen, bis die Feuchtigkeit gleichmäßig im Topf verteilt ist. Anschließend kam es in das höher gelegte Frühbeet. Ist ja noch kalt draußen, und im Keller unter LED werden die Kohlrabi nichts, weil zu viel PVC mit Weichmacher im Keller rumfliegt, das kann Kohlrabi nicht ab.
Im Keller halte ich es mit der initialen Befeuchtungsintensität zur Keimung etwas feuchter, weil hier die Luft trockener ist als draußen. Da müssen ein paar Milliliter mehr Vorrat da sein.
Das sieht man auch am Cima di rapa, der muss jetzt erstmal durch den Sand durchbrechen, und weil noch wenig Blattmasse vorhanden ist, ist die Luft noch sehr trocken, es verdunstet also recht schnell, wenn eine Oberfläche feucht ist. Das ändert sich in 2 Wochen grundlegend, da wird alles etwas `tropischer´. Aktuell läuft auch noch kein Ventilator.
Trauermücken werden mit einer sauberen Gelbtafel kontrolliert, so dass ich erkennen kann, ob an einem Tag keine bis eine und am nächsten Tag schon 3 neue dazugekommen sind. Damit klar ist, ab wann eine Behandlung notwendig wäre.
Im Keller halte ich es mit der initialen Befeuchtungsintensität zur Keimung etwas feuchter, weil hier die Luft trockener ist als draußen. Da müssen ein paar Milliliter mehr Vorrat da sein.
Das sieht man auch am Cima di rapa, der muss jetzt erstmal durch den Sand durchbrechen, und weil noch wenig Blattmasse vorhanden ist, ist die Luft noch sehr trocken, es verdunstet also recht schnell, wenn eine Oberfläche feucht ist. Das ändert sich in 2 Wochen grundlegend, da wird alles etwas `tropischer´. Aktuell läuft auch noch kein Ventilator.
Trauermücken werden mit einer sauberen Gelbtafel kontrolliert, so dass ich erkennen kann, ob an einem Tag keine bis eine und am nächsten Tag schon 3 neue dazugekommen sind. Damit klar ist, ab wann eine Behandlung notwendig wäre.
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Um das nochmal kurz zusammenzufassen wegen der Trauermücken: Wasser nur so viel, wie wirklich notwendig ist. Substratoberflächen dürfen auch trocken sein. Und keine Abdeckungen benutzen, die Saat ist abgesehen von Lichtkeimern auf der Oberfläche liegend immer ohne.
Ist zumindest meine Meinung und funktioniert in der Regel.
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