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Bei uns heute ganz Old School, Medaillons vom Schweinefilet in einer Sauce von Champignons, eingelegtem grünen Pfeffer und Sahne, dazu Tagliatelle und Endiviensalat.
Das hab ich wirklich schon ewig nicht mehr gekocht, kenne ich noch von meiner Mutter die schon mehr als 20 Jahre tot ist.
Hat aber wirklich gut geschmeckt
Wer am Ende ist, kann von vorn anfangen, denn das Ende ist der Anfang von der anderen Seite. Karl Valentin
Bei uns gab es gestern Moules frites. Den Sud setze ich immer mit Gemüsezwiebeln, ein paar Tomaten, bouquet garni, Petersilie und einem Schuss Sahne an.
Heute gibt es wahrscheinlich Rigatoni in Gorgonzolasoße mit Salat. Vielleicht gehts auch später in den Wald, mal nach den Austernseitlingen, Judasohren und Samtrüblingen schauen, wenn wir Glück haben, haben wir das Erntefenster nicht verpasst.
Sonnenscheinplatz hat geschrieben: ↑4. Feb 2026, 11:08
Heute mal wieder eine nette Fleischbrühe mit Wurzelgemüse, einem Hähnchenschenkel, einem Priesterhut (capello di prete, zart kochendes Stück vom Rind, italian cut, gibt's in der Schweiz z.B. nicht), und Markknochen nicht zu knapp. Ist schon sanft am Sieden. Die Brühe wird dann für morgen weggestellt für Cappelletti in brodo. Fleisch und Gemüse nähren heute. So viel zu tun gibt es gar nicht. Daher wird auch heute die Bemerkung nicht fehlen, dass wir das viiiel zu selten machen.
Wie ich soeben lerne, ist capello di prete bei uns das sogenannte Schulterscherzl, das ideal zum Kochen ist. Das gibt eine wunderbare Suppe!
Ich muss nochmals darauf zurückkommen. In der Schweiz heißt das Ding "Schulterspitz". Zwar machen sie da nun auch ein Steak draus, also aus dem breiteren Teil (also wohl dem Schulterschild), da ist die zentrale Sehne dann aber weg und auch das meiste Fett. Vermarktung als Iron flat Steak, tönt natürlich mehr nach BBQ und ist teurer. Die Info stammt von einem befreundeten Secondo-Metzger, der kennt sich mit den Cuts beider Länder aus.