So ein Bagger wäre doch gut, um Purpurbeeren zu roden...
Heute Nachmittag hat es
endlich einmal nicht geregnet, und so konnte ich bei frühlingshaften 10°C in den Garten gehen. Zunächst habe ich mir mal mein Fächerahorn-Überwinterungsquartier vorgenommen, alle Ahorne durchgesehen und erfreut festgestellt, dass sie den Winter gut überstanden haben und die Knospen bereits schwellen. Hier und da sind ein paar kleine Zweiglein eingetrocknet, das ist aber kein Problem. Der Winter kam letztes Jahr ja ziemlich plötzlich, da hatten ein paar Ahorne ihren Stoffwechsel noch gar nicht richtig heruntergefahren, und so hing an ein paar Exemplaren noch das mittlerweile eingetrocknete Laub. Das würde mit dem Austrieb zwar von alleine abfallen, aber es sieht halt auch etwas doof aus, also habe ich es vorsichtig abgezupft und konnte so alle Ahorne nochmal im Detail betrachten.
Später habe ich unter meiner Tanne noch ein wenig Geranium x cantabrigiense für meine Tante ausgebuddelt, von ihr bekomme ich im Gegenzug ein paar Winterlinge. Da es mittlerweile zum Glück wieder bis etwa 18:00 Uhr hell ist, habe ich dann noch eine Weile Stauden im Vorgarten heruntergeschnitten, die waren zwar noch ziemlich nass, aber sie blockieren die Sicht auf die austreibenden Schneeglöckchen und Krokusse, da will jetzt jede trockene Minute für den verbleibenden Rückschnitt genutzt werden. Die Stängel muss ich erstmal unterm Vordach vom Gartenhaus deponieren, zum Häckseln müssen die auf jeden Fall noch abtrocknen. Mal schauen, ob ich morgen noch etwas machen kann, aber es soll ja nochmal kurzzeitig ziemlich eisig werden, und die kommende Woche wird wieder regnerisch...