Uns hat bei der Besichtigung unseres Grundstücks (vor bald fünf Jahren, damals noch ohne Kinder) vor allem auch das Abenteuerpotenzial überzeugt, aber meine Nerven werden in den kommenden Jahren sicher auch leiden.
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Gärten für kleine und große Kinder (Gelesen 1559 mal)
- verwurzelt
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Re: Gärten für kleine und große Kinder
- martina 2
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Re: Gärten für kleine und große Kinder
Noch sind deine Kinder klein, die Gefahren kommen erst, wenn sie größer sind. Da kann man nicht wirklich raten. Bei uns waren die Steine die größte Herausforderung, aber die Kinder waren zum Glück geschickte Kletterer
.
Zu deiner Frage: Für das Gärtnern an sich konnte sich noch keine(r) begeistern, aber sie kommen immer noch gern und packen kräftig an, wenn nötig. Sind alle mit Studium bzw. Job sehr beschäftigt. Das kommt ja oft erst später...
.
Zu deiner Frage: Für das Gärtnern an sich konnte sich noch keine(r) begeistern, aber sie kommen immer noch gern und packen kräftig an, wenn nötig. Sind alle mit Studium bzw. Job sehr beschäftigt. Das kommt ja oft erst später...
Schöne Grüße aus Wien!
- Gartenplaner
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Re: Gärten für kleine und große Kinder
Ich durfte als Kind zuerst im im Verwildern begriffenen Garten meiner Großeltern spielen, der ziemlich groß war.
Die ersten Jahre unter Aufsicht meiner Großmutter, zu der Zeit auch hauptsächlich im Sandkasten, der angeschafft worden war, später freilaufend.
Ich hatte gesagt bekommen, daß ich nichts essen sollte, das ich nicht kenne, daran hielt ich mich, und es gab einige giftige Pflanzen im Garten, wie ich heute weiß.
Ich war grundsätzlich eher vorsichtig, insofern bin ich auch nicht auf vorhandene Bäume geklettert und nicht runtergefallen.
Die amerikanische Landschaftsarchitektin Julie Moir Messervy, die eine Lehre bei einem japanischen Gartengestalter gemacht hat, beschreibt in ihrem Buch „The Inward Garden: Creating a Place of Beauty and Meaning“ (Beseelte Gärten - Der Garten als Ausdruck des Selbst) archetypische Orte, die man in der Kindheit erfährt und von denen manche einen ein Leben lang berühren, wenn man an einen Ort kommt, der diesen ähnelt.
Sie plädiert dafür, solche archetypischen Orte in Gartensituationen zu übersetzen und somit ganz tief aus dem Unterbewussten wirkende Gärten zu erschaffen.
Diese archetypischen Orte sind:
die See (vielleicht eine große Fläche, Blumenwiese, Rasen, oder eine gleichmäßige Pflanzung, etwas höher, in die man als Kind "eintauchen" kann... )
die Höhle (spricht für sich, denke ich, Gartenhäusschen, Weidenlauben, aber auch unter/in großen Gebüschen...)
der Hafen (ein Ort, der von 3 Seiten geschützt/geschlossen ist, zu einer Seite offen/mit Ausblick...)
der Vorsprung (die hier grad angesprochenen Felsen können sowas sein....)
die Insel (übersetzt sich für mich schwer in einen möglichen Gartenort - es sei denn man hat einen wirklich großen Teich mit ner wirklichen Insel....)
der Berg (auch hierfür könnten natürlich die Felsen taugen, oder ein erhöhter, der höchste Punkt des Gartens....)
der Himmel (auch dies übersetzt sich für mich nur schwer in einen möglichen Gartenort....vielleicht ein Baumhaus?)
Man sollte in seine Kindheitserinnerungen gehen, schauen, was davon einen anspricht.
Ich habe ein paar Gartenräume in meinem Garten erschaffen, die sehr stark von in der Kindheit im Garten meiner Großeltern, und in der Landschaft um unser Dorf, erfahrenen Orte geprägt sind
Die ersten Jahre unter Aufsicht meiner Großmutter, zu der Zeit auch hauptsächlich im Sandkasten, der angeschafft worden war, später freilaufend.
Ich hatte gesagt bekommen, daß ich nichts essen sollte, das ich nicht kenne, daran hielt ich mich, und es gab einige giftige Pflanzen im Garten, wie ich heute weiß.
Ich war grundsätzlich eher vorsichtig, insofern bin ich auch nicht auf vorhandene Bäume geklettert und nicht runtergefallen.
Die amerikanische Landschaftsarchitektin Julie Moir Messervy, die eine Lehre bei einem japanischen Gartengestalter gemacht hat, beschreibt in ihrem Buch „The Inward Garden: Creating a Place of Beauty and Meaning“ (Beseelte Gärten - Der Garten als Ausdruck des Selbst) archetypische Orte, die man in der Kindheit erfährt und von denen manche einen ein Leben lang berühren, wenn man an einen Ort kommt, der diesen ähnelt.
Sie plädiert dafür, solche archetypischen Orte in Gartensituationen zu übersetzen und somit ganz tief aus dem Unterbewussten wirkende Gärten zu erschaffen.
Diese archetypischen Orte sind:
die See (vielleicht eine große Fläche, Blumenwiese, Rasen, oder eine gleichmäßige Pflanzung, etwas höher, in die man als Kind "eintauchen" kann... )
die Höhle (spricht für sich, denke ich, Gartenhäusschen, Weidenlauben, aber auch unter/in großen Gebüschen...)
der Hafen (ein Ort, der von 3 Seiten geschützt/geschlossen ist, zu einer Seite offen/mit Ausblick...)
der Vorsprung (die hier grad angesprochenen Felsen können sowas sein....)
die Insel (übersetzt sich für mich schwer in einen möglichen Gartenort - es sei denn man hat einen wirklich großen Teich mit ner wirklichen Insel....)
der Berg (auch hierfür könnten natürlich die Felsen taugen, oder ein erhöhter, der höchste Punkt des Gartens....)
der Himmel (auch dies übersetzt sich für mich nur schwer in einen möglichen Gartenort....vielleicht ein Baumhaus?)
Man sollte in seine Kindheitserinnerungen gehen, schauen, was davon einen anspricht.
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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- verwurzelt
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Re: Gärten für kleine und große Kinder
Oh, Martina, was für Felsen. Die laden ja wirklich zum Klettern ein. Wir haben auch ein paar Steine in unsrem Wald, aber nichts vergleichbares.
Das klingt wirklich alles sehr nachvollziehbar, Gartenplaner.
Mein Mann und ich haben unser zukünftiges Zuhause eigentlich fast schon bewusst danach ausgewählt, wie wir aufgewachsen sind. Gemeinsamer Nenner waren vor allem Wald und Bachlauf in unmittelbarer Nähe. Die dadurch bedingte hohe Zahl an Stechmücken haben wir dabei natürlich gekonnt ausgeblendet.

Das klingt wirklich alles sehr nachvollziehbar, Gartenplaner.
Spannend, die archetypischen Orte. Was die Insel angeht, dann wäre dies doch eine hervorgehobene Stelle inmitten der "See", wie etwa ein erreichbarer Fels oder Sitzplatz inmitten einer Pflanzung? Und wer schon einmal "der Boden ist Lava" gespielt hat, weiß, dass als rettende Insel sehr viel in Frage kommen kann.Gartenplaner hat geschrieben: ↑19. Feb 2026, 20:23 Insel (übersetzt sich für mich schwer in einen möglichen Gartenort - es sei denn man hat einen wirklich großen Teich mit ner wirklichen Insel....)
der Berg (auch hierfür könnten natürlich die Felsen taugen, oder ein erhöhter, der höchste Punkt des Gartens....)
der Himmel (auch dies übersetzt sich für mich nur schwer in einen möglichen Gartenort....vielleicht ein Baumhaus?)
- Gartenplaner
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Re: Gärten für kleine und große Kinder
Ja!
Das ist eine schöne und passende Interpretation, die mir nicht in den Sinn kam
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Re: Gärten für kleine und große Kinder
Ja, verwurzelt, das Waldviertel ist Teil der Böhmischen Masse und berühmt für seine Granitblöckeverwurzelt hat geschrieben: ↑20. Feb 2026, 09:22 Oh, Martina, was für Felsen. Die laden ja wirklich zum Klettern ein. Wir haben auch ein paar Steine in unsrem Wald, aber nichts vergleichbares.
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Spannend, die archetypischen Orte. Was die Insel angeht, dann wäre dies doch eine hervorgehobene Stelle inmitten der "See", wie etwa ein erreichbarer Fels oder Sitzplatz inmitten einer Pflanzung? Und wer schon einmal "der Boden ist Lava" gespielt hat, weiß, dass als rettende Insel sehr viel in Frage kommen kann.![]()
Schöne Grüße aus Wien!